Wir verurteilen Übergriffe auf Medienvertreter

30. Juli 2020

In einer Pressemittelung verurteilt der DJV Sachsen den gewalttätigen Übergriff auf einen Kameramann an der B96 am vergangenen Wochenende. Derartiges Handeln ist absolut inakzeptabel. Die 1. Vorsitzende des Landesverbandes verweist auf die Aufgabe der Medien zur Berichterstattung.

Presseinformation: https://www.dropbox.com/s/ufu5o1ls0zhkkac/PM%20zum%20Angriff%20auf%20das%20SpiegelTV-Team.pdf?dl=0

Der DJV Sachsen ruft seine Mitglieder auf, sich bei ähnlichen Vorhaben zur eigenen Sicherheit zuvor mit der Polizei in Verbindung zu setzen. (MH)

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Votum des Publikums

28. Juli 2020

Mit seinem Enkel an der Hand überquert der italienische Läufer Roberto Burton jubelnd die Ziellinie beim 43. Leipzig Marathon im April letzten Jahres. „Lauf der Generationen“ nannte Fotograf Jan Käfer sein Werk, dass bei der Online-Abstimmung um die Sächsischen Pressefotos des Jahres 2019 die meisten Stimmen bekam. Der für die Leipziger Internet Zeitung tätige Fotograf erhält ein Preisgeld von 400 Euro – gestiftet von TAG24. Auch die Sächsische Zeitung, die den Wettbewerb 1998 ins Leben rief, die Chemnitzer Freie Presse, die Leipziger Volkszeitung sowie der Deutsche Journalisten-Verband, LV Sachsen e.V. unterstützen diesen Wettbewerb. In diesem Jahr wurden unter den 52 Teilnehmern mit 151 Bildern neun Preisträger gekürt. Alle Gewinner und alle Wettbewerbsarbeiten finden Sie im Internet unter pressefoto-sachsen.de

Beste Pressefotos gekürt

16. Juli 2020

Stille Preisverleihung beim Wettbewerb um das beste sächsische Pressefoto

Ein junger Fotograf aus Leipzig hat das Pressefoto des Jahres 2019 aufgenommen. Tim Wagner gelang diese Aufnahme Ende November in einem Tagebau, als die Aktion „Ende Gelände“ zum zivilen Ungehorsam aufforderte, um den Ausstieg aus der Braunkohle zu forcieren. Damit gibt es auch 2020 trotz Corona-Beschränkungen wieder preisgekrönte „Bilder, die bewegen“. Am Abend des 16. Juli 2020 wurden die insgesamt acht Gewinner im engsten Kreis in Dresden ausgezeichnet. Die Preisgelder stellten die fünf Partner Sächsische Zeitung, Freie Presse, Leipziger Volkszeitung, TAG24 und der DJV Sachsen zur Verfügung. 

Siegerfoto 2020: Ende Gelände, Tim Wagner (Leipzig)

 

52 Fotografen reichten 152 Bilder ein

Seit 1998 wählt eine Fachjury jährlich die besten Pressefotos aus Sachsen aus. Es sind großartige Bilder, die die spannendsten Geschichten des Jahres noch einmal lebendig werden lassen. Im Laufe von über 20 Jahren kam so eine Foto-Chronik Sachsens zustande, die ihresgleichen sucht. Der Wettbewerb wird von der Sächsischen Zeitung, der Freien Presse, der Leipziger Volkszeitung, TAG24 und dem DJV Sachsen unterstützt. In diesem Jahr beteiligten sich 52 Pressefotografen mit insgesamt 152 Aufnahmen, denen die Fachjury eine hohe Qualität der Fotos bestätigte.  

