Deutsch-Polnischer Journalistenpreis ausgeschrieben

20. November 2017

Zum 21. Mal wird der Deutsch-Polnische Journalistenpreis ausgeschrieben. Die Auslobung richtet sich an alle Medien aus beiden Ländern. Erstmals gibt es die Kategorie Multimedia/Online. Gesucht werden darüber hinaus in Print, Hörfunk und Fernsehen journalistische Beiträge, die das Wissen über das Nachbarland erweitern und zum besseren gegenseitigen Verständnis von Polen und Deutschen führen.  Die Gewinner werden im Rahmen der 11. Deutsch-Polnischen Medientage vom 06. bis 07. Juni 2018 in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet. Das Preisgeld beträgt  jeweils 5.000 Euro. Das Land Mecklenburg-Vorpommern stiftet zusätzlich den Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“.
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Preisverleihung in Nürnberg

10. November 2017

Deutsch-Tschechischer Journalistenpreis zum zweiten Mal vergeben

Die Preisträger für den zweiten Jahrgang des Deutsch-tschechischen Journalistenpreises haben heute Abend in Nürnberg (10.11.2017) ihre Auszeichnungen erhalten.

Der Preis wird vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Journalistenverband und dem Tschechischen Journalistenverband (Syndikát novinářů) ausgeschrieben. Mit dem Preis wollen die Veranstalter Journalistinnen und Journalisten auszeichnen, die gegen den Trend der schnellen, oberflächlichen Berichterstattung gehen und so zum besseren gegenseitigen Verständnis beitragen.

Prämiert werden jeweils ein deutschsprachiger und ein tschechischsprachiger Beitrag aus den Kategorien Text, Audio und Multimedia.  Mit dem Sonderpreis „Milena Jesenská“ wird darüber hinaus ein deutscher oder ein tschechischer Beitrag ausgezeichnet, der sich in herausragender Weise mit den Themen Zivilcourage, multikulturelle Verständigung und Toleranz beschäftigt und einen aktuellen Gegenwartsbezug besitzt.

Der Preis ist in allen Kategorien mit jeweils 2000 Euro dotiert.

Die Preisträger finden Sie im Internet unter: www.deutsch-tschechischer-journalistenpreis.de

Vorstandsbrief an SMI und SMJ

8. November 2017

In einem an die Staatsminister Ulbig und Gemkow gerichteten Brief fordert der DJV Sachsen die Wahrung der Rechte der Journalistinnen und Journalisten im Freistaat. Hintergrund sind die im Laufe dieses Jahres bekannt gewordenen Telefonüberwachungen im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen Verdachts auf „Bildung einer kriminellen Vereinigung“. Wörtlich heißt es in dem Schreiben: „Als Berufsverband können wir es nicht hinnehmen, wie leichtfertig in dem Zusammenhang mit den Rechten unserer Kolleginnen und Kollegen umgegangen wird. Quellenschutz und Informantenschutz sind wichtige Voraussetzungen für erfolgreiche Recherchen gerade in sensiblen Milieus“.

Im aktuellen Fall, bei der Telefonüberwachung wurden auch Gespräche mit Leipziger Journalisten abgehört und aufgezeichnet, sind die Betroffenen aus Sicht des DJV nachhaltig in ihrer Berufsausübung eingeschränkt. Der DJV Sachsen erwarte von den Ermittlungsorganen eine strikte Einhaltung der gesetzlichen Regelungen und einen sensiblen Umgang mit den Rechten der Journalistinnen und Journalisten im Freistaat.

 

 

Cooles Nachtreffen

24. Oktober 2017

In kleiner Runde haben MDR-Mitarbeiter und DJV-Mitglieder beim leMoMo am 23. Oktober 2017 in der Leipziger Media-City den September-Streik beim Mitteldeutschen rundfunk noch mal Revue passieren lassen. Die festen und freien Mitarbeiter hatten durch mehrtägige Warnstreiks den Abschluss des aktuellen Vergütungstarifvertrages erzwungen.

