Archive for the ‘info’ Category

Trauer um Prof. Donsbach

27. Juli 2015

Für den DJV Sachsen war Prof. Wolfgang Donsbach ein anerkannter Kommunikationswissenschaftler und wichtiger Gesprächspartner. Am gestrigen Sonntag (26. Juli 2015) ist er im Alter von 65 Jahren unerwartet und viel zu früh gestorben.

Prof. Dr. Wolfgang Donsbach hatte als Gründungsdirektor im Jahr 1993 in Dresden das Institut für Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität ins Leben gerufen und fast zwei Jahrzehnte lang geleitet. Das Institut errang unter seiner Leitung schnell internationale Anerkennung. Donsbach habe damit „zum exzellenten Ruf der TU Dresden wirksam beigetragen und Generationen von Studenten geprägt; nicht grundlos machte der Begriff »Donsbach-Schüler« in der Landschaft der deutschen Kommunikationswissenschaft die Runde“, heißt es in einem Nachruf der Universität.

http://tu-dresden.de/aktuelles/news/donsbach
Nachrufe der Dresdener Tageszeitungen: DNN, SZ

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5 Jahre aktuell

26. Mai 2014

Hepp, wieder fünf Jahre verstrichen. Am 26. Mai 2009 bloggten wir erstmals aktuell. Mehr als 360 Beiträge erschienen allein hier bei DJV Sachsen aktuell. 1. aktuell blogBeim ersten Eintrag ging’s um das Sommerfest und das steht auch jetzt wieder vor der Tür…  Am 11. Juli 2014 feiert der DJV Sachsen wie gewohnt im Garten der Geschäftsstelle… Herzlichen Dank bei dieser Gelegenheit auch an alle rss-Partner, die Follower via twitter und natürlich alle Leser. Übrigens der DJV Sachsen bloggt auch intern, im tarifblog sowie im Kurier-blog.

Dresdner Dialog: Mit owy am 21. März

14. März 2013

Ins Gespräch kommen mit dem Blogger und Flurfunker Peter Stawowy 

maxwechslerDas Konzept des „Dresdner Dialogs“: Im Rahmen einer lockeren Stammtisch-Begegnung stellt sich ein mehr oder weniger prominenter, auf jeden Fall aber interessanter Gast aus der Medienwelt den Fragen des Moderators und der Teilnehmer – und kommt sicherlich auch ins Erzählen… 

Zum zweiten „Dresdner Dialog“ kommt Peter Stawowy, Betreiber des Medienblogs „Flurfunk Dresden“ und Medien-Unternehmer. Der gelernte Medienjournalist, Jahrgang 1971, hat einen anspruchsvollen Spagat zu meistern: Auf der einen Seite steht mit dem „Flurfunk“ ein kritisches Blog mit journalistischem Anspruch, das sich längst über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus einen guten Ruf erarbeitet hat, wirtschaftlich aber Hobby ist. Auf der anderen Seite stehen etliche Publikationen und Produkte für Auftraggeber aus der sächsischen Politik und Verwaltung, die den Unternehmer und seine Mitarbeiter ernähren. 

Wie Peter Stawowy mit diesem Spagat umgeht, ob er ihn überhaupt als Anstrengung empfindet – darüber redet der Wahl-Dresdner am kommenden Donnerstag, dem 21. März um 19.30 Uhr im Restaurant Max in der Altstadt, Willsdruffer Straße 24, 01067 Dresden. 

Die Veranstaltung ist kostenlos, um eine kurze Anmeldung unter lr@djv-sachsen.de wird gebeten.

Dresdner Dialog startet mit DNN-Chefredakteur

14. Februar 2013

Max DD-Altstadt 2b [hprfoto]Zum Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe stellt sich heute Abend Dirk Birgel, Chefredakteur der Dresdner Neuesten Nachrichten, dem Dresdner Dialog. Der 46-Jährige, der die DNN seit 1999 führt, dürfte einiges zu sagen haben: zum Dresdner Zeitungsmarkt, zur Zukunft der Zeitung – und nicht zuletzt zum eigentlich schon für den vergangenen Jahreswechsel geplanten Umzug der „DNN“ in die City.