Die Qual der Wahl hatte die Jury in diesem Jahr vor allem beim  Wettbewerb um die besten Lokalfotos. Die prämierten und alle eingereichten Aufnahmen beweisen eindrucksvoll, dass Fotos in der lokalen Berichterstattung höchsten Ansprüchen genügen können. Den 1. Platz holte der Dresdner Sven Ellger mit „Diesmal nicht“. Damit fing er den Moment eines hadernden Oberbürgermeisters ein, als Dresden raus war um die Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt. Sehr emotional sind auch die Siegeraufnahmen in den Kategorien Sportfoto und Porträt. Der Meißner Fotografin Claudia Hübschmann gelang eine Schwarz-Weiß-Studie eines ehemaligen Bürgermeisters, der noch einmal das Gefängnis auf dem Meißner Burgberg besuchte, in dem er als politischer Gefangener einsaß. Zweisamkeit statt Zweikampf demonstriert das Foto von Dennis Hetzschold, der zwei Fußball-Profis in ungewöhnlicher Pose abgelichtet hat. 

Diesmal nicht, Sven Ellger (Dresden)

Aus allen eingesendeten Fotos wurden 25 Bilder für die Onlineabstimmung ausgewählt. Bis 26. Juli kann jeder seinen Favoriten wählen.  Unter allen, die ihre Stimme abgeben, werden 3 x das Lieblingsbild als gerahmte Fotografie verlost. (PI/kmh)

 www.pressefoto-sachsen.de

Nach heftigem Angriff auf Journalisten…

13. Juli 2020

Am Donnerstag (9.7.20202) der vergangenen Woche wurde bei einer AfD-Veranstaltung in Plauen, zu der MdL Frank Schaufel eingeladen hatte, ein filmender Mann angegriffen. Die Wellen schlagen noch immer hoch. Aktuell beschäftigen sich mehre sächsische Medien mit dem Vorfall. Ein im Internet verfügbares Video dokumentiert das heftige Vorgehen gegen den Journalisten.

Nach dem was dem DJV Sachsen bekannt ist, waren auch die Medien zu der öffentlichen Veranstaltung der AfD eingeladen. Der betroffene Journalist hatte also das Recht die Veranstaltung zu besuchen und Ton- bzw. Bildaufnahmen zu machen.

„Nach unserer Kenntnis hat der Journalist außerhalb des Veranstaltungsraumes auf öffentlichem Grund versucht Bildaufnahmen zu machen. Daran wurde er gehindert, dabei körperlich bedrängt und verletzt“ so Ine Dippmann, 1. Vorsitzende des DJV Sachsen. „Dieses Vorgehen der Veranstaltungsteilnehmer ist durch nichts zu rechtfertigen. Es ist die Aufgabe von Journalistinnen und Journalisten, zu Angelegenheiten von allgemeiner Bedeutung, Informationen zu beschaffen und zu verbreiten, damit sich jeder Einzelne eine fundierte Meinung zu politischen Fragen bilden kann. Die Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen ist unverzichtbarer Bestandteil der freiheitlichen Demokratie.“ Der Vorfall in Plauen stellt aus der Sicht des DJV Sachsen eine Missachtung der Presse- und Berichterstattungsfreiheit dar. Dass mehrere Mandatsträger der AfD mittelbar und unmittelbar beteiligt waren, zeige einmal mehr, wie nötig die kritische Berichterstattung hier ist, so die DJV-Vorsitzende.

Geschäftsführerwechsel beim DJV Sachsen

9. Juli 2020

Lars Radau (44) wird am 1. August 2020 Geschäftsführer des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) in Sachsen. Er folgt auf Michael Hiller, der seit dem Gründungsjahr 1990 als Geschäftsführer des DJV Landesverbandes tätig ist und in den Ruhestand geht.

Lars Radau ist Diplom-Journalist und hat nach seinem Studium in Leipzig überwiegend als Freiberufler für diverse sächsische und überregionale Medien gearbeitet, Schwerpunkte waren die Themenfelder Wirtschaft und Medien.

Er engagiert sich seit 2013 im Vorstand des DJV Sachsen, war dort Beisitzer und seit Mai 2018 stellvertretender Landesvorsitzender. Dieses Amt legt er zum Monatsende nieder.