Ein Ergebnis: über Streikrecht und die Arbeit der Tarifkommission werden wir künftig noch besser informieren.

Abhören von Journalisten – unrechtmäßig!

11. Oktober 2017

Nach Berichten des Medienmagazins ZAPP wurden im Zuge der Ermittlungen wegen Verdachts auf „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ Telefongespräche von Leipziger Journalisten abgehört und aufgezeichnet. Dem Bericht zufolge wurden die betroffenen Journalisten nicht informiert und die Aufzeichnungen zunächst auch nicht gelöscht. Dies wurde bereits im Juni dieses Jahres (links die Wortmeldung des DJV Sachsen) bekannt. Neueste Medienberichte machen deutlich, dass in weit größerem Umfang mitgehört wurde.  Ein Journalist wurde nach Angaben der Leipziger Volkszeitung 130 mal belauscht, als er mit Vertretern des Fußballvereins Chemie Leipzig telefonierte. Auch Medienvertreter von Bild Leipzig, Spiegel und der Leipziger Internetzeitung stehen auf der Mithörliste. Insgesamt sollen neun Medienvertreter, zehn Rechtsanwälte und drei Ärzte betroffen sein.

Als berufliche Interessenvertretung der Journalistinnen und Journalisten kritisiert der DJV Sachsen dieses Vorgehen der Ermittlungsbehörden scharf. Das Abhören von Telefongesprächen ist ein schwerwiegender Eingriff in die Pressefreiheit. Es zeugt von wenig Sensibilität, wenn Aufzeichnungen angefertigt und aufbewahrt wurden, obwohl bekannt war, dass es sich um Gespräche handelte, bei denen Journalisten beteiligt waren. Die Daten hätten unverzüglich gelöscht werden müssen.
Der sächsische Journalistenverband fordert die Ermittlungsbehörden des Freistaates auf, die Vorgänge gründlich zu überprüfen und dafür Sorge zu tragen, dass zukünftig bei Ermittlungen die Rechte von Journalisten in vollem Umfang gewahrt werden.

Sommerfest hinterm Haus

7. Juni 2017

Alljährlich lädt der DJV Sachsen seine Mitglieder sowie Partner und Freunde des Berufsverbandes zum rustikalen Sommerfest in die Dresdner Geschäftsstelle. In zehn Tagen ist es soweit!

Am Abend des 16. Juni 2017 gehört der Hof hinter der Geschäftsstelle in der Hospitalstraße, völlig verwandelt, den Gästen des Verbandes. Rund 120 werden auch in diesem Jahr erwartet.  Wie immer wird gegrillt, getrunken und gequatscht. Und etwas Musik aus der aufgefrischten Konserve sowie die traditionelle Tombola gibt’s auch.

Für DJV-Mitglieder und geladene Gäste sind Eintritt und Grillbuffet frei. Getränke gibt’s zum symbolischen 1-€-Preis, Tombolalose zu je 3 € (4 Lose 10 €). Die Erlöse des Sommerfestes fließen dem Sozialwerk des DJV Sachsen zu.

www.djv-sommerfest.de | Anmeldung | Mitglied werden

Lessingwettbewerb: Anerkennung für Toleranzbeitrag aus Dresden

6. Juni 2017

Im Rahmen des Kamenzer Lessing-Schüler-Schreibwettbewerbs 2017 wurde Helene Illmer aus der 9. Klasse des Romain-Rolland-Gymnasiums Dresden für ihren journalistischen Beitrag über erlebte Toleranz mit einer Anerkennung des Deutschen Journalisten-Verbandes, Landesverband Sachsen, ausgezeichnet. Ausgangspunkt des Textes ist ein Buch einer Journalistin zum Fremdenhass, auch in sächsischen Dörfern. Sie hatte ehren­amtlich in einer Asylbewerberunterkunft in einem Dorf bei Bautzen gearbeitet und dort auch recherchiert. Die Leser erfahren, dass die Dorfbe­wohner in diesem Buch in ein schlechtes Licht gestellt werden. Auch ihr bei der Unterstützung der Asylbewerber sehr aktiver Großvater fühlt ich durch das Werk der Journalistin, die mit ihm viel gesprochen hat, tief verletzt.

