Presseversorgung bei Verzinsung Spitze

Das Presseverorgungswerk verzinst die Lebensversicherungen seiner rund 150.000 Versicherten (Angehörige von Medienberufen) in diesem Jahr mit 4,8 Prozent. Beschlossen hat das die Gesellschafterversammlung Anfang Dezember des zurückliegenden Jahres. Daß dies eine Spitzenverzinsung ist, war bereits damals klar. Nun zeigt ein Vergleich, dass die  Presseversorgung mit 4,8 Prozent die Branche anführt. Selbst der Marktführer Allianz (gleichzeitig Konsortialversicherer der Presseversorgung) senkte die Verzinsung seiner Policen von 4,5 auf 4,3 Prozent. 

G. Falk im Presseclub 1996

Gerhard Falk, Geschäftsführer des Pressever- sorgungswerkes, begründet den Erfolgskurs gegenüber dem BJVreport: “ Wir haben strenge aufsichtsrechtliche Vorschriften für die Kapitalanlage, müssen einen Garantiezins bedienen und können daher nur eingeschränkt Risiken eingehen. Die Verantwortung gegenüber den Versicherten geht immer vor Renditestreben.“  Getragen wird die Presseversorgung von Verleger- und Journalistenverbänden gleichermaßen. Printredakteure sind obligatorisch versichert. der Tarifvertrag dazu ist allgemeinverbindlich. Alljährlich wird bei der Hauptversammlung über Ergebnisse und Ziele der Presseversorung diskutiert. In diesem Jahr tagt das Gremium im Juni in Dresden. Dabei dürfte auch eine Androhung der Zeitschriftenverleger im Raum stehen, die vorsieht die Beiträge der Arbeitgeber (gegenwärtig 5 Prozent vom Brutto bis Beitragsbemessungsgrenze) zur Presseversorgung zu senken.   
www.presseversorgung.de

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