„Ich kenne die Medienbranche, ihre Strukturen und Probleme gewissermaßen von beiden Seiten, der berufspraktischen und der gewerkschaftlichen Seite“, sagt Lars Radau. Das gelte ebenso für die Sorgen und Probleme ihrer festen und vor allem ihrer freien Mitarbeiter. Diese Kombination sei „Rüstzeug und Ansporn zugleich“, das Amt zu übernehmen.

Michael Hiller (65) geht am 1. August 2020 in den Ruhestand. Er ist Gründungsmitglied des DJV Sachsen und hat als Geschäftsführer die Strukturen des sächsischen Landesverbandes mit aufgebaut. Er war mehr als 20 Jahre Redakteur der Mitgliederzeitschrift DJV Kurier und koordiniert als verantwortlicher Redakteur auch alle online-Medien des Landesverbandes.

2014 organisierte er die Zusammenarbeit mit dem benachbarten DJV-Landesverband in Sachsen-Anhalt, für den er seitdem ebenfalls Aufgaben als Geschäftsführer übernahm.

Zudem hat sich Michael Hiller erfolgreich um die Schaffung des Deutsch-Tschechischen Journalistenpreises bemüht, der in diesem Jahr bereits zum fünften Mal gemeinsam mit Syndikát novinářů vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds ausgeschrieben wurde.

„Wir sind Michael Hiller für sein Engagement für Journalistinnen und Journalisten in Sachsen in den vergangenen 30 Jahren enorm dankbar. Als Geschäftsführer hat er die Grundlage für die Arbeit der Ehrenamtlichen gelegt und in den Tarifkommissionen für bessere Arbeitsbedingungen gestritten“, so Ine Dippmann, Vorsitzende des DJV Sachsen. „In den vergangenen zwei Jahren hat er zudem im schwierigen Spannungsfeld zwischen Polizei und Journalisten mit seinen Vorträgen an der Fachhochschule der Polizei und in mehreren Polizeidirektionen dafür gesorgt, dass die Bedürfnisse von Journalistinnen und Journalisten für die Sicherheitskräfte besser nachvollziehbar sind.“

Offiziell wird der Landesverband Michael Hiller bei der anstehenden Mitgliederversammlung in Dresden am 26. September 2020 verabschieden. (PI)

Fotos: Andre Wirsig, [hprfoto]

MEDIENINFO

 

Fahrradgate: SMI und Polizei bei Anfragen regelrecht abgetaucht

23. Juni 2020

In einer an Nachmittag des heutige 23.6.2020 verbreiteten Medieninformation kritisieren der DJV Sachsen und die Landespressekonferenz Sachsen (LPK) die Informationspolitik des sächsischen Innenministers Roland Wöller in der „Fahrradgate“-Affäre. Man sei „verwundert und verärgert über die Art und Weise, wie hier scheibchenweise Nicht-Informationen transportiert werden“, sagt DJV-Landesvorsitzende Ine Dippmann. „Eine transparente und nachvollziehbare Informationspolitik sieht anders aus“, sagt der LPK-Vorsitzende Kai Kollenberg.