Die Schülerin reflektiert die Entwicklung im Verhältnis der Einwohner zu den Asyl­bewerbern das Wirken ihres Großvaters. Wir lesen von anfänglicher Ablehnung bis hin zu unter­schied­lich starkem Engagement einzelner Dorfbewohner für die Fremden. Es ist nach­zu­voll­ziehen, wie die Toleranz der Einheimischen zunimmt.

Die Gedanken, die Helen Illmer dazu entwickelt wie Fremdenhass Einhalt geboten werden kann, sind richtig, im Alltag aber oftmals schwer zu verwirklichen. Ihre bis dahin klare Gedankenführung lässt der Text bei der Betrachtung des Verhältnisses von Rechts- und Linksradikalen im Umgang mit Asylbewerbern leider vermissen. Die Empfehlung der Jury des DJV Sachsen fasste der 2. Landesvorsitzende Axel Arlt in der Laudatio so zusammen: „Wenn sie darüber schreiben, müssen sie differenzieren. Das gehört dazu, um dem Anspruch gerecht zu werden, den sie in ihrem letzten Satz formulieren – sich mittels Bildung und Aufklärung mit Fremdenhass auseinanderzusetzen‘ – und damit für Toleranz zu werben. Der Jury ist es ebenfalls wichtig darauf hinzuweisen, dass die Schülerin in ihrem Wettbewerbsbeitrag den journalistischen Berufsstand direkt an seine Sorgfaltspflicht erinnert hat.

Die Preisträger des Lessing-Schüler-Schreibwettbewerb 2017 ehrte der Kamenzer Oberbürgermeister Roland Dantz (parteilos) am 2. Juni 2017 im Stadttheater der Lessingstadt: das sind zu den literarischen Themen in der Klassenstufe 9/10 Hanna Spinde (Friedrich-Schleiermacher-Gymnasium Niesky, Klasse 10); Katja Müller-Kuckelberg (Gymnasium Klotzsche, Klasse 10); Marina Kirillova, Shenja Gecks und Yasmin Maazaoui (alle Romain-Rolland-Gymnasium Dresden, Klasse 9); sowie in der Klassenstufe 11 bis 13 Sarah Grund (BSZ Kamenz, Klasse 11).

Der Lessing-Schüler-Schreibwettbewerb wird alljährlich vom Lessingmuseum Kamenz ausgelobt.

Deutsch-Tschechischer Journalistenpreis

2. Juni 2017

Beiträge können bis zum 31.7. eingereicht werden

Die Ausschreibung für den zweiten Jahrgang des Deutsch-tschechischen Journalistenpreises hat begonnen. Beiträge können bis zum 31.7.2017 eingereicht werden.

Der Preis wird vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Journalistenverband und dem Tschechischen Journalistenverband (Syndikát novinářů) ausgeschrieben. Mit dem Preis wollen die Veranstalter Journalistinnen und Journalisten auszeichnen, die gegen den Trend der schnellen, oberflächlichen Berichterstattung gehen und so zum besseren gegenseitigen Verständnis beitragen.

„Ein verantwortungsvoller Journalismus, der sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengibt, sondern genau hinsieht, Zusammenhänge erklärt, hinterfragt und einordnet, ist in einer Zeit der zunehmenden Manipulation mit Fakten und Meinungen unentbehrlich“, sagt Tomáš Jelínek, Geschäftsführer des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds. „Die Erfahrung des ersten Jahrgangs hat gezeigt, dass es eine beruhigend große Zahl an Journalistinnen und Journalisten auf beiden Seiten der Grenze gibt, die nicht die Mühe scheuen, sich über einen längeren Zeitraum intensiv mit Themen im Nachbarland auseinanderzusetzen, immer wieder selbst vor Ort zu sein, mit einzelnen Menschen zu sprechen und ihre Geschichten in einen globalen Kontext zu stellen“, so Jelínek. „Und dass sich diese Mühe am Ende auch auszahlen kann“.