Das Konzept des „Dresdner Dialogs“: Im Rahmen einer lockeren Stammtisch-Begegnung stellt sich ein mehr oder weniger prominenter, auf jeden Fall aber interessanter Gast aus der Medienwelt den Fragen des Moderators und der Teilnehmer – und kommt sicherlich auch ins Erzählen…

Moderator Lars Radau trifft Dirk Birgel heute, am 14. Februar, um 19.30 Uhr im Restaurant Max , Wilsdruffer Straße 24, 01067 Dresden.

Die Veranstaltung ist kostenlos, um eine kurze Anmeldung unter Lars.Radau@djv-sachsen.de wird gebeten.

Medien-Prof wird Hochschulrektor

1. Oktober 2012

Die Hochschule Mittweida hat einen neuen Rektor. In einer feierlichen Amtseinführung wird am heutigen 1. Oktober 2012 besiegelt, was vom Erweiterten Senat im Mai dieses Jahres beschlossen wurde und bereits seit 27. September Fakt ist. Prof. Dr. Ludwig Hilmer, der sich seit 1996 sehr für die Medienstudiengänge in Mittweida einsetzt, konnte sich im Erweiterten Senat mit 22 von 33 Stimmen gegen Mitbewerber Prof. Dr. Rudolf Lückmann von der Hochschule Anhalt in Dessau durchsetzen. Der Medienwissenschaftler Hilmer folgt dem bisherigen Rektor Prof. Dr. Lothar Otto, der nach zwei Amtsperioden in den Ruhestand geht.

Professor Hilmer kann auf eine erfolgreiche Arbeit in der mittelsächsischen Hochschulstadt verweisen. Die Medienstudiengänge sind als das Mittweidaer Modell bundesweit bekannt. Die Entwicklung dieser besonders praxisbezogenen Ausbildung wäre ohne Prof. Hilmer nicht denkbar gewesen. Er entwickelte das Konzept gemeinsam mit Prof. Dr. Otto Altendorfer.

Der DJV Sachsen fühlt sich der Medienausbildung in Mittweida sehr verbunden. „Die Verantwortlichen der Mittweidaer Medienstudiengänge haben stets zu uns als Berufsorganisation engen Kontakt gesucht. Wir freuen uns sehr über die Wahl Prof. Hilmers zum neuen Rektor.“, so DJV-Landesvorsitzende Ine Dippmann.

Ludwig Hilmer war vor seiner Mittweidaer Zeit unter anderem TV- und Filmproduzent, er arbeitete als Radiojournalist und Autor beim „Bayrischen Rundfunk“ und war freier Mitarbeiter bei Abgeordneten des Deutschen Bundestages.

http://medien-mittweida.de/20899_ludwig-hilmer-hochschule-rektor/

Preisgelder für Fotopreise übergeben

8. September 2012

Beim Brauereifest der Mauritius-Brauerei Zwickau wurden am Abend des heutigen 8. September 2012 die Preisträger des Sächsischen Fotopreises (Auf unserem Foto vlnr: Prof. Tamara Huhle, Bert Harzer und Reiner Otto) bekanntgegeben. Sieger im Wettbewerb, der erstmals von DJV Sachsen und Mauritius Zwickau veranstaltet wurde, ist eine Aufnahme des in Mülsen Sankt Niklas lebenden Freien Fotografen Bert Harzer.

Das Bild (links) entstand vor genau zwei Jahren beim Frauenfußballländerspiel Deutschland-Kanada in Dresden. Es zeigt die drei Referees und ein Kind mit Down-Syndrom.

Harzer ist seit zwölf Jahren als Fotograf aktiv. Seit zwei Jahren beschäftigt er sich hauptberuflich vor allem mit Reportage-, Industrie- und Architekturfotografie. Der 1. Preis ist mit einem Preisgeld von 500 Euro dotiert.

Die zwei 2. Preise (jeweils 250 Euro), gehen an Jürgen Stefaniak (Elsterberg) und Jan Woitas (Leipzig). Jürgen Stefaniaks Foto „Getreide“, aufgenommen im Juni dieses Jahres in Christgrün, gefiel vor allem den Jury-Mitgliedern der Mauritius-Brauerei, die „Tausend Kerzen“ beim Dresdner Evangelischen Kirchetag 2011 von Jan Woitas denen aus dem Journalistenverband.