Die Affäre um den Weiterverkauf sichergestellter Fahrräder unter Polizei- und Justizbeamten ist intern offenbar bereits seit Juli vergangenen Jahres bekannt, öffentlich wurde sie erst am 11. Juni durch einen Bericht der „Dresdner Morgenpost“. Seitdem sei die Recherche zum Thema für die Journalistinnen und Journalisten im Freistaat „äußerst schwierig“ gewesen, weil sowohl die betroffene Polizeidirektion Leipzig als auch das Innenministerium bei Anfragen zum Fahrradgate „regelrecht abgetaucht“ seien, kritisieren Dippmann und Kollenberg.
Bis zum vergangenen Freitag: da hatte das Innenministerium sehr kurzfristig zu einer Pressekonferenz mit Innenminister Wöller, Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar und dem Leipziger Polizeipräsidenten Torsten Schulze nach Dresden geladen. Die Einladung per Mail erreichte die Leipziger Redaktionen mit einer Vorlaufzeit von knapp anderthalb Stunden – eine Zeitspanne, die im Freistaat bislang eher bei Ministerpräsidenten-Rücktritten üblich war.
Nicht allein über diese kurze Frist haben sich etliche Kolleginnen und Kollegen beim DJV, der in Sachsen rund 1200 Journalistinnen und Journalisten vertritt, beschwert. Weitaus schwerer als redaktionelle Umplanungen und eine knappe Anreisezeit wiegt aus Sicht des DJV und der LPK, dass in der Pressekonferenz selbst naheliegende und einfache Fragen der Kolleginnen und Kollegen nicht beantwortet wurden. Vielmehr habe der Minister unter Verweis auf die mittlerweile ermittelnde Generalstaatsanwaltschaft Antworten zum Ausmaß des „Fahrradgates“ verweigert – sowohl, was die Zahl der involvierten Beamten als auch die Zahl der weiterverkauften Räder angeht.
Einem Bericht der Dresdner Morgenpost zufolge hatte der Leipziger Polizeipräsident bereits Ende vergangenen Jahres intern gewarnt, dass wegen „der Anzahl betroffener Beamter und veranlasster Maßnahmen“ Informationen über kurz oder lang publik und „gegebenenfalls skandalisiert“ zu werden drohten.
„Dass sich der Innenminister erst weigert, sich den Fragen der Journalistinnen und Journalisten in der Landespressekonferenz zu stellen und dann eine pro-forma-Pressekonferenz abhält, schürt eher Misstrauen. Im Namen der Kolleginnen und Kollegen fordere ich Innenminister Wöller daher auf, seiner Verantwortung gerecht zu werden und für eine transparente und offene Informationspolitik zu sorgen“, so die sächsische DJV-Vorsitzende.

„Der Kenntnisstand der Öffentlichkeit hat sich auch knapp eine Woche nach Bekanntwerden der Affäre nicht wesentlich geändert. Angesichts der erhobenen Vorwürfe ist dies nicht nur ärgerlich,
sondern schlicht nicht hinnehmbar“, sagt der LPK-Vorsitzende.

Gemeinsame PI des DJV Sachsen und der LPK Sachsen

Deutsch-Tschechische Themen gefragt!

21. Juni 2020

Der fünfte Wettbewerb um den Deutsch-tschechischen Journalistenpreis 2020 läuft
Bewerbungen können bis zum 30.6.2020 eingereicht werden

Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds lobt gemeinsam mit den Journalistenverbänden beider Länder (DJV und Syndikát novinářů) auch 2020 insgesamt acht Preise für herausragende Journalistinnen und Journalisten aus, die mit ihren Arbeiten das Interesse am Nachbarland wecken und durch ihre differenzierte und klischeebewusste Berichterstattung zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Tschechen beitragen.

Prämiert werden die besten deutschsprachigen und tschechischsprachigen Beiträge der vergangenen 12 Monate aus den Kategorien Text, Audio und Multimedia (auch TV).
Mit dem Sonderpreis „Milena Jesenská“ wird darüber hinaus ein deutscher oder tschechischer Beitrag ausgezeichnet, der auf besondere Weise und mit aktuellem Gegenwartsbezug die Themen Zivilcourage, multikulturelle Verständigung und Toleranz in den Fokus rückt. Der Preis ist mit jeweils 2000 Euro dotiert.

„Auch die gegenseitige Wahrnehmung ist momentan stark von der Corona-Krise dominiert, die leider auch bereits überwunden geglaubte Vorurteile neu befeuert und den Fokus vieler Medien vorrangig ins Inland lenkt. Umso aktueller und dringlicher erscheint uns daher die Auslobung dieses Preises, durch den wir grenzüberschreitend arbeitenden Journalisten mit einem unvoreingenommenen Blick den Rücken stärken möchten“, so Petra Ernstberger und Tomáš Jelínek, die Geschäftsführer des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

Mit einer undotierten Sonderauszeichnung für langfristige herausragende journalistische Tätigkeit wollen die Veranstalter Journalistinnen und Journalisten oder journalistische Formate würdigen, die sich über einen längeren Zeitraum um eine differenziertere Berichterstattung über das Nachbarland verdient gemacht haben.

