Fünf Tausender für eine kritische ZEIT-Frage

Eine Zusammenfassung zum Journalisten-Prozess 2010

von Andreas Herrmann

Dresdner Amtsgericht verhängte hohe Geldstrafen für Leipziger Journalisten – beide Seiten gingen unerbittlich in Berufung, nun beginnt der Sachsensumpf erneut zu dampfen. Eine Zusammenfassung des Geschehens der 14 Tage des ersten Prozesses.

Zwei Daten aus dem Jahre 2010 mit Symbolcharakter. Am 1. April begann am Amtsgericht Dresden ein Akt, der als

„Dresdner Journalistenprozess“

in den Medien ein mahlich steigendes Echo fand. Am Freitag, dem 13. August fiel morgens um acht Uhr das Urteil: Zwei freie Journalisten aus Leipzig wurden wegen ihrer Recherchen im so genannten „Sachsensumpf“ zu je 2500 Euro Geldstrafe verurteilt. Der Vorsitzende Richter Hermann Hepp-Schwab warf ihnen mangelnde Sorgfaltspflicht und fehlende Quellenangaben vor und verurteilte sie wegen ubler Nachrede gegen zwei Polizisten in einem Artikel fur „Zeit Online“ im Juni 2008. Den Tatvorwurf der Verleumdung und der Beihilfe zu moglicherweise ehrverletzenden Auserungen gegen zwei hohe Richter in einem anderen Artikel fur das Nachrichtenmagazin „er Spiegel“ sah er nicht bestatigt. Hier erfolgte ein Freispruch.

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