Archive for September 2014

Heute beim MDR: Tag der Freien

27. September 2014

mdrfrei vornHeute (27. September 2014) findet erstmals ein Freientag beim MDR in Leipzig statt. Der Freienrat des Senders hat die Veranstaltung vorbereitet. Finanziell unterstützt wird der Tag unter anderem vom DJV Sachsen. Der Landesverband ist in Leipzig mit seinem Stand unter dem Motto „DJV – gemeinsam stark in der Region“ vertreten und hält zahlreiche Informationsmaterialien bereit. Als Gesprächspartner stehen unter anderem DJV-Rechtsanwalt Carsten Lommatzsch und Manfred Olbrich (selbst jahrelang Freier und Freienrat beim MDR) zur Verfügung.  Vertreten ist am DJV-Stand auch die IGFF. Alle Freien beim Mitteldeutschen Rundfunk sind am 27.9, ab 13 Uhr herzlich in die MediaCity Leipzig (neben MDR-Zentrale) eingeladen.

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Die DJV-Landesverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

 

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Tag der Freien – der DJV ist dabei!

24. September 2014

mdrfrei vornAm Samstag, dem 27. September 2014, wird erstmals ein Freientag beim MDR in Leipzig stattfinden. Der Freienrat des Senders hat die Veranstaltung vorbereitet. Finanziell unterstützt wird der Tag unter anderem vom DJV Sachsen. Der Landesverband ist in Leipzig mit seinem Stand vertreten und hält zahlreiche Informationsmaterialien bereit. Als Gesprächspartner stehen unter anderem Rechtsanwalt Carsten Lommatzsch und Manfred Olbrich (selbst jahrelang Freier und Freienrat beim MDR) zur Verfügung.  Alle Freien beim Mitteldeutschen Rundfunk sind am 27.9, ab 13 Uhr herzlich in die MediaCity Leipzig (neben MDR-Zentrale) eingeladen.

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Die DJV-Landesverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

 

Tillich: Konsequent leben

21. September 2014

Erich Kästner-Preis des Presseclubs Dresden geht an Schauspielerin Iris Berben

Ein Kästner-Zitat verbindet seit heute Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich mit der Schauspielerin Iris Berben. „Entweder man lebt oder man ist konsequent.“

Heinr_Kästnerpreis_005Bei der heutigen Verleihung des Erich Kästner-Preises des Dresdner Presseclubs, verband das Zitat beide Reden, die des Laudators und die der Geehrten. Tillich würdigte Iris Berben als eine Schauspielerin, die es erstaunlich und überzeugend verstünde, ihre künstlerische Tätigkeit mit der eines politischen Menschen zu verbinden und er verwies auf Kästner, den dies ebenfalls charakterisiere. Iris Berben, die das Kästner-Zitat an den Beginn ihrer Dankesrede stellen wollte, erstaunte zwar Tillichs Auslegung „Konsequent leben“, fand aber genügend sonstige Gemeinsamkeiten und bestätigte den Gastgebern, dass sie sich mit der Auszeichnung sehr wohl fühle. Empfangen durfte sie den Erich Kästner-Preis 2014 für ihr leidenschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und jede Form der Ausgrenzung.

Das Preisgeld von 10.000 Euro geht an den Verein „Gesicht zeigen„. Die Liste der Preisträger, die in den zurückliegenden zwanzig Jahren den Erich Kästner-Preis erhielten, ist beeindruckend: Darunter: Ignatz Bubis, Marion Gräfin Donhoff, Joachim Gauck, Richard von Weizäcker, Hans-Dietrich Genscher, Peter Maffay und Dieter Hildebrand.
(kmh) Foto Ralf U. Heinrich

 

 

 

Iris Berben erhält Kästnerpreis

21. September 2014

Mit der Schauspielerin Iris Berben ehrt der Presseclub eine Künstlerin, die sich seit Jahrzehnten mit viel Leidenschaft gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und jede Form der Ausgrenzung engagiert.

„Iris Berben nutzt ihre Popularität und bezieht so oft es geht ganz klar Position für Andersdenkende und Ausgegrenzte, was ihr auch Anfeindungen und Schmähbriefe einbringt“, begründet die Vorsitzende des Presseclubs Dresden Bettina Klemm die Wahl. „Mit ihrem vielfältigen politischen Engagement erfüllt sie ohne Zweifel die Kriterien für die Vergabe des Erich Kästner-Preises – nämlich den herausragenden Einsatz für Toleranz, Humanität und Völkerverständigung“.

Die Schauspielerin ist vor allem durch ihre zahlreichen Filme bekannt geworden, zum Beispiel in der Rolle der Kommissarin „Rosa Roth“ in der gleichnamigen ZDF-Krimiserie oder aus verschiedenen Fernsehproduktionen wie „Krupp – Eine deutsche Familie“ und „Die Buddenbrooks“.

Nicht nur in Interviews und Podiumsdiskussionen steht Iris Berben klar zu ihrer politischen Haltung, auch ihre Lesungen verdeutlichen ihr Engagement. Besondere Wertschätzung erfuhr ihre Lesereise, in der sie die Tagebücher von Anne Frank und Josef Goebbels gegenüberstellte. In Kürze ist sie in Dresden im Militärhistorischen Museum zu Gast und liest zur Eröffnung der Sonderausstellung “Schuhe von Toten” berührende Gedichte des jüdischen Mädchens Selma Meerbaum-Eisinger, das 18jährig im KZ Michailowka gestorben ist.

Besondere Verbundenheit zeigt Iris Berben mit den Menschen in Israel, wohin sie im Jahr 1967 zum ersten Mal gereist war. Die Geschichte des Landes beschäftigt sie bis heute. Sie ist Erstunterzeichnerin der Initiative “Stop the Bomb“, die sich gegen das Iranische Atomwaffenprogramm wendet. Ferner unterstützt Iris Berben den Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V.“, der sich bundesweit gegen Fremdenfeindlichkeit und rechtsextreme Gewalt einsetzt.
(Information des Presseclubs Dresden)


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