Die Preise übergaben die Vorsitzende der Jury Prof. Tamara Huhle, gemeinsam mit Ine Dippmann, Landesvorsitzende des DJV Sachsen, und Rainer Otto, Geschäftsführer der Mauritius Brauerei Zwickau. Zwei der Preisträger (Unser Foto: Jürgen Stefaniak und Bert Harzer) waren anwesend und konnten die Glückwünsche und den Jubel der Brauereifestgäste entgegennehmen.

Beim Sächsischen Fotopreis wurden insgesamt rund 60 Arbeiten eingereicht. Eine Ausstellung im Sudhaus der Mauritus-Brauerei zeigt derzeit eine Auswahl der Bilder. Von den Besuchern wurde als Lieblingsbild eine Aufnahme von Jürgen Männel gewählt. Das Bild zeigt den Dresdner Striezelmarkt in einer fototechnisch interessanten Umsetzung (fisheye lens). Nach dem Brauereifest wird die Fotoschau ab dem 10. September 2012 im Kundenberatungszentrum der Zwickauer Energieversorgung zu sehen sein. Weitere Ausstellungsorte sind bereits in der Planung.

Die zweiten Preise beim Sächsischen Fotopreis:

Jürgen Stefaniak, Getreide (Preis der Mauritius-Brauerei Zwickau)

Jan Woitas, Evangelischer Kirchentag (Preis des DJV Sachsen)

Der DJV Sachsen lädt zum Sommerfest

29. Juni 2012

Die Sommerfeste werden rarer im Freistaat. Der DJV lädt allerdings auch in diesem Jahr wie gewohnt zum Sommerfest in die Dresdner Hospitalstraße.  Ab 18 Uhr gibt es am 20. Juli 2012 – traditionell zu Schuljahresschluss – Unterhaltung, Getränke und ein kleines Grillbüfett sowie die traditionelle Tombola zu Gunsten des DJV-Sozialwerkes. Für Mitglieder, Partner und Sympathisanten der Journalistenorganisation besteht damit auch 2012 die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. Schwerpunkt des Abends ist die Verabschiedung von Sabine Bachert-Mertz von Quirnheim, die zwanzig Jahre lang an der Spitze des sächsischen Landesverbandes des DJV stand.

Mehr zum Sommerfest

Thüringer DJV verabschiedet Zukunftspapier

1. April 2012

Mit der Verabschiedung eines Antrages mit der Überschrift „Verbandskonzept“  endete am Sonnabend (31. März 2012) der  Landesverbandstag 2012 des DJV Thüringen. Demnach will der Verband zukünftig mehr Aktivitäten als Berufsverband entwickeln. Im Mittelpunkt der Arbeit in den nächsten Jahren stehen die Mitgliederwerbung, Serviceangebote und die Öffentlichkeitsarbeit. Anregende Diskussionen zu Finanzen, Tarifen  und länderübergreifender  Zusammenarbeit  bestimmten den thüringer Verbandstag, der in diesem Jahr 36 Mitglieder nach Suhl reisen ließ. Herzlichen Applaus gab es für Wolfgang Marr (auf dem Foto mit der derzeitigen Vorsitzenden Anita Grasse), der als Mitbegründer des DJV Thüringen über 15 Jahre an der Spitze des Nachbarverbandes stand und 2011 als Vorsitzender nicht wiedergewählt wurde. Er erhielt für sein weit über den thüringer Landesverband hinausreichendes Engagement die Goldenen Ehrennadel des DJV.
Dem DJV Thüringen gehören gegenwärtig 800 Mitglieder an. 
sbm/kmh

2011: Bilanz durchwachsen

31. Dezember 2011

Eine positive Bilanz in Bezug auf die Mitgliederentwicklung kann der DJV Sachsen für das Jahr 2011 ziehen. Erstmals seit 2003 hat sich die Mitgliederzahl stabilisiert und ist sogar leicht angestiegen. Zum Jahreswechsel 2011/2012 gehören dem DJV Sachsen genau 1382 Mitglieder an. Landesvorstand und Geschäftsführung sehen darin eine Bestätigung für langjährige solide Arbeit. Medien- und Wirtschaftskrise haben in der zurückliegenden Dekade vor allem viele Freie Journalistinnen und Journalisten zum Aufgeben gezwungen. Gleichzeitig sind auch zahlreiche  journalistische Arbeitsplätze für festangestellte Redakteure in Sