Archive for the ‘Bildjournalisten’ Category

Die Pressefotos des Jahres 2016

31. Januar 2017

Gemeinsam mit den sächsischen Tageszeitungen SZ, LVZ und Freie Presse starten wir am 1. Februar 2017 den Wettbewerb um das Pressefoto des Jahres 2016. Alle dafür wichtigen Informationen finden Sie unten als PDF. Bitte laden Sie diese Dateien herunter und nutzen Sie sie für Ihre Einreichung.

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Bis zum 28. Februar 2017 können sich Fotografen jeweils mit bis zu drei Arbeiten bzw. Fotoserien beteiligen. Die Einreichung erfolgt in digitaler Form direkt an sz.bildstelle@ddv-mediengruppe.de

Alle Fotos nehmen am Hauptwettbewerb teil, die weitere Zuordnung kann vom Bildautor festgelegt werden.

Das Pressefoto des Jahres ist mit 1000 € dotiert. Weitere Geldpreise gibt es für das beste Reportagefoto, das beste Portrait, das beste Sportfoto sowie für den Publikumspreis. Der DJV Sachsen stiftet speziell die Preise für das sächsische Lokalfoto 2016 (je 400, 200 und 100 €).

Ausschreibung  |  Bildanforderung  |  Autorenangaben

 

 

Nach Mittweida eingeladen…

2. April 2016

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Sächsische Journalistinnen und Journalisten
werden in Hochschulstadt bei Chemnitz beraten

Am kommenden Samstag (9. April 2016) sind die rund 1300 Mitglieder des DJV Sachsen zur ordentlichen Mitgliederversammlung nach Mittweida eingeladen. Den sächsischen Ableger des Deutschen Journalisten-Verbandes verbindet seit Jahren eine enge Zusammenarbeit mit der Hochschule Mittweida, die auch bundesweit anerkannte Medienstudiengänge anbietet. Parallel dazu haben DJV Sachsen und Hochschule ein studienintegriertes Volontariat entwickelt. Die Studierenden können dies während des Studiums absolvieren und so ihr Ausbildungsprofil verbessern. Die DJV-Mitgliederversammlung soll die Zusammenarbeit weiter vertiefen. Gleichzeitig bietet sie für die Mittweidaer die Möglichkeit, den DJV hautnah zu erleben.

Plakat Diskussion kAm Vormittag wird es vor der Tagung eine öffentliche Diskussionsrunde zum Thema „Mit Sicherheit berichten“ geben. Gesprächsteilnehmer sind neben dem Leipziger Polizeipräsidenten Bernd Merbitz, der Tagesspiegeljournalist Matthias Meisner und Jane Whyatt vom Europäischen Zentrum für Presse- und Medienfreiheit. Die Runde moderiert Julia Kastein (MDR). Hintergrund für das Thema sind die zahlreichen Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten und die Sicherung der Pressefreiheit in Sachsen. Der DJV Sachsen hatte in den zurückliegenden Monaten von Politik und Polizei speziell bei Pegida- und Legida-Aufmärschen mehrfach bessere Sicherheit für Medienvertreter gefordert.

Die Mitgliederversammlung des DJV-Landesverbandes wird sich am Nachmittag mit der Arbeit der letzten zwei Jahre beschäftigen und notwendige Entscheidungen für die Zukunft treffen. So soll unter anderem eine Satzungsänderung beschlossen werden. Die DJV-Mitglieder wählen in Mittweida auch die Delegierten für die Bundesverbandstage 2016 und 2017.
Veranstaltungsort für Diskussionsrunde und Mitgliederversammlung ist das Probestudio im neuen Gebäude der Medien-Fakultät der Hochschule Mittweida.

Diskussionsrunde zum Thema „Mit Sicherheit berichten“

DJV-Mitgliederversammlung
Hochschule Mittweida   |  Fakultät Medien

Dvoracek-Fotos im Stadtmuseum Bautzen

18. März 2016

In einer Sonderausstellung zeigt das Museum Bautzen ab 19. März 2016 rund 500 Fotos des Bildjournalisten Rolf Dvoracek. Er hielt mit seiner Kamera wesentliche Stationen und geschichtsträchtige Momente der wechselvollen Entwicklung seiner Heimatstadt und der hier lebenden Menschen im Bild fest. Dvoracek gehört damit zu den wenigen Bildchronisten der jüngeren Geschichte von Bautzen.

