Heiße Kartoffel für Ingrid Mössinger

Zum 18. Mal hat der Mitteldeutsche Presseclub zu Leipzig e. V. die „Heiße Kartoffel“, an eine Persönlichkeit vergeben, die sich in besonderem Maße für die Region Mitteldeutschland eingesetzt hat. Zum zweiten Mal erhielt diesen mitteldeutschen Kommunikations- und Wirtschaftspreis eine Frau – Ingrid Mössinger, die Direktorin der Kunstsammlungen Chemnitz. Den Sockel für den Preis hat sie schon bestellt. Nicht für ihre privaten Räume. In den Kunstsammlungen Chemnitz wird die von dem Leipziger Künstler Jörn Konrad geschaffene Skulptur – eine hölzerne Hand mit der heißen Kartoffel darin – künftig einen Platz haben. Seit 1996 leitet die gebürtige Schwäbin Ingrid Mössinger die Kunstsammlungen Chemnitz. Engagiert hat sie nicht nur dem Haus selbst zu neuem Glanz verholfen. Ausstellungen wie “Picasso et les femmes”, “Edvard Munch in Chemnitz” oder “Bob Dylan. The Drawn Blank Series” haben die Kunstsammlungen über Deutschland hinaus bekannt gemacht. Sie hat den Galeristen Alfred Gunzenhauser nach Chemnitz geholt. Die Villa Esche, das erste Henry van de Velde Museum Deutschlands, mit eingerichtet. Die Villa dient als Kommunikations- und Begegnungsstätte für Wirtschaft, Kunst und Kultur. 2010 erfuhren die Kunstsammlungen Chemnitz eine weitere Ehrung: Von der deutschen Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes AICA wurde ihr der Titel Museum des Jahres 2010 verliehen. (sbm) http://www.heisse-kartoffel-leipzig.de

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