Prof. Haller und die Leipziger Journalistik

Siebzehn Jahre war Prof. Michael Haller Journalistik-Professor an der Leipziger Universität. Heute Abend verabschiedete sich Haller mit einem Symposium im Medien-Campus. „Wie kann gesellschaftliche Kommunikation gelingen?“ – so das Thema zu dem Wissenschaftler und Journalisten in Vorträgen und Diskussionen beitrugen. Neben den medienwissenschaftlichen wurden dabei auch journalistische und medienphilosophische Perspektiven beleuchtet. Die aktuelle Situation der Leipziger Journalistikausbildung blieb nicht ausgeblendet. Michael Haller hat entscheidenden Anteil an der Profilierung dieser Leipziger Journalistenausbildung. Entstanden ist dabei, wie Haller selbst sagt, “ so etwas wie eine Marke ‚Leipziger Journalistik'“.  Diese gelte es mit viel Kontinuität und Innovation fortzusetzen. „Vor allem aber“, so Haller in einem Interview im Jahresbericht des Instututs KMW 2010, „sollten Lehrinhalte, die sich nach außen als ‚Qualität‘ der Leipziger Ausbildung durchgesetzt haben, nicht abgebaut, sondern gestärkt werden“. 
Professor Volker Lilienthal rief in seinem Gastbeitrag die Leipziger Universitätsleitung auf, der gesellschftlichen Abwertung des Journalistenberufes nicht auch noch eine ausbildungsseitige hinzuzufügen. Den Zeitungsverlegern warf er bezüglich der aktuellen Tarifverhandlungen für Redakteure eine gedankenlose Geringschätzung vor, die die Verleger selbst treffen werde.

LVZ: Journalistik-Standards gesetzt

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