Rolf Dvoracek Bautzen1935 in Bautzen geboren, erlernte er zunächst den Beruf des Kfz-Schlossers, bevor er sich Mitte der 1950er Jahre als Autodidakt der Fotografie zuwandte. Dvoracek wurde Redakteur der Sächsischen Zeitung und absolvierte ein Fernstudium der Journalistik. Ab 1970 arbeitete er freischaffend in Bautzen als Journalist und Fotoreporter für lokale und regionale Tageszeitungen.

Die Ausstellung bietet ausgehend von einem fotografischen Rundgang durch Bautzen im Jahre 1958 mit den seinerzeit noch sichtbaren Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges folgen Aufnahmen, welche die zeitlose Schönheit der alten Stadt abbilden. Serielle Bildreihen aus den 1970er und 1980er Jahren dokumentieren mit kritischem Blick, wie die Bautzener Altstadt in einer Zeit, in der am Rande der Stadt große Neubauviertel entstanden, dem Verfall preisgegeben war. Sie verdeutlichen aber auch die zum Erhalt der historischen Bausubstanz eingeleiteten Maßnahmen, sowie die grundlegende Umgestaltung von städtischen Quartieren. Zu diesen Stadtbildaufnahmen treten Bilder vom Alltag der Bautzener, eingebunden in die Entwicklung von Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Sport. Auch viele bekannte Persönlichkeiten der Zeitgeschichte rückten in das Blickfeld von Dvoraceks Kamera.
Rolf Dvoracek war seit der Gründung des DJV-Landesverbandes in Sachsens aktiv an dessen Entstehen beteiligt. Er war Mitglied des Landesvorstandes und vertrat mehr als zwei Jahrzehnte die die Interessen sächsischen Bildjournalisten im Deutschen Journalisten-Verband. (mdr/kmh)

Foto Jürgen Männel

Museum Bautzen

Fotografen haben Namen – Auszeichnung in Bautzen

15. März 2016

Die Redaktion der Serbske Nowiny hatte am heutigen Vormittag (15.3.2016) eine zusätzliche Pause und Grund zum Feiern: DJV-Bundesvorsitzender Prof. Frank Überall war nach Bautzen gekommen, um die Redaktion für eine Selbstverständlichkeit zu ehren, die so selbstverständlich eben nicht ist…

Ehrung Fotografen haben Namen in Bautzen bei der Sorbischen Zeitung mit  Vertretern des FA Bild und dem neuen DJV Vorsitzenden Frank Ueberall sowie zweites Motiv er bei der Übergabe der Urkunde an den Chefredakteur der SERBSKE NOWINY Janel Wowcer links Axel Arlt 15.03.16. 150316 Juergen Maennel, Erich-Ponto-Str.18, -01097 Dresden;Tel.: 0151 15650555  Deutsche Bank, BLZ.: 870700 24, KN 772576502;

Ehrung Fotografen haben Namen in Bautzen bei der Sorbischen Zeitung mit Vertretern des FA Bild und dem neuen DJV Vorsitzenden Frank Ueberall sowie zweites Motiv er bei der Übergabe der Urkunde an den Chefredakteur der SERBSKE NOWINY Janel Wowcer links Axel Arlt 

Foto Jürgen Männel

Beim jährlichen Vergleich der Tageszeitungen im März des Vorjahres war die Serbske Nowiny aufgefallen, weil sie zu allen Fotos akkurat die Bildautoren genannt hat. Die alljährliche Aktion des DJV „Fotografen haben Namen“ soll auf die Urheberrechte der Bildautoren aufmerksam machen. Die Namensnennung ist aber auch wichtig für die Mitgliedschaft der Fotografen in der VG Bild.

 

https://djvs.wordpress.com/2015/04/23/serbske-nowiny-ist-spitze/

Ups: Funkturm II schon da!

3. Dezember 2015

Funkturm0001Peter Stawowy hat heute seinen zweiten Funkturm ausgeliefert – ohne der Lügenpresse den Spiegel vorzuhalten. Und um den Beweis anzutreten, dass wir das Editorial komplett und bis zum Schluss gelesen haben: Nein die DJV-Sachsen-Anzeige ist keine der gefälligen Art. Wir wollten/mussten dabei sein!

Funkturm II

Pressefoto 2014 – die Besten

22. Mai 2015

Die nervöse Stadt - Siegerfot 2014 in der LVZ [hprfoto]An dieser eindrucksvollen aber nicht tagaktuellen Schwarz-Weiß-Aufnahme von einer der ersten Pegida-Demos in Dresden kam die Leipziger Volkszeitung bei ihrer heutigen Aufmachung nicht vorbei. Sie ist das beste sächsische Pressefoto des Jahres 2014.