Prämiert werden jeweils ein deutschsprachiger und ein tschechischsprachiger Beitrag aus den Kategorien Text, Audio und Multimedia.  Mit dem Sonderpreis „Milena Jesenská“ wird darüber hinaus ein deutscher oder tschechischer Beitrag ausgezeichnet, der sich in herausragender Weise mit den Themen Zivilcourage, multikulturelle Verständigung und Toleranz beschäftigt und einen aktuellen Gegenwartsbezug besitzt.

Für den zweiten Jahrgang wünschen sich die Veranstalter erneut Beiträge mit einem breiten Themenspektrum aus beiden Ländern und insbesondere eine stärkere Beteiligung deutscher Print-Journalisten, aber auch weiterhin Mut zu neuen Formaten. Im ersten Jahrgang waren nicht nur klassische journalistische Beiträge prämiert worden, sondern auch eher literarische Reportagen und Features.

Der Preis ist in allen Kategorien mit jeweils 2000 Euro dotiert. Beiträge können von den Autoren selbst eingereicht werden, aber auch von Redaktionen oder Dritten vorgeschlagen werden.  Die Ausschreibung sowie weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.deutsch-tschechischer-journalistenpreis.de

Tschechische Presseinfo

Ein Rückblick auf den ersten Jahrgang findet sich hier: http://cesko-nemecka-novinarska-cena.cz/de/home/aktuell/ruckblick-auf-den-1-jahrgang-des-deutsch-tschechischen-journalistenpreises

Die Jury des Deutsch-tschechischen Journalistenpreises 2017:

Kategorie Text: Petr Brod (Journalist und Publizist) Daniel Brössler (Süddeutsche Zeitung) Adam Černý (Hospodářské noviny, Vorsitzender des Tschechischen Journalistenverbandes) Anneke Hudalla (Europäische Akademie Berlin) Karel Hvížďala (Journalist und Autor, Tschechischer Rundfunk u.a.)

Kategorie Audio: Libuse Černá (Radio Bremen) František Černý (Journalist und Diplomat a.D.) Bogna Koreng (MDR-Studio Bautzen) Lída Rakušanová (Journalistin und Autorin, Deníky u.a.)  Christoph Scheffer (Hessischer Rundfunk)

Kategorie Multimedia: Vojtěch Berger (Tschechischer Rundfunk) Michael Hiller (Journalist, Geschäftsführer des DJV Sachsen) Bará Procházková (Online-Portal ČT24) Frank Überall (WDR, Vorsitzender des DJV) Blanka Závitkovská (Tschechisches Fernsehen)

Kontakt:
Silja Schultheis | Mail: silja.schultheis@fb.cz
tel: +420 273 167 361  |  GSM: +420 737 505 790
www.zukunftsfonds.cz

DJV Sachsen: Heute mal im Dixieland…

20. Mai 2017

Die Dresdner Einkaufsmeile Prager Straße ist heute ganz Dixieland und der DJV Sachsen auch. Wir präsentieren uns auf der Jazzmeile als Verband und geben Einblick in journalistische Arbeit unter dem Motto „Journalisten als Buchautoren“. Am Stand des Landesverbandes gibt es ein breites Spektrum: Von Drops bis Krimi – neben Regionalem, ganz frische Krimis, CD’s mit Sächsisch-Sprachkursen bis hin zum klassischen Bildband. Natürlich gibt es Dixieland auch gedruckt. Und da der DJV-Sachsen-Stand ganz nah dran ist, muss man auch auf die passende Begleitmusik nicht verzichten. Einige Autoren sind selbst anwesend und wollen mit den Besuchern ins Gespräch kommen. Bücher, CD’s und die Funktürme 3 und 4 können auch gekauft werden.

