DJV im Freistaat unterwegs

Tausende Journalistinnen und Journalisten, Drucker und Verlagsangestellte bereiten sich in diesen Tagen auf eine Reise nach Frankfurt/Main vor. Am Donnerstag, dem 9. Juni 2011, werden sie alle auf dem Frankfurter Römer zusammenkommen, um gegen den Sparwahn der Verleger zu demonstrieren.

Auch wenn von der gegenwärtig stattfindenden Tarifauseinandersetzung nur die tarifgebundenen Tageszeitung unmittelbar betroffen sind, der Sparwahn der Verleger trifft alle. Wenn das Vergütungsniveau um rund 30 Prozent gesenkt werden sollte, dann sind alle die Journalistinnen und Journalisten, die nicht tarifgebunden sind, besonders gefährdet. Und deren Vergütungen sind bereits jetzt teilweise skandalös. Das betrittf Feste wie Freie. Die Tarifverhandlungen zwischen DJV, ver.di und BDZV sind festgefahren. Die Forderungen der Verleger unannehmbar! Auf deren Seite gibt es keine Bewegung!

Die beiden Verhandlungsführer des DJV und der dju in ver.di, Kajo Döhring und Frank Werneke, werden am Donnerstag in Frankfurt zu den Demonstranten sprechen, ebenso wie die Vorsitzenden von DJV und dju, Michael Konken und Uli Janssen. Die Frankfurter Kundgebung bildet den bisherigen Höhepunkt der Warnstreiks, die seit Wochen in vielen Teilen des Landes punktuell durchgeführt werden. Ob in Stuttgart, Köln, Düsseldorf, München, Hamburg, Rostock oder anderswo: Streikende Journalisten sind nicht länger bereit, immer mehr für immer schlechtere tarifliche Leistungen zu arbeiten. In Frankfurt werden sie zeigen, was sie umtreibt: Journalismus ist mehr wert. 

Zur Vorbereitung dieser Aktion fährt am heutigen Montag und morgen unser weißes DJV-Mobil durch den Freistaat Sachsen. Ziele sind heute die Städte Chemnitz und Leipzig. Halt macht das Mobil unter anderem vor den Redaktionshäusern der Freien Presse in Chemnitz (gegen Mittag) und der Leipziger Volkszeitung in Leipzig (am Nachmittag). Redakteurinnen und Redakteure sind herzlich zu Gesprächen eingeladen! Mit der Aktion will sich der DJV Sachsen aber auch an die Öffentlichkeit wenden und so um Verständnis und Unterstützung für die Tageszeitungsredakteure werben.

Mehr Informationen im blog.intern und aktuell bei twitter #act96

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