Presserat: Sorgsamer Umgang mit Inhalten in sozialen Netzwerken

Bei der Jahrespressekonferenz des Deutschen Presserates, die am heutigen 18. September 2012 in Berlin stattfand, informierten Presseratssprecherin Ursula Ernst und Geschäftsführer Lutz Tillmanns unter anderem über Probleme und Fragen der Recherche in Sozialen Netzwerken, eine eigene Richtlinie für Opfer sowie Zahlen und Trends bei Beschwerden.

Zu einem Schwerpunkt der Presseratsarbeit werden „Beschwerden, bei denen Leser die Verwendung von Fotos und Informationen aus sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing, studiVZ kritisieren. Hierbei geht es um grundlegende Fragen der Recherche und der Veröffentlichung von Informationen“. Grundsätzlich gehöre die Recherche in sozialen Netzwerken zum legitimen journalistischen Handwerkszeug. Soziale Netzwerke seien jedoch kein Selbstbedienungsladen. „Mit den Inhalten muss sorgsam umgegangen werden“, sagt Sprecherin Ursula Ernst. Die ethischen Grenzen der Recherche werden im Pressekodex (Ziffer 4) klar umrissen. (PI/kmh)

Medieninfo Deutscher Presserat

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