Der DJV Sachsen ist Unterstützer des 47. Dixieland Festivals Dresden, das am Sonntag mit der traditionellen Dixie-Parade durch die Landeshauptstadt beendet wird. Eine Woche lang beherrschten Jazzbands das Stadtbild, die Bühnen und Biergärten der Stadt.

Unseren Stand finden Sie auf der Prager Straße in der Nähe des Pullmann-Hotels (ehemals Newa).
www.dixielandfestival-dresden.com

Bestes sächsisches Pressefoto gekürt

10. Mai 2017

Unter 233 Pressefotos avancierte diese außergewöhnliche Momentaufnahme zum besten des Jahres 2016. Sie gelang dem Leipziger Fotografen Jan Woitas im Februar 2016 vor einer Flüchtlingsunterkunft im Erzgebirge.

Der Flüchtlingsjunge Ramzi Khatoum beobachtet am 22.02.2016 Journalisten vor einer Flüchtlingsunterkunft in Clausnitz (Sachsen). Am gleichen Tag besuchte die sächsische Integrationsministerin gemeinsam mit dem Bürgermeister den Ort. Am vergangenen Donnerstag hatte hier eine grölende Meute von etwa 100 Menschen einen ankommenden Bus blockiert, der Flüchtlinge in den Ortsteil von Rechenberg-Bienenmühle bringen sollte. Foto: Jan Woitas/dpa

Erst auf den zweiten oder gar dritten Blick erkennt man in einem winzigen Fensterspalt die Augenpartie des Flüchtlingsjungen Ramzi Khatoum. Scheu lugt er hervor, während draußen Politik gemacht wird, Integrationsministerin und Bürgermeister besuchen die Unterkunft. Eine Woche zuvor hatten Einwohner unter großem Gejohle einen Bus blockiert, der Flüchtlinge in das kleine Dorf bringen sollte.

59 Fotografen beteiligten sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb, am heutigen Mittwochabend (10. Mai 2017) wurden die besten Arbeiten auf einer Gala in der Dresdner Altmarkt-Galerie gewürdigt. Seit 1998 gibt es den Wettbewerb, den die Sächsische Zeitung initiierte, seit 2013 unterstützen die Chemnitzer Freie Presse und die Leipziger Volkszeitung die Auswahl der besten sächsischen Pressefotos.

Niesky.
Nieskys Stadtwehrleiter Steffen Block im Interview mit Danilo Dittrich von Telenews Network. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr waren zu einem schweren Unfall mit vier Fahrzeugen an der B115 gerufen worden.
Fotograf: André Schulze,
Datum: 13.12.2016, Für die Sächsische Zeitung, Lokalredaktion Niesky.

Der DJV Sachsen stiftet als neuer Partner erstmalig u.a. die Lokalpreise. André Schulze gewann mit seiner Aufnahme „Blaulicht“. Das beste Sportfoto gelang dem Thomas Eisenhuth. Der Dresdner hielt den Aufstiegsjubel der Leipziger Bullen für die Ewigkeit ist. Menschen stehen seit jeher im Fokus des Halbchilenen Amac Garbe, und so war der diesjährige Preis für das beste Porträtfoto der beste Lohn. Er setzte einen Eierschecke-essenden Schauspieler in der Dresdner Neustadt in Szene. Die meisten Preise sammelte in diesem Jahr der Dresdner Thomas Kretschel. Er kam mit seinen Fotos zweimal in die Top Five der besten Aufnahmen und lieferte das beste Reportage-Foto.

Natürlich gibt es auch in diesem Jahr einen Publikumspreis. Zur Abstimmung stehen 147 Arbeiten in der Ausstellung. Vor Ort und im Internet können die Stimmen abgegeben werden.

Die Schau der besten Pressefotos ist bis 27. Mai in der Dresdner Altmarkt-Galerie zu sehen von Montag bis Samstag jeweils 10 bis 21 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

Internet: Galerie mit allen Preisträgern und den besten sächsischen Pressefotos unter www.sz-link.de/blickpunkt


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