300 Postkarten an den MP des Freistaates

Rund 300 Postkarten von Journalistinnen und Journalisten aus allen Teilen der Bundesrepublik hat der DJV Sachsen am Nachmittag des heutigen 9. November 2012 in der Sächsischen Staatskanzlel übergeben. Sie sind an den Ministerpräsidenten des Freistaates Stanislaw Tillich gerichtet. Der Ministerpräsident wird damit aufgefordert, sich für die verfassungsgemäße Meinungs- und Pressefreiheit in Sachsen stark zu machen. Hintergrund für die Aktion ist der am Dienstag, dem 13. November 2012, 9 Uhr vor dem Landgericht Dresden beginnenden Prozess in zweiter Instanz gegen die Leipziger Journalisten Datt und Ginzel.

DJV-Landesvorsitzende Ine Dippmann verweist in einem Begleitschreiben an Ministerpräsident Tillich darauf, dass die Pressefreiheit ein wesentlicher Bestandteil unserer Demokratie ist. Der DJV Sachsen sorge sich um das Ansehen des Freistaates, da hier Prozesse gegen Journalisten initiiert und Urteile gefällt würden, die nach Ansicht vieler unangemessen sind. Die übergebenen „…rund 300 Karten belegen den Willen der Delegierten des eben in Kassel beendeten Bundesverbandstages des DJV, so Ine Dippmann.

Am Freitagvormittag hatten die Journalistenorganisationen DJV, Reporter ohne Grenzen und netzwerk recherche bei einer Pressekonferenz in der LPK Sachsen Freispruch für die beiden Journalisten gefordert.

Hintergründe    Dossier

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