Archive for the ‘Bildung’ Category

Medien zu Medien…

28. Oktober 2015

Eine Meldung aus der vergangenen Woche im Originaltext
(vermutlich nicht vom Robi)

München (dpa) – Roboterjournalismus ist in deutschen Medienhäusern keine Zukunftsmusik mehr. Bei den Münchner Medientagen berichteten Verlagsmanager und Chefredakteure am Donnerstag über ihre aktuellen  Projekte. «Alle testen, was möglich ist», sagte Saim Alkan, Geschäftsführer des auf Textprogramme spezialisierten  Software-Anbieters Aexea.

Programme verschiedener Anbieter könnten zum Beispiel Fußballergebnisse aus der Kreisliga in Tabellenform mit Informationen aus Datenbanken verknüpfen und daraus individuelle Texte erstellen, mit Augenmerk etwa auf dem Lieblingsspieler des Lesers.

Die Maschinen schrieben Millionen Texte am Tag und könnten alles betexten, was in Datenbanken stehe – wenn Trainer Pep Guardiola allerdings die Hose reiße, dann seien sie überfordert, sagte Alkan.

«Focus-online»-Chefredakteur Daniel Steil sagte: «Wir testen Robotertexte beim Portal Finanzen100.» Die Technik könne helfen, Leser schnell über sich gerade anbahnende Veränderungen bei seinem Aktienportfolio oder auch beim Wetter in seiner Gegend zu informieren. Von Maschinen geschnittene und betextete Videos ließen sich teilweise nicht mehr von anderen unterscheiden.

«Zeit-online»-Chefredakteur Jochen Wegner sagte: «Wenn kein Mensch mehr Börsenkurse in Worte fassen muss, ist das wunderbar.» Das gebe Journalisten mehr Zeit für kreatives Arbeiten und ganz eigene «bockige Texte» abseits der 08/15-Routine. Seine Redaktion nutze die Datenanalyse auch, um soziale Medien zu durchkämmen und Trends früh zu erkennen. Der Leiter der Unternehmensentwicklung der «Neuen Osnabrücker Zeitung», Johannes Rohde, sagte: «Roboterjournalismus gehört für uns dazu – wir experimentieren damit, vor allem im
Sportbereich.» Aber die Ergebnisse seien noch nicht sehr gut.

mephisto wird 20

28. Mai 2015

mephistoZunächst ein paar Infos über den Sender, der in dieser Woche seinen 20. feiert: mephisto 97.6 ist der Lokal- und Ausbildungssender der Universität Leipzig, der montags bis freitags 10 bis 12 und 18 bis 20 Uhr sendet. Das Programm ist nicht kommerziell und wird ehrenamtlich von Studierenden gestaltet und erarbeitet. Mehr als 1000 Nachwuchsjournalisten wurden in den vergangenen zwei Jahrzehnten ausgebildet und haben im Sender das journalistische Handwerk erlernt. Ehemalige Mephistos arbeiten heute bundesweit in Redaktionen, Pressestellen und Agenturen.

Die Mephisto-Geburtstagswoche läuft bereits seit 26. Mai als Programmwoche unter dem Motto “ Für dich Baby bin ich, was du willst „. In diesem Rahmen werden die so genannten vierten Stunden (Sendungen jeweils montags-freitags 19-20 Uhr) aus unterschiedlichen Leipziger Lokalitäten gesendet.

Am eigentlichen Geburtstagswochenende veranstaltet mephisto 97.6 eine Radiotagung zum Thema „Reporterzukunft – Zukunftsreporter“, auf der Probleme der Journalistenausbildung zwischen Experten und Nachwuchsjournalisten diskutiert werden. Am 30.05. wird das Senderjubiläum mit Festakt und großer Geburtstagsparty im Täubchenthal, auf der unter anderem die schwedische Band „The Radio Dept.“ und „Ball Park Music“ aus Australien spielen, gefeiert. Der DJV Sachsen gratuliert schon mal auf diesem Wege….

Am eigentlichen Geburtstag, am Sonntag, dem 31.Mai, sendet mephisto außerplanmäßig von 18 bis 20 Uhr eine spezielle Geburtstagssendung.

