90elf: Nichts geht mehr! Schade.

90elf internet daumen untenFußballfans wissen es, die Aufforderung: „Einfach auf den Playbutton drücken und los geht’s“ wird ab Montag, dem 3. Juni 2013, nicht mehr das digitale Tor zu Fußballreportagen öffnen. Auch Spielankündigungen und –ergebnisse sind dann auf der Web-Plattform 90elf nicht mehr zu finden. Nach fünf Jahren Sendebetrieb macht das erste Fußballradio Deutschlands dicht. Erstmals wurde die Saison 2008/2009 via Internetradio begleitet. Am 1. August 2011 kam dann eine Digitalfrequenz hinzu.

90elf übertrug alle Spiele der 1. und 2. Bundesliga, die Spiele des DFB-Pokals sowie ausgewählte Spiele der Champions- und Europa Leadue. „Unter anderem Günter Netzer, Manfred „Manni“ Breuckmann oder Wilfried Mohren saßen für 90elf hinter dem Mikrofon und kommentierten Spiele“, ist bei Quotenmeter.de zu lesen. Knapp 400.000 Hörer schalteten an einem durchschnittlichen Spieltag ein, 2011 erhielt das Projekt den deutschen Radiopreis in der Kategorie „Innovation“. Das Fussballradio wurde von der in Leipzig ansässigen Regiocast GmbH veranstaltet. Nach Auskunft von Pressesprecher Nico Nickel bemüht sich das Unternehmen um neue Arbeitsmöglichkeiten für die von der Schließung Betroffenen. Grund für das Aus sind die fehlenen Audio-Übertragungsrechte für die 1. und 2. Bundesliege, die an Sport1 abgetreten werden mußten.

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