Archive for the ‘Bildjournalisten’ Category

Bestes sächsisches Pressefoto 2018 gesucht!

17. Februar 2019

Im Freistaat wird das beste sächsische Pressefoto des Jahres 2018 gesucht. Der Wettbewerb läuft diesmal digital. Erstmals können auch Videos eingereicht werden. Jeder Pressefotograf kann sich mit bis zu drei Arbeiten am Wettbewerb beteiligen. Fotos und Videos (Link auf Youtube oder Vimeo) müssen digital an die Bildstelle der Sächsischen Zeitung eingereicht werden. Einsendeschluss ist am 4. März 2019.

Die Preise werden in mehreren Kategorien vergeben. Eine gesonderte Bewerbung ist nicht erforderlich. Neben dem Pressefoto des Jahres, werden auch das beste Lokalfoto sowie ein Publikumspreis prämiert. Sonderpreise gibt es für das beste Reportagefoto, das beste Porträt, das beste Sportfoto sowie das beste journalistische Web-Video. Insgesamt steht Preisgeld in Höhe von 4900 € zur Verfügung. Für das Spitzenfoto des Wettbewerbs werden 1000 € vergeben. An der Ausschreibung beteiligt sind die sächsischen Medien Freie Presse, Leipziger Volkszeitung, Sächsische Zeitung, TAG24 und der DJV Sachsen.

Pressefoto-Ausschreibung_2018Formular_Bildanforderung

 

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DJV-Kritik am Polizeigesetz bekräftigt

26. Januar 2019

Dresden. Der DJV Sachsen hat am heutigen 26. Januar 2019 seine Kritik am Entwurf des neuen sächsischen Polizeigesetzes öffentlich bekräftigt. In einem Grußwort an die Demonstranten des Bündnisses „Polizeigesetz stoppen“ machte Sachsens DJV-Vorsitzende Ine Dippmann zunächst klar, dass die Polizei nicht Gegner sondern Partner sei. Die im Entwurf des Polizeigesetzes vorgesehene Stärkung des Berufsgeheimnisträgerschutzes reiche aber, ob der massiven Erweiterung polizeilicher Befugnisse, nicht aus.

Der DJV kritisiert zum einen, dass Journalist_innen in dem Entwurf zu Berufsgeheimnisträgern zweiter Klasse degradiert werden. Anders als Rechtsanwälte sind sie trotz eines bestehenden Zeugnisverweigerungsrechtes nicht von polizeilichen Maßnahmen ausgenommen, die in den Informantenschutz und das Redaktionsgeheimnis eingreifen. Die Achtung des Vertrauensverhältnisses zwischen Informanten und Journalisten ist aber ein Grundpfeiler der Pressefreiheit. Ine Dippmann appellierte daher an den Gesetzgeber zum einen dafür zu sorgen, dass diese Ungleichbehandlung von Berufsgeheimnisträgern im Gesetzentwurf beseitigt wird. Zum anderen müsse dafür gesorgt werden, dass über Maßnahmen, die den Informantenschutz berühren, unabhängige Stellen oder Gerichte entscheiden müssen, und zwar bevor polizeiliche Maßnahmen greifen. (ID)

Foto [hprfoto]

Journalisten brauchen Schutz

1. September 2018

Angesichts der am Wochenende bevorstehenden Ereignisse in Chemnitz rufen wir unsere Mitglieder auf, auch weiterhin sachlich zu berichten und antidemokratische, vor allem rechtsradikale Kräfte mit den medialen Mitteln zu entlarven. Der DJV rät gleichzeitig zur Vorsicht. Die Polizei bitten wir um Schutz der Berichterstatter, Pressefotografen und Fernsehteams.

Die letzten Tage im August haben gezeigt, dass die sächsische Polizei kooperativ mit Medienvertretern umgehen kann.  Der DJV erhofft das auch für die Zukunft und speziell für die Veranstaltungen in den kommenden Tagen in Chemnitz.

Ein Rückblick

Beim Geschehen am Samstag, dem 25. August 2018, zeigte sich in Dresden die sächsische Polizei gegenüber Journalisten von ihrer besten Seite und erntete dafür Anerkennung. Via twitter gab es jeweils aktuelle Hinweise und den Kontakt zur Pressestelle. Auf Informationen zu einem Angriff auf Journalisten reagierten die Beamten vor Ort unmittelbar. Wir haben uns dafür via twitter bei der sächsischen Polizei bedankt.

