Freie Presse – positiver Jahresrückblick 2011

Eine positive Gesamtstimmung herrscht offensichtlich bei der Freien Presse in Chemnitz. Das wurde bei der Betriebsversammlung an heutigen 30. November 2011 in der Druckerei der Chemnitzer Verlag und Druck GmbH deutlich. Geschäftsführer Ulrich Lingnau schätzt das Jahr 2011 trotz stagnierender Abo-Zahlen und Rückgang des Anzeigenaufkommens positiv ein. Die Freie Presse, so Lingnau, werde sich als das Medienhaus in der Region behaupten, wobei die „Information“ das Kerngeschäft bleibe. Optimistisch stimmende Faktoren sind für Lingnau die Übernahme des Sächsischen Boten (von DD+V Dresden), die Digitaloffensive der Freien Presse und die personelle Neuausrichtung in wichtigen Bereichen.

Die Beschäftigten profitieren von der Stimmung bereits seit 1. Oktober 2011 in Form einer Gehaltserhöhung von 2,5 Prozent. Die Freie Presse ist nicht tarifgebunden. Der DJV hatte bereits mehrfach die Aufnahme von Tarifverhandlungen gefordert. Das aktuelle Vergütungsniveau lag bisher bei rund 92 Prozent im Vergleich zum Flächentarif.  Die im Vergleich zu anderen sächsischen Zeitungshäusern relativ hohe Gehaltsanhebung solle Anreiz sowie Dank für die Mitarbeiter sein, sagte Lingnau (seit April 2010 Geschäftsführer) den Beschäftigten.

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