Beiträge können von den Autoren selbst eingereicht oder von Redaktionen bzw. Dritten vorgeschlagen werden. Erstmals dürfen in diesem Jahr zwei Beiträge pro Autor und Kategorie zum Wettbewerb angemeldet werden. Für die Sonderauszeichnung ist eine Nominierung durch Dritte erforderlich.

Alle Informationen

Journalist in den sozialen Medien

15. Mai 2020

Deutsch-Polnischer Online-Workshop

Soziale Medien haben einen direkten Einfluss auf den Charakter der traditionellen Medien, aber stellen sie ausschließlich eine Bedrohung für die traditionellen Medien dar? Immer mehr Journalisten entscheiden sich dafür, soziale Netzwerke regelmäßig nicht nur privat, sondern auch für berufliche Zwecke zu nutzen. Warum und wie kann man als Journalist in den sozialen Medien bestehen? Welches soziale Medium sollte gewählt werden? Und ist die Präsenz in den sozialen Medien heute eine Frage der Wahl oder der Notwendigkeit?

Journalist als Marke in den sozialen Medien
Deutsch-Polnischer Online-Workshop
4. Juni 2020, 10:00-11:30 Uhr

TEILNEHMENDE
Jun.-Prof. Dr. Ulrike Klinger, Juniorprofessorin für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin
Wojciech Orliński, „Gazeta Wyborcza“, Lehrbeauftragter im Fachbereich Journalismus und neue Medien, Collegium Civitas
Daniel Zoll, Digital Content Creative
MODERATION
Karolina Sulej

Registrierung und weitere Informationen :
http://medientage.org/artikel-journalist-als-marke-in-den-sozialen-medien,1459.html.

Wie geht’s in der Corona-Krise?

23. April 2020

Die Corona-Krise betrifft alle. Damit der DJV Sachsen als Interessenvertretung die Situation der Journalistinnen und Journalisten im Freistaat etwas besser einschätzen kann, haben wir eine kleine Umfrage vorbereitet. Bitte nehmen Sie sich zwei Minuten Zeit und antworten Sie – natürlich anonym – auf die wenigen Fragen. Hier gelangen Sie zur Umfrage: https://www.surveymonkey.de/r/L76WCVH

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Pressefotos aus 30 Jahren

6. März 2020

In der Vertretung des Freistaates Sachsen sind seit dieser Woche Pressefotos sächsischer Bildjournalisten aus den zurückliegenden drei Jahrzehnten zu sehen. Fast 50 Motive aus allen Bereichen des Lebens und aus allen Regionen des Freistaates werden gezeigt. Beteiligt sind auch die Sieger-Fotos der von den sächsischen Tageszeitungen seit 22 Jahren veranstalteten Wettbewerbe um das Pressefoto des Jahres.

Am 3. März 2020 wurde die Exposition eröffnet. Medienstaatsminister Oliver Schenk würdigte bei der Eröffnung die Arbeit der Pressefotografen und äußerte sich anerkennend über die gezeigten Arbeiten.

Landesvorsitzende Ine Dippmann machte auf die oft komplizierte Situation der Journalistinnen und Journalisten im Freistaat aufmerksam. Besonders freiberuflich arbeitende Bildjournalisten tragen ein hohes Risiko. Die Ansprüche an Ihre Arbeit, ihre technische Ausrüstung sind hoch, die Vergütung meist schlecht. Sie sprach auch die Herausforderungen an Journalisten und Medien insgesamt an. „Wir…müssen wesentlich flexibler in unserer Aufgabenbewältigung sein. als die Kollegen vor zwanzig Jahren.“

Text und Fotos kmh


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