Der Dresdner Bildjournalist Robert Michael hat mit seinem Foto einen der wichtigsten Momente in der Dresdner Stadtgeschichte des letzten Jahres festgehalten: „Die nervöse Stadt“ ist der treffende Titel des Bildes. Der Fotograf der Sächsischen Zeitung hielt Anfang November vor der Dresdner Frauenkirche fest, wie Polizisten hektisch in Richtung der Gegendemonstranten rennen. Das Siegerfoto ist derzeit in der Dresdner Altmarktgalerie zu sehen – neben 150 weiteren Fotografien von 50 sächsischen Fotografen. Darunter nicht nur so politisch brisante, sondern auch fröhliche, skurrile und nachdenkliche Momente.  

Neben dem besten sächsischen Pressefoto wurden weitere Sieger gekürt und bei der Eröffnung der Schau am gestrigen 21. Mai 2015 bekannt gegeben: In den Kategorien Lokales, Porträt und Reportage. Robert Michael gewann auch mit einem zweiten Foto in der Kategorie  Reportage. Der Görlitzer Fotograf Jens Trenkler hielt das beste Lokalfoto 2014 fest. Er war mit seiner Kamera rechtzeitig zur Stelle, als einer 90-jährigen Sachbuchautorin plötzlich ihr Hund auf den Schoß sprang.  

Dass zu einer Siegerarbeit nicht unbedingt das neueste Equipment nötig ist, bewies Thomas Kretschel mit einer über 100 Jahre alten Kamera. Eine Woche lang war er entlang der B6 von Görlitz über Dresden auf Motivsuche und porträtierte ganz unterschiedliche Menschen. Die Bilder wurden direkt auf etwa A5-große Kollodium-Nassplatten belichtet und sofort entwickelt. Aus dieser Serie sind sieben Aufnahmen zu sehen. Das Siegerfoto in der Kategorie Porträt zeigt eine alte Dame auf einem Bauernhof in Luppa. 

Beim Publikumspreis stehen 40 Arbeiten zur Abstimmung. Die Stimmen können in der Ausstellung oder im Internet abgegeben werden. 

Der Wettbewerb um das beste Pressefoto wurde 1998 zum ersten Mal zum ersten Mal ausgeschrieben. Inzwischen ist er ein in ganz Sachsen anerkannter Fotopreis. Die Ausstellung der besten sächsischen Pressefotos des Jahres 2014 ist bis 30. Mai in der Dresdner Altmarktgalerie zu sehen (Montag bis Samstag jeweils 10 bis 21 Uhr). Der Eintritt ist kostenlos. (PI/kmh)

 

 

DJV Sachsen – heute bei der Dresdner Jazzmeile

16. Mai 2015

DSC07271 Tuba JazzpolizeiMit einem Info-Stand ist der DJV Sachsen heute und morgen erstmals beim Internationalen Dixielandfestival vertreten. Am Stand auf der Prager Straße können sich Interessierte über die Arbeit des Verbandes sowie die Medien und die journalistische Arbeit im Freistaat informieren. Einige Mitglieder des Verbandes stellen ihre journalistischen Produkte persönlich vor. Sie sind mit verschiedenen Buchpublikationen präsent, die auch käuflich erworben werden können. Das Sortiment reicht vom Dixie-Buch bis zu Leipzig-Krimis, vom Sachbuch bis zum Bildband.
Die Veranstaltungen auf der Jazzmeile beginnen jeweils 10 Uhr.  Das Dresdner Dixielandfestival findet in diesem Jahr zum 45. Mal statt. Es zieht jährlich Tausende Dixiefreunde in die Elbestadt.

http://www.dixielandfestival-dresden.com/

Fotoschau des DJV Sachsen in Berlin

13. Mai 2015

GesrpächeHaben Bildjournalisten in der Zukunft eine Chance? Das war die hintergründige Frage der Kurz-Talk-Runde bei der Eröffnung der Fotoschau sächsischer Bildjournalisten in der Vertretung des Freistaates in Berlin. Jein könnte wohl die kollektive Antwort der Gespächsteilnehmer sein. Dennoch war sich die Runde einig, dass das gute Pressefoto auch in der Zukunft gebraucht wird, wenngleich die schnellere Bildinformation im Alltag zukünftig wohl bessere Chancen hat. Nur wie, wird sie finanziert?

