Journalistenprozess: Verzögerung in Sicht?

Landgericht DD [hprfoto]Im Dresdner Journalistenprozess spielt der Staatsanwalt unbeirrt die alte Melodie, so Thomas Datt nach dem heutigen Kurz-Verhandlungstag.
Für keine ganze Stunde war der Hamburger Anwalt Jörg Nabert ins Landgericht gekommen. Nabert prüft u. a. journalistische Texte für Zeit und Zeitonline und war der vermeintlich letzte Zeuge im Berufungsverfahren. Mit drei neuen Beweisanträgen forderte heute Staatsanwalt Kohle die Ladung von weiteren Zeugen: 

Der Richter aus der ersten Verhandlung am Amtsgericht Dresden soll kommen. Er arbeitet inzwischen teilweise am Oberlandesgericht. Außerdem ist eine der beiden Angeklagten im Prozess gegen ehemalige Zwangsprostituierte aus dem „Jasmin“ vorgesehen. Ihr Verfahren ist derzeit unterbrochen; beide Frauen wurden über zunächst vier Wochen für verhandlungsunfähig erklärt. Als dritter Zeuge wird ein immer noch suspendierter Leipziger Polizeibeamte gefordert. Lässt das Gericht alle Zeugen zu, geht der Prozess auch im neuen Jahr weiter. Ansonsten könnte das Urteil am 10. oder 17. Dezember 2012 fallen. (TD/kami)

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