Der Sonntag (26.8.) und Montag (27.8.) brachte in Chemnitz schockierende Ereignisse. Den Angehörigen des Mordopfers vom Sonntagmorgen gehört unser Mitgefühl.

Viele Medienvertreter waren an beiden Tagen unterwegs und mussten sich zum Teil in extreme Gefahrensituationen begeben. Es gibt Informationen, dass Berichterstatter ihre Arbeit aus Sicherheitsgründen abbrachen. Bedrohungen gingen dabei nach unseren Beobachtungen vor allem von rechten Gruppierungen aus. Die Polizei war gegenüber Medienvertretern wiederum kooperativ aber offensichtlich überfordert. Man hatte, so auch ein Polizeisprecher unmittelbar nach der Geschehnissen, nicht mit so vielen Demonstranten gerechnet.

Wir hoffen, dass nach den vom DJV kritisierten Vorfällen zukünftig immer ein verständnisvolles Miteinander möglich ist.

Die besten sächsischen Pressefotos

16. Mai 2018

Eine böse Überraschung wird für den Dresdner Fotografen Eric Münch zum Glücksmoment. Denn sein Schnappschuss, der ihm auf der Dresdner CDU-Wahlparty im letzten September gelang, siegt beim diesjährigen Wettbewerb um das beste sächsische Pressefoto 2017. Eine Fachjury entschied sich unter 228 Fotos von 53 Fotografen genau für diese ungewöhnliche Aufnahme.

Aus den Gesichtern der CDU-Anhänger liest sich auch Monate später noch die Entgeisterung, die die Protagonisten dieses Fotos gefühlt haben müssen, als in der Kneipe Red Rooster in Dresden die ersten Prognosen auf den Bildschirmen laufen. Der junge Dresdner Fotograf hat damit einen der wichtigsten Momente der sächsischen Landespolitik des letzten Jahres abgelichtet.

Neben dem besten sächsischen Pressefoto wurden am Mittwoch Abend (16. Mai) in der Dresdner Altmarkt-Galerie die Gewinner in vier weiteren Kategorien gekürt: Lokales, Reportage/ Fotoserie, Porträt und Sport. Dass er einen guten Riecher für großartige Fotos hat, bewies Hendrik Schmidt zum wiederholten Mal. Mit Teleobjektiv und viel Geduld wartet er bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Leipzig gegenüber der Sprunggrube und fängt so Weitspringern Luisa Boden im perfekten Sandsturm ein. Der Leipziger Fotograf Christoph Busse war mit seiner Kamera in einem Künstleratelier. Michael Triegel arbeitet an einem Altar für eine Kirche in Bamberg. Nur, wenn man ganz genau schaut, entdeckt man den Meister im Spiegel. Damit gewinnt auch in der Kategorie Porträt das Ungewöhnliche. Und die ausgezeichnete Fotoserie reiht sich darin ein. Denn Senioren gehören nicht unbedingt zur meistfotografierten Altersgruppe. Umso erstaunlicher, dass es gleich drei Damen und zwei Herren aus dem Ambulanten Pflegezentrum Dresden-Gorbitz-Cotta in die Dresdner Morgenpost und auf das Siegerpodest schaffen. Dank der einfühlsamen Inszenierung durch den schon prämierten Fotografen Eric Münch. Im Lokalen gelang Eberhard Mädler das Siegerfoto, der Federvieh auf der Flucht vor Flammen fotografierte. Diesen Preis stiftet zum zweiten Mal der DJV Sachsen. Seit Anfang an dabei ist die Sächsische Zeitung, die diesen Wettbewerb 1998 ins Leben rief. Seit 2013 wird er auch von der Chemnitzer Freien Presse und der Leipziger Volkszeitung unterstützt.

Fotos: Eberhard Mädler, Eric Münch (oben),

Natürlich gibt es auch in diesem Jahr einen Publikumspreis. Zur Abstimmung stehen 141 Arbeiten in der Ausstellung. Für Ihr Lieblingsfoto können Sie im Internet bei sz-online, hier steht eine Auswahl zur Verfügung, oder in der Ausstellung in der Dresdner Altmarkt-Galerie abstimmen. Die Schau der besten Pressefotos ist bis 2. Juni geöffnet, von Montag bis Samstag jeweils 10 bis 21 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

Galerie mit allen Preisträgern und den besten sächsischen Pressefotos unter www.sz-link.de/Blickpunkt

Dem Sibylle-Himmel ganz nah

28. April 2018

Hunderte strebten am Freitag zur Eröffnung der Sibylle-Ausstellung in Dresden-Pillnitz. Die DDR-Legende war mehr als nur eine Modezeitschrift. Sie existierte wechselvoll rund vierzig Jahre und wurde Mitte der Neunzigerjahre eingestellt. Die Zeitschrift lebte vom Bild, beteiligt waren daran auch viele namhafte Pressefotografen. In der Ausstellung im Schloss Pillnitz wird ein Stück Kultur- und Mediengeschichte des Ostens gezeigt, auch mehr als „tres chic statt nur Tristesse“ (MDR Sachsen) …
…und man kann in alten Heften blättern – bis 4. November 2018!

Kunstgewerbemuseum Schloss Pillnitz

 

 

 

 

 

Offener Brief an Zeitungsverlage

9. April 2018

Faire Vergütung für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen fordert der sächsische Journalistenverband (DJV) am heutigen 9. April 2018 in einem Offenen Brief, der an alle Verlage im Freistaat gerichtet ist.
In Dresden waren am Mittag bereits zum zweiten Mal Mitglieder des Verbandes unterwegs, um unter Passanten auf die insgesamt unbefriedigende Situation der festen und freien Mitarbeiter im Tageszeitungsbereich aufmerksam zu machen. Die sächsischen Tageszeitungen sind seit Jahren von der Tarifentwicklung abgekoppelt. Der tariflose Zustand führe bereits dazu dazu, dass der Beruf unter jungen Leuten immer weniger attraktiv ist. Der DJV Sachsen sieht die Zukunft der Branche in Gefahr, heißt es in dem Schreiben. Anlass für den Brief und die heutige Aktion sind die in Frankfurt/Main stattfindenden Gehaltstarifverhandlungen (#TVTZ18) zwischen DJV, verdi und dem Bundesverband der Deutschen Zeitungsverleger (BDZV).

Offener Brief an die sächsischen Zeitungsverleger

DJV Sachsen: Heute mal im Dixieland…

20. Mai 2017

Die Dresdner Einkaufsmeile Prager Straße ist heute ganz Dixieland und der DJV Sachsen auch. Wir präsentieren uns auf der Jazzmeile als Verband und geben Einblick in journalistische Arbeit unter dem Motto „Journalisten als Buchautoren“. Am Stand des Landesverbandes gibt es ein breites Spektrum: Von Drops bis Krimi – neben Regionalem, ganz frische Krimis, CD’s mit Sächsisch-Sprachkursen bis hin zum klassischen Bildband. Natürlich gibt es Dixieland auch gedruckt. Und da der DJV-Sachsen-Stand ganz nah dran ist, muss man auch auf die passende Begleitmusik nicht verzichten. Einige Autoren sind selbst anwesend und wollen mit den Besuchern ins Gespräch kommen. Bücher, CD’s und die Funktürme 3 und 4 können auch gekauft werden.

Der DJV Sachsen ist Unterstützer des 47. Dixieland Festivals Dresden, das am Sonntag mit der traditionellen Dixie-Parade durch die Landeshauptstadt beendet wird. Eine Woche lang beherrschten Jazzbands das Stadtbild, die Bühnen und Biergärten der Stadt.

Unseren Stand finden Sie auf der Prager Straße in der Nähe des Pullmann-Hotels (ehemals Newa).
www.dixielandfestival-dresden.com

Bestes sächsisches Pressefoto gekürt

10. Mai 2017

Unter 233 Pressefotos avancierte diese außergewöhnliche Momentaufnahme zum besten des Jahres 2016. Sie gelang dem Leipziger Fotografen Jan Woitas im Februar 2016 vor einer Flüchtlingsunterkunft im Erzgebirge.

Der Flüchtlingsjunge Ramzi Khatoum beobachtet am 22.02.2016 Journalisten vor einer Flüchtlingsunterkunft in Clausnitz (Sachsen). Am gleichen Tag besuchte die sächsische Integrationsministerin gemeinsam mit dem Bürgermeister den Ort. Am vergangenen Donnerstag hatte hier eine grölende Meute von etwa 100 Menschen einen ankommenden Bus blockiert, der Flüchtlinge in den Ortsteil von Rechenberg-Bienenmühle bringen sollte. Foto: Jan Woitas/dpa

Erst auf den zweiten oder gar dritten Blick erkennt man in einem winzigen Fensterspalt die Augenpartie des Flüchtlingsjungen Ramzi Khatoum. Scheu lugt er hervor, während draußen Politik gemacht wird, Integrationsministerin und Bürgermeister besuchen die Unterkunft. Eine Woche zuvor hatten Einwohner unter großem Gejohle einen Bus blockiert, der Flüchtlinge in das kleine Dorf bringen sollte.

59 Fotografen beteiligten sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb, am heutigen Mittwochabend (10. Mai 2017) wurden die besten Arbeiten auf einer Gala in der Dresdner Altmarkt-Galerie gewürdigt. Seit 1998 gibt es den Wettbewerb, den die Sächsische Zeitung initiierte, seit 2013 unterstützen die Chemnitzer Freie Presse und die Leipziger Volkszeitung die Auswahl der besten sächsischen Pressefotos.

Niesky.
Nieskys Stadtwehrleiter Steffen Block im Interview mit Danilo Dittrich von Telenews Network. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr waren zu einem schweren Unfall mit vier Fahrzeugen an der B115 gerufen worden.
Fotograf: André Schulze,
Datum: 13.12.2016, Für die Sächsische Zeitung, Lokalredaktion Niesky.

Der DJV Sachsen stiftet als neuer Partner erstmalig u.a. die Lokalpreise. André Schulze gewann mit seiner Aufnahme „Blaulicht“. Das beste Sportfoto gelang dem Thomas Eisenhuth. Der Dresdner hielt den Aufstiegsjubel der Leipziger Bullen für die Ewigkeit ist. Menschen stehen seit jeher im Fokus des Halbchilenen Amac Garbe, und so war der diesjährige Preis für das beste Porträtfoto der beste Lohn. Er setzte einen Eierschecke-essenden Schauspieler in der Dresdner Neustadt in Szene. Die meisten Preise sammelte in diesem Jahr der Dresdner Thomas Kretschel. Er kam mit seinen Fotos zweimal in die Top Five der besten Aufnahmen und lieferte das beste Reportage-Foto.

Natürlich gibt es auch in diesem Jahr einen Publikumspreis. Zur Abstimmung stehen 147 Arbeiten in der Ausstellung. Vor Ort und im Internet können die Stimmen abgegeben werden.

Die Schau der besten Pressefotos ist bis 27. Mai in der Dresdner Altmarkt-Galerie zu sehen von Montag bis Samstag jeweils 10 bis 21 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

Internet: Galerie mit allen Preisträgern und den besten sächsischen Pressefotos unter www.sz-link.de/blickpunkt

Heute: Pressefoto 2016

10. Mai 2017

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Heute Abend werden in Dresden die Preisträger des Fotowettbewerbs um das Sächsische Pressefoto des Jahres 2016 bekannt gegeben und die Preise an die Bildjournalisten übergeben. Den ursprünglich von der Sächsischen Zeitung (SZ) ins Leben gerufenen Wettbewerb haben diesmal die sächsischen Tageszeitungen SZ, Leipziger Volkszeitung und Freie Presse gemeinsam mit dem DJV Sachsen veranstaltet.

Das Pressefoto des Jahres ist mit 1000 € dotiert. Weitere Geldpreise gibt es für das beste Reportagefoto, das beste Portrait, das beste Sportfoto sowie für den Publikumspreis. Der Journalistenverband (DJV Sachsen) stiftet die Preise für das sächsische Lokalfoto 2016 (je 400, 200 und 100 €).

Die Preisverleihung findet 19.30 Uhr in der Dresdner Altmarktgalerie statt, wo die Pressefotos auch zu sehen sind.

Die Pressefotos des Jahres 2016

31. Januar 2017

Gemeinsam mit den sächsischen Tageszeitungen SZ, LVZ und Freie Presse starten wir am 1. Februar 2017 den Wettbewerb um das Pressefoto des Jahres 2016. Alle dafür wichtigen Informationen finden Sie unten als PDF. Bitte laden Sie diese Dateien herunter und nutzen Sie sie für Ihre Einreichung.

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Bis zum 28. Februar 2017 können sich Fotografen jeweils mit bis zu drei Arbeiten bzw. Fotoserien beteiligen. Die Einreichung erfolgt in digitaler Form direkt an sz.bildstelle@ddv-mediengruppe.de

Alle Fotos nehmen am Hauptwettbewerb teil, die weitere Zuordnung kann vom Bildautor festgelegt werden.

Das Pressefoto des Jahres ist mit 1000 € dotiert. Weitere Geldpreise gibt es für das beste Reportagefoto, das beste Portrait, das beste Sportfoto sowie für den Publikumspreis. Der DJV Sachsen stiftet speziell die Preise für das sächsische Lokalfoto 2016 (je 400, 200 und 100 €).

Ausschreibung  |  Bildanforderung  |  Autorenangaben

 

 


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