Archive for März 2011

SLM: Neue apollo-Frequenz in Chemnitz

25. März 2011

Der Medienrat der Sächischen Landesmedienanstalt (SLM) hat am heutigen 25. März 2011 eine weitere Frequenz für das Klassik und Jazz-Programm apollo im Raum Chemnitz Stadt vergeben. Veranstalter ist die Sächsisches Gemeinschaftsprogramm GmbH & Co. KG Chemnitz. Apollo hatte im April vorigen Jahres die Sendefenster für die lokalen Freien Radio in Chemnitz, Dresden und Leipzig aufgekündigt, obwohl die Lizenzvergabe an deren Sicherung gebunden war (DJV Kurier 71). Neben dem apollo-Programm veranstaltet die Betreibergesellschaft in Sachsen auch die Programme PSR, R.S.A., energy und Hitradio RTL.

Bei seiner Sitzung beschloss der Medienrat auch die Erarbeitung einer international vergleichenden Analyse des kommerziellen lokalen und regionalen Hörfunks und Fernsehens. Hauptziel der Studie, so in der Pressemitteilung, sei es, „‚über den Tellerrand der sächsischen und deutschen Ausprägungen des an eine engere Heimat gebundene Massenmediums hinauszuschauen‘, konstatiert Dr. Uwe Grünning, Präsident des Medienrates der SLM.“

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LPK Sachsen hat neuen Vorstand

22. März 2011

Die Landespressekonferenz (LPK) Sachsen hat auf ihrer jährlichen Mitgliederversammlung am 21. März 2011 einen neuen Vorstand gewählt. Vorsitzende ist nun die dpa-Redakteurin Petra Strutz (Foto), Schatzmeisterin Uta Deckow-Kindermann (MDR 1/ Radio Sachsen). Zu Stellvertretenden Vorsitzenden wurden gewählt: Falk Lange, (Regiocast/Radio PSR), Juliane Morgenroth (Dresdner Morgenpost) und Peter Schilder (Frankfurter Allgemeine Zeitung).  Annette Binninger und Gunnar Saft (beide Sächsische Zeitung), sowie Jörg Schurig (dpa) sind aus dem Vorstand ausgeschieden. Der LPK Sachsen gehören aktuell 98 Mitglieder an. Davon sind 72 Journalisten als ordentliche Mitglieder mit landespolitischer Berichterstattung befasst.

http://www.lpk-sachsen.de/

Schiewack geht – Beschwerde von Mitarbeitern

14. März 2011

Bereits seit dem 11. März 2011 ist bekannt, dass der Programmchef von MDR-Jump Michael Schiewack die Hallesche Hörfunkzentrale der Dreiländeranstalt verläßt. Grund für den plötzlichen Abgang, der den – wie es heißt – verblüfften Mitarbeitern von Hörfunkchef Michael Möller mitgeteilt wurde, dürfte wohl auch ein anonymes mit „Jump-Mitarbeiter“ unterzeichnetes Schreiben an den Intendanten und den Hörfunkdirektor sein, das inzwischen dem DJV vorliegt.  Unter der Überschrift „Wir können mehr“ heißt es darin unter anderem: „Seit langer Zeit ist das Arbeitsklima unter den Kollegen in der Redaktion miserabel.“ Bedrückend sei auch das fehlende Vertrauen. Kreativität würde im Keim erstickt.  

Flurfunk zum Thema
Foto: Die MDR-Hörfunkzentrale in Halle [hprfoto]

DJV weist Medienkritik zurück

1. März 2011

Der Deutsche Journalisten-Verband hat in einer heute verbreiteten Pressemitteilung die Kritik des zurückgetretenen Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg an der Medienberichterstattung über seine Plagiatsaffäre zurückgewiesen. Guttenberg habe in seiner Rücktrittserklärung unter anderem kritisiert, dass es in den Medien nur noch um seine Person und seine Doktorarbeit, nicht aber um getötete Soldaten in Afghanistan gegangen sei, heißt es in der Pressemitteilung. Den Medien die Schuld für sein Fehlverhalten in die Schuhe schieben zu wollen sei perfide, so DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken.
DJV-Pressemitteilung


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