Archive for Januar 2011

Dr. Roswitha Kerbus gestorben

19. Januar 2011

Die langjährige Vorsitzende der DPRG-Landesgruppe Sachsen, Dr. Roswitha Kerbus, starb am 18. Januar 2011 nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 64 Jahren in Dresden. Die DPRG würdigt Dr. Roswitha Kerbus als die “Frau der ersten Stunde” in Sachsen. Unmittelbar nach der Wiedervereinigung habe sich Roswitha Kerbus im Berufsverband der Kommunikationsfachleute insbesondere für die Integration der Kolleginnen und Kollegen aus den ostdeutschen Bundesländern engagiert. „Sie half mit, die DPRG-Regionalgruppe Dresden/Chemnitz 1990 zu gründen und war zunächst deren Pressesprecherin. Nachdem 1992 alle DPRG-Regionalgruppen in Landesgruppen umgewandelt wurden, übernahm Dr. Roswitha Kerbus den Vorsitz der neuen Landesgruppe Sachsen, ein Amt, das sie bis zu ihrem Tod innehatte. Seit 1993 war Roswitha Kerbus Mitglied im Hauptausschuss, dem zweit höchsten Gremium des Verbands“ heißt es in dem Nachruf der DPRG.

DJV setzt Schwerpunktthema für 2011

17. Januar 2011

Der „Wert des Journalismus“ ist Schwerpunktthema des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) im Jahr 2011. Verschiedene Anlässe sollen bundesweit genutzt werden, um das Thema in die Öffentlichkeit zu transportieren. So plant der DJV zahlreiche Informationsveranstaltungen für freie Journalisten, die auch in Sachsen eine sehr große Mitgliedergruppe bilden. Die gegenwärtig anstehenden Tarifverhandlungen für Tageszeitungsredakteuere sollen ebenfalls den Wert des Journalismus betonen. Geplant ist auch ein Journalistentag zum Thema. Am Tag der Pressefreiheit ist eine gemeinsame Veranstaltung mit dem BDZV und Reporter ohne Grenzen in Leipzig geplant.   

Journalistik-Umbau in Leipzig

14. Januar 2011

Zu den geplanten Veränderungen bei der Journalistik-Ausbildung an der Universität Leizig liegt nunmehr auch eine offizielle Instituts-Information vor. Unsere Nachricht in diesem Blog hat mehrere Kommentare gebracht. Auf der Internetseite des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft sind bisher keine neuen Informationen zu finden. Am kommenden Montag wird der DJV Sachsen den Gesamtvorstand des Deutschen Journalisten-Verbandes über die bedenkliche Entwicklung an der Leipziger Universität informieren. Ver.di hat heute gegen die Schrumpfungspläne protestiert. Die universitäre Journalistenausbildung in Leipzig gibt es seit 1951. Sie zählt heute zu den renomiertesten in Deutschland.

Weitere Informationen: Kreatives Leipzig

DJV Sachsen kritisiert Streichpläne

10. Januar 2011

Die vorgesehenen Einschränkungen bei der Journalistenausbildung an der Universität Leipzig bewertet der sächsische Journalistenverband (DJV) als völlig unverständlich. „Der Leipziger Studiengang zählt zu den anerkanntesten in Deutschland und kann auf eine lange Tradition verweisen“, so DJV-Landesvorsitzende Sabine Bachert-Mertz von Quirnheim. In der vergangenen Woche hatte erstmals die Leipziger Volkszeitung über einen „drohenden Kahlschlag“ in der Abteilung Journalistik des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaften (KMW) an der Leipziger Uni berichtet. „Sollten die bekannt gewordenen Pläne realisiert werden, dann drohen der Ausbildung tiefe Einschnitte. Darunter leidet sowohl der Wissenschaftsstandort Sachsen als auch der Medienstandort Leipzig. Der DJV Sachsen wird sich mit den Plänen näher beschäftigen und fordert schon jetzt alle Verantwortlichen auf, sich für die Zukunft einer qualitativ hochwertigen Journalistik-Ausbildung in Leipzig einzusetzen. Gut ausgebildete Journalistinnen und Journalisten werden gerade jetzt im sich rasant verändernden Medienbereich mehr denn je benötigt“, so die sächsische DJV-Vorsitzende.

