Sächsischer DJV fordert klares Bekenntnis zur Pressefreiheit

Der sächsische Landesverband des Deutschen Journalisten-Verbandes erwartet bei der Urteilsverkündung am morgigen 13. August 2010 vor dem Amtsgericht Dresden ein klares Bekenntnis zur grundgesetzlich fixierten Pressefreiheit. „Die zwei vor Gericht stehenden Leipziger Journalisten müssen freigesprochen werden. Eine Verurteilung wäre skandalös, beschädigt den Rechtsstaat und wird als Einschüchterungsversuch gegenüber Journalisten und Medien nicht funktionieren“, so die Landesvorsitzende des sächsischen DJV, Sabine Bachert-Mertz von Quirnheim. „Wir werden uns nicht davon abbringen lassen, für die Pressefreiheit einzutreten“, hatte die DJV-Vorsitzende bereits vor wenigen Wochen bei der Mitgliederversammlung des DJV Sachsen in Leipzig den rund 1400 Mitgliedern des Landesverbandes versichert. „Das seit April vor dem Dresdner Amtsgericht laufende Verfahren hat mehrfach bestätigt, dass Behörden offensichtlich gezielt Druck auf investigativ recherchierende Journalisten ausüben wollen. In Anklage und Prozess werden völlig normale journalistische Arbeitsabläufe und Handlungen kriminalisiert. Das können wir nicht hinnehmen“, so die sächsische DJV-Landesvorsitzende.

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