DJV Sachsen: Journalistik-Studium erhalten

Der DJV Sachsen hat den Rat der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie aufgerufen, sich für den Erhalt der Journalistikausbildung an der Universität Leipzig in der bisherigen Form einzusetzen. Das Gremium will in dieser Woche über einen entsprechenden Vorschlag abstimmen. „Sollten die bereits von „Professorium“ und Institutsrat gefassten Beschlüsse durchgesetzt werden, wäre das de facto das Ende der praxisorientierten akademischen Leipziger Journalistenausbildung, die Karl Bücher gegen viel Widerstand vor knapp 100 Jahren an der Leipziger Universität etablierte“, heißt es in dem Schreiben. „Wir fordern den Rat der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie auf, die Vorschläge über die personelle Ausdünnung der Abteilung Journalistik am Institut für KMW zu verwerfen. Wir geben zu bedenken, dass für eine hochwertige Journalistenausbildung ausreichend Personal erforderlich ist. Der in der Praxis hoch anerkannte Studiengang Journalistik darf nicht durch kurzsichtige Entscheidungen auf Dauer beschädigt werden. Die akademische Journalistenausbildung verlöre damit eines ihrer Vorbilder; die Universität Leipzig eines ihrer Alleinstellungsmerkmale, der Medienstandort Leipzig ein wichtiges Basiselement. „

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