Auf dem Foto im Gespräch (vlnr) Sandro  Viroli (MDF-Sachsen-Landesfunkhauschef), Norbert Kesten (Bildjournalist, DJV Berlin), Michael Hiller (DJV Sachsen), Peter Stawowy (Medienjournalist und Blogger in Dresden)

Foto: Jürgen Männel

Serbske Nowiny ist Spitze!

23. April 2015

Aktion „Fotografen haben Namen“ ermittelt sorbische Abendzeitung als Spitzenreiter

Die Nennung der Namen von Bildjournalisten in Tageszeitungen hat aus Sicht des Deutschen Journalisten-Verbands noch „Potential nach oben“, wie DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken aus Anlass des Welttags des Urheberrechts am heutigen 23. April erklärte.

Grundlage für dies Feststellung ist eine Stichprobe, die der DJV am 26. März im Rahmen seiner jährlichen Aktion „Fotografen haben Namen“ unter zahlreichen deutschen Tageszeitungen durchführte. SN-logoAm häufigsten wurden die Namen der Bildurheber in der in Bautzen erscheinenden Serbske Nowiny (Sorbische Zeitung) gedruckt. 94 Prozent der Fotos waren hier korrekt ausgezeichnet. Auf Platz zwei folgte mit 87 Prozent die Welt kompakt. Den dritten Platz belegte die Junge Welt (85 Prozent). Der DJV-Vorsitzende dankte den Redaktionen der prämierten Titel für die häufigen Fotografennennungen.„

Wer die Namen von Bildjournalistinnen und -journalisten nicht nennt, negiert den Wert ihrer Arbeit“, kritisierte Konken. Er appellierte an die Redaktionen, den Arbeitsaufwand für journalistische Fotos wieder anzuerkennen.„Für den Leser ist es eine wichtige Information, wer Bilder angefertigt hat.“ Für journalistische Glaubwürdigkeit und die Einhaltung medienethischer Standards könnten nur Profis bürgen.„Wer die Quellen und Namen der Bildautoren nicht nennt, schadet auf Dauer der Akzeptanz des eigenen Mediums.“

Der DJV-Vorsitzende wies darauf hin, dass die Nennung der Fotografennamen gesetzliche Pflicht sei. Die Unterlassung könne zu Schadensersatzansprüchen führen.

Die ausführliche Auswertung mit dem Ranking der Zeitungen findet sich unter www.djv.de/fotografennamen.

DJV Sachsen verurteilt Gewalt gegen Journalisten

23. Januar 2015

Auf’s Entschiedenste verurteilt der DJV Sachsen die Attacken gegen Journalisten bei der Legida-Demonstration am Mittwoch in Leipzig. Als Interessenvertretung der Journalistinnen und Journalisten im Freistaat Sachsen lehnen wir jegliche Gewalt sowie verbale Beschimpfungen und Beleidigungen ab.

jm_Demo__1Die bereits seit Wochen zu registrierende zunehmend aggressive Stimmung bei Pegida in Dresden und nun auch bei Legida in Leipzig gipfelte am Mittwoch in den tätlichen Angriffen auf eine Gruppe von Journalisten. Wie Augenzeugen* berichten, ertönten erst „Lügenpresse”-Sprechchöre, anschließend wurden die Journalisten beleidigt und bespuckt. Nach kurzer Zeit eskalierte die Situation. Die Gruppe griff die Medienvertreter zielgerichtet und bewusst an. Durch Tritte und Schläge wurden einige Journalisten verletzt und Kameras beschädigt. Die Polizei war nicht in der Lage, die Journalisten zu schützen. Auch Legida-Ordner griffen nicht ein.

Der DJV fordert die Veranstalter auf, eine weitere Eskalation der Stimmung gegen die Medien insgesamt und insbesondere gegen anwesende bzw. berichtete Journalistinnen und Journalisten zu verhindern. Die Polizei fordert der DJV Sachsen auf, sich stärker für die Sicherheit der Medienvertreter einzusetzen. Sie ist bei den Demonstrationen nicht für die Sicherung der Meinungsfreiheit, sondern auch für die grundgesetzlich gesicherte Pressefreiheit zuständig. Dazu gehört, dass Medienvertreter ungehindert arbeiten können.

*Interview mit betroffenem Redakteur von mephisto 
Spiegel-Beitrag zum Thema
Foto: Jörn Wolf 

 

 


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