Kästnerpreis an Vogler

10. Januar 2011

Der Dresdner Presseclub vergibt in diesem Jahr seinen Kästnerpreis an den Intendanten der Musikfestspiele Jan Vogler.  Vogler erhielt in Berlin seine musikalische Ausbildung und wurde bereits mit 20 Jahren erster Konzertmeister Violoncello bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden. 1997 begann er seine Solo-Karriere und zog nach New York. Der 1064 geborene Jan Vogler ist derzeit auch Künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals. Die Preisübergabe erfolgt im Spätsommer auf Schloß Albrechtsberg in Dresden vor 200 geladenen Gästen. Der Erich-Kästner-Preis wird seit 1994 vom Presseclub Dresden vergeben.

www.presseclub-dresden.de

Robinsonade medial

8. Januar 2011


Zwischen Wasserfall und einsamer Insel tummelten sich in diesem Jahr die Gäste beim Neujahrsempfang der Sächsischen Zeitung in der Dresdner Messe. Der traditionelle Jahresauftakt führte so um die 3000 Leute zusammen. Auf der einsamen Insel agierten zunächst nur Robinson und Freitag. Letzterer durfte , wie man sieht, den Unterwürfigen geben. Ein im Verhältnis zwischen Journalisten und Unternehmer-Verlegern gegenwärtig nicht ganz unpassendes Bild. Weniger provozierende Bilder, die schönsten und obendrein vom Veranstalter ausgewählt, gibt es ab 14 Uhr unter www.sz-photos.de/neujahrstreffen-2011

kmh/hprfoto

DJV startet Filmreihe

6. Januar 2011

Der Deutsche Journalisten-Verband startet mit einer Filminitiative ins neue Jahr. Im Visier: Der Wert des Journalismus. Mit Kurzfilmen soll auf die Bedeutung des Journalismus und der Journalistinnen und Journalisten aufmerksam gemacht werden. Die Filme sind sowohl auf der DJV-Homepage in der Rubrik „DJV-Kino“ als auch auf Youtube (http://www.youtube.com/watch?v=FygZCoBnoWc) zu sehen. Der erste Beitrag mit dem Titel „Freedom of Speech“ steht seit Mittwoch im Netz und zeigt auf eindringliche Weise die Bedrohung des Journalismus und die Werte, für die Journalisten in aller Welt einstehen. Produzenten sind Andreas Roth und Christian Hergenröther von der Filmakademie Baden-Württemberg. Die Arbeit wurde beim Filmfestival von Cannes 2010 ausgezeichnet.

Neu 2011: Beitragsbemessungsgrenzen

1. Januar 2011

Im Jahr 2011 ändert sich nur in Ostdeutschland die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung. Sie erhöht sich um 150 Euro auf 4.800 Euro monatlich. In Westdeutschland bleibt die Grenze unverändert bei 5.500 Euro pro Monat. Grund dafür sind die unterschiedlichen Lohnentwicklungen: Während im Osten die Löhne um durchschnittlich 0,84 Prozent gestiegen sind, sind sie im Westdeutschland um 0,39 Prozent gefallen. Sowohl in Ost- als auch Westdeutschland sinken die Beitragsbemessungsgrenzen für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung einheitlich um 37,50 Euro auf 3.712,50 Euro monatlich. Die Beitragsbemessungsgrenze bezeichnet jene Höhe des monatlichen Einkommens, bis zu der Beiträge zur Sozialversicherung erhoben werden. Der Einkommensanteil, der über diesem Grenzbetrag liegt, ist beitragsfrei. Alle Änderungen für Freie als PDF (mdr/kmh)


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