Das ganze Fest-Programm unter http://mephisto976.de/20jahre. Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen unter http://mephisto976.de/presse
Mephisto auf twitter: https://twitter.com/mephisto976

 

 

Leipzig: MTM balanciert

10. Mai 2015

MTM 2015 Balance [hprfoto]Rundfunkbalance gewahrt – Presseaussichten trübe – Jugendsender verjährt

Ein Gespenst geht um im früheren MDR-Live-Land, das heute von diversen Blättern und Sendern in seltsamer politischer Vorahnung schon stetig „Mitteldeutschland“ geheißen wird, so als ob es rings um den Brocken und diesem zu Füßen läge: Das Gespenst nennt sich Rot-Rot-Grün (manchmal auch „R2G“), und herrscht schon in Sachsens Landeshauptstadt im Stadtrat und in Thüringen via Landtag auch über Wälder und Felder.

Dabei ist eigentlich nahezu überall große Koalition angesagt, was generell schlecht für Minderheiten aller Art ist. Unter diesem Dilemma und den damit verbundenen schwarzroten Schattenspielen lag auch der 17. Medientreffpunkt Mitteldeutschland, der von Montag bis Mittwoch unter dem fast esoterischen Titel „Neue Balance“ 40 Diskussionsrunden mit rund 200 Referenten anbot, wobei am Hauptknoten des Bahnstreiks mitten im Weselsky-Land erstaunlich wenige fernblieben. Die Dichte der Teilnehmer in der „Media City“ Leipzig entsprach ungefähr der des Vorjahres, wo rund 500 geschätzt wurden. Die Organisatoren der AG Medientreffpunkt, der als Verein auf den drei Medienanstalten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen fußt, sprechen wie im Vorjahr von 1.100 Teilnehmern, die professionellen Zähler hatten derweil anderswo zu tun.

Am Montag bekam das Gespenst ein Gesicht: Bodo Ramelow, wie nahezu jeder über Gebühr strebsame Politiker aus Niedersachsen stammend und nun als erster linker Ministerpräsident nach 25 Jahren BRDDR ein Vorbote der neuen Zeit, hielt seine medienpolitische Rede und rührte hernach in einer Suppe, an deren Zubereitung er wahrlich keinerlei Anteil hatte: „Die Glaubwürdigkeit der Medien – Gesellschaft aus der Balance?“ umschrieb man den Tribut an die neuen Montagsdemonstranten.

Während in Jahren mit reiner schwarzen Vorherrschaft auf der ganzen Mitteldeutscherde sich gern alle drei mitteldeutschen Unionschefs hier trafen, kam der normalerweise früher aufstehende Reiner Haseloff erst am Mittwoch und Stanislaw Tillich gar nicht nicht nach Leipzig. So blieb Sachsen-Anhalt der Glaubwürdigkeitsdebatte ganz fern und Dresden schickte seinen untadeligen Chefvermittler Frank Richter – einst Gruppe der 20, derzeit oberster sächsischer Politbildner in die Bütt.

So geht sächsisch. Doch er war als wohl einziger Gast mit persönlichen Kontakt zum wütenden Fußvolk ein würdiger Ersatz.

Der neue Geist aus Leipzig

Zwei Altlasten waren aus dem Vorjahr abzuarbeiten, wo „Resonanz“ als ebenso weich ausbalanciertes Leitthema diente: Die Umsetzung des Verfassungsgerichtssurteil zur politischen Gremienbesetzung von öffentlich-rechtlichen Anstalten und der neue Jugendkanal in dem mit zehn (!) Leuten besetztes Podium unter dem Titel „Die Balance der neuen Vielfalt“. MDR-Intendantin Karola Wille sagte damals, dass der öffentlich-rechtliche Jugendkanal in einem Jahr auf Sendung und bei der 17. Ausgabe in Leipzig Thema sein werde. Nur letzteres traf zu.

Der Sender kommt, allerdings nur im Netz. Der danach plötzlich beschworene gemeinsame „Geist von Leipzig“ betraf eher andere Themen wie die Einführung neuer Regularien und der Ersetzung von ultrakurzen Radiowellen durch DAB+, bei dem alle (außer der Endverbraucher) sparen könnten.

Ebenso unbefriedigend eine Diskussion über die die neue staatliche Förderung privater, lokaler Fernsehsender, die eigentlich mit Qualitätskriterien verbunden sein sollte. Doch Moderator Ralf Siepmann übte sich in Bevorzugung ihm bekannter Teilnehmer und in Selbstreflektionen, die nicht immer zum Thema beitrugen. So konnte er Michael Sagurna (SLM) nur ein vages Kriterium der entlocken: 15 Minuten Informationsendung pro Tag und 30 pro Woche.

Sachsens DJV-Geschäftsführer Michael Hiller lenkte den Blick auf die Inhalte und forderte die Verstetigung guter journalistischer Arbeit.

Die Lokalsender müssen „authentisch wiedergeben, was in der Region passiert“, so Hiller. Eines der Probleme sah er darin, dass in lokalen Medien sehr viele Journalisten arbeiten, die ihr Handwerk gerade erst erlernen.

Für Printmenschen geht es in der Funkstadt Leipzig seit Jahren in einer Runde um die Zukunft der Zeitung, diesmal in einer Runde „Perspektive Zeitung . Der Druck der Zukunft“. Matthias Koch, Chefredakteur des so genannten „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (RND) der Madsack-Mediengruppe, ließ es sich nicht nehmen, einen peinlichen Werbefilm einzuspielen, in der der modernste Hannoveraner Newsroom der Welt vergöttert wurde. Koch erläuterte die Struktur seiner Zeitungen samt der durchlaufenden und der Wechselseiten ohne zu erwähnen, dass derzeit erst 18 der 35 Madsack-Zeitungen auf sein Angebot zurückkommen. Außerdem lobte er die Qualitäts- und Spareffekte der Gleichschaltung ohne zu betonen, dass sein beispielgebender Freier Korrespondent, der vorher an mehrere Zeitungen der Gruppe lieferte, nun garantiert nur noch einmal bezahlt wird.

Auch sein Verweis des Verzichtes auf DPA-Meldungen zugunsten eigener Korrespondenten in einigen Bereichen hinkt, weil zumindest bei der Leipziger Volkszeitung seit der Layoutreform auf explizite Kennzeichnung der Agenturmeldungen verzichtet wird. Warum auch immer – wohl dem, der seine lokale Autoren kennt und daher den Fremd-, also Sparanteil der eigenen Zeitung einschätzen kann.

Anders als im Vorjahr, als sich die Verlagsmanager ungestört gegenseitig die Bälle zu spielten und erklären konnten, dass Personalabbau und Qualitätszuwachs sich nahezu bedingen, versäumte es Annette Milz, Chefredakteurin des Medium Magazins, nicht, zweimal auf den Grund des Konzeptes „Madsack 2018″, welches in Leipzig ja besondere Blüten treibt, hinzuweisen: Spardruck.

„Kein Mensch braucht mehr eine Tageszeitung!“

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Rettet „Madsack2018″ 35 regionale Tageszeitungen in Nord-, Ost- und Mitteldeutschland? Annette Milz vom Medium Magazin befragt Matthias Koch vom Madsack-Redaktionsnetzwerk.

Auf der sicheren Seite war Romanus Otte. Seine Welt-Gruppe hat nach der Strategieänderung des Axel-Springer-Verlags auf „Online first“ leicht reden:„Kein Mensch braucht heute noch eine Zeitung!“ Selbst wer keine Tageszeitung mehr lese, könne durchaus gut informiert am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Zeitungen würden zum Luxusgut wie„mechanische Uhren“, sagt Otte. Bei der Welt-Gruppe sei nicht mehr die Zeitung, sondern der Journalismus das Produkt, das Medium als Kanal egal.„Die Welt“ sei dann das„Best of“ des Tages. Aha.

So bleibt das Fazit zwiespältig und die Frage: Wo will der Medientreffpunkt künftig hin? Es hat keinen Sinn, die Rednerzahl beizubehalten, aber die der Panels zu verringern und thematisch zu verwässern. Auch das Programmheft, welches von 140 auf schlanke 60 Seiten schrumpfte und nix mehr über die Referenten kundtut (was bei Fasco = AG MTM oder = TLM bzw. Ramelow = Thüringen oder Wille = MDR natürlich reicht), weil ein jeder aufgrund des allgemeinen Spannungsgehalts und fettem kabellosen Netz in der ganzen Medienstadt für smarte Geräte sowieso Zeit fürs Netzgucken hat.

Dass angesichts von Veranstalter und Zielgruppe kein akademischer Fachkongress, der Fachjournalisten und Medienstudenten in Scharen anzieht, zustande kommen kann, ist klar. Auch ist die Terminlage traditionell ungünstig, weil die Verlagsheroen zeitgleich zum Europäischen Zeitungskongress in Wien (2015 mit rund 200 Chefredakteuren, Blattmachern oder Art-Direktoren) und die Netz- und Demokratiefreaks derweil bei der „Re:publica“ (450 Referenten, 6000 Gäste, 600 Journalisten) in Berlin weilen. Und in Leipzig zählt seit jeher das Techtelmechtel ringsherum plus– und wie man privater Radioparty und exklusiver MDR-Party und bei den Pausengesprächen sieht– die seltenen Treffen der Politiker aus Mitteldeutscherde. Aus der Presseresonanz ist daher gewöhnlich weder Relevanz noch Balance abzulesen.

Andreas Herrmann

Kernaussagen einiger Veranstaltungen:

www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de

Fotos: Andreas Herrmann, [hprfoto]

Medientage in polnischer Hafenstadt

30. April 2015

Deutsch-polnische Medientage 2015Die 8. Deutsch-Polnischen Medientage (21./22.5.2015, Stettin) sollen aktuelle und grundsätzliche Fragen der Berichterstattung und der Politik im Kontext der deutsch-polnischen Beziehungen bestimmen. In einer Fishbowl-Debatte werden sich Experten und Journalisten damit auseinandersetzen, wie Polen und Deutschland an den östlichen Grenzen der Europäischen Union künftig gemeinsam agieren können, wie die Politik der Europäischen Union gegenüber der Ukraine und Russland während der Krise um die Ukraine aussehen sollte sowie wie Berichterstattung über den Konflikt aussehen muss, damit sie nicht verschärfend wirkt und größtmögliche Objektivität gewährleistet. Parallele Workshops während der Konferenz geben den Teilnehmenden im Anschluss die Möglichkeit, unterschiedliche Themen und Fragen der beruflichen Praxis zu vertiefen. Ein an Medienchefs und Chefredakteure gerichteter Workshop befasst sich mit Medienmanagement in Zeiten medialer und politischer Krisen. Die Teilnehmer eines Workshops für junge Journalisten können sich mit ethischen Aspekten der Aufbereitung eines Themas, der Arbeit mit Big Data und mit den neuen Medien auseinandersetzen. Ein Workshop mit dem Schwerpunkt deutsch-polnischer Grenzraum ist zentralen Fragen der Region gewidmet: wirtschaftliche Zusammenarbeit, Energiepolitik und die Entstehung eines Ballungsraums um Stettin. Ein weiterer Workshop bietet Gelegenheit, über die neue Rolle der „europäischen Armee“ in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union zu diskutieren. Weitere interessante Themen stehen auf dem Programm.

Anmelde-Formular

 

 

Wir trauern um Prof. Siegfried Schmidt

13. März 2015

Der DJV Sachsen hat einen leidenschaftlichen Wissenschaftler und einfühlsamen Streiter für soziale Gerechtigkeit verloren: Prof. Siegfried Schmidt ist am 3. März 2015 nach langer schwerer Erkrankung verstorben. Heute finden in Leipzig die Trauerfeier und die Beerdigung statt.

Siegfried SchmidtDer 1936 im Vogtland Geborene gehörte zu jener Generation, der die Kindheit durch den Krieg geraubt wurde. Es war nur verständlich, dass Siegfried Schmidt wie viele Zeitgenossen einen Weg suchte, eine sozial gerechte und auf eine friedliche Zukunft gerichtete Gesellschaft auf den Trümmern des Nazireichs zu errichten.

Als ab 1954 der Aufbau der eigenständigen Fakultät für Journalistik begann, gehörte Siegfried Schmidt mit zu den ersten Studenten dieser neuen Fakultät. Professoren wie Hermann Budzislawski, dessen persönlicher Mitarbeiter Siegfried Schmidt schon wenig später werden sollte, und Hans Teubner gaben ihm Orientierung, waren ihm wissenschaftlich wie politisch Vorbild, wie er auch später immer wieder im Gespräch betonte.

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online: immer messen und justieren

21. Oktober 2014

Es gibt noch immer keinen Königsweg für erfolgreichen Onlinejournalismus, nur Experimente, die im besten Fall zu gelungenen Innovationen führen. Das ist auch 2014 das grobe – für manche vielleicht auch unbefriedigende – Fazit der DJV-Tagung „Besser Online“, zu der am 18. Oktober fast 300 Journalisten aus ganz Deutschland nach Berlin kamen.

Denn der Wandel in der Branche kommt nach wie vor gerade erst in Gang. Noch immer lautet Probieren statt Studieren die Devise, egal ob es um Inhalt oder Wirtschaftlichkeit geht. Die zehnte Ausgabe des alljährlich vom DJV Bundesfachausschuss Online geplanten und von einer Recklinghausener PR-Agentur organisiert wurde, gelang trotz eines großzügigen und dafür omnipräsenten Sponsors thematisch deutlich ausgewogener als in den vergangenen beiden Jahren…

…mehr dazu aus sächsischer Sicht in unserem blog intern: http://wp.me/pN8eU-SG

Heute beim MDR: Tag der Freien

27. September 2014

mdrfrei vornHeute (27. September 2014) findet erstmals ein Freientag beim MDR in Leipzig statt. Der Freienrat des Senders hat die Veranstaltung vorbereitet. Finanziell unterstützt wird der Tag unter anderem vom DJV Sachsen. Der Landesverband ist in Leipzig mit seinem Stand unter dem Motto „DJV – gemeinsam stark in der Region“ vertreten und hält zahlreiche Informationsmaterialien bereit. Als Gesprächspartner stehen unter anderem DJV-Rechtsanwalt Carsten Lommatzsch und Manfred Olbrich (selbst jahrelang Freier und Freienrat beim MDR) zur Verfügung.  Vertreten ist am DJV-Stand auch die IGFF. Alle Freien beim Mitteldeutschen Rundfunk sind am 27.9, ab 13 Uhr herzlich in die MediaCity Leipzig (neben MDR-Zentrale) eingeladen.

Sie haben Fragen als Freier/Freie? —> DJV-Lexikon – Fragen und Antworten

Die DJV-Landesverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

 

Tag der Freien – der DJV ist dabei!

24. September 2014

mdrfrei vornAm Samstag, dem 27. September 2014, wird erstmals ein Freientag beim MDR in Leipzig stattfinden. Der Freienrat des Senders hat die Veranstaltung vorbereitet. Finanziell unterstützt wird der Tag unter anderem vom DJV Sachsen. Der Landesverband ist in Leipzig mit seinem Stand vertreten und hält zahlreiche Informationsmaterialien bereit. Als Gesprächspartner stehen unter anderem Rechtsanwalt Carsten Lommatzsch und Manfred Olbrich (selbst jahrelang Freier und Freienrat beim MDR) zur Verfügung.  Alle Freien beim Mitteldeutschen Rundfunk sind am 27.9, ab 13 Uhr herzlich in die MediaCity Leipzig (neben MDR-Zentrale) eingeladen.

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Die DJV-Landesverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

 

Medienausbildung hat neue Heimstatt

22. August 2014

MittweidakEin neues Zentrum für Medien und Soziale Arbeit wurde am heutigen 22. August 2014 an der Hochschule Mittweida übergeben. Herzstück ist ein über drei Stockwerke reichendes Fernsehstudio, das 160 Zuschauern Platz bietet. Das Studio wird ergänzt durch Tonstudios sowie Regie- und Schnitträume. Nach Aussage der Hochschule Mittweida gehört das akademische Medienhaus damit im europäischen Vergleich zur Spitze im Hochschulbereich. Für Lehre und Forschung umgeben das lärmgeschützte Studio natürlich belichtet Räume. Die Gesamtkosten für das Projekt werden 34 Millionen Euro angegeben.

In Mittweida werden seit zwanzig Jahren verschiedene Medienstudiengänge angeboten. Mit mehr als 2000 Studierenden sind die Medien inzwischen die größte Fakultät der Hochschule, die auf eine Tradition von 150 Jahren zurückblicken kann. Die angebotenen Studiengänge orientieren sich vorrangig an den Bedürfnissen der Wirtschaft: Medienmanagement und Medientechnik. Dank des Engagements der Professoren Altendorfer und Hilmer, derzeit Rektor der Hochschule, gibt es in Kooperation mit dem DJV Sachsen für die Studierenden ein Studienintegriertes Volontariat sowie eine Journalistenschule.

Gut besucht und spannend: ODJT in Leipzig

13. Oktober 2013

Spitze Ecke [hprfoto]

Fast 200 Journalistinnen und Journalisten aus den ostdeutschen Bundesländern und Berlin kamen am Samstag (12. Oktober 2013) zum Zweiten Ostdeutschen Journalistentag (ODJT). In der Leipziger Zentrale des Mitteldeutschen Rundfunks gab es dazu Podiumsdiskussionen, Workshops und am Nachmittag einen nachgestellten „Einspruch“ mit Ulrich Meyer. Am Freitagabend fand in der Alten Handelsbörse bereits eine Podiumsdiskussion zur journalistischen Verantwortung im Zusammenhang mit dem NSU-Prozess. Mittweidaer Studenten haben den ODJT medial begleitet und Tweets und Zusammenfassungen ins Netz gestellt: https://twitter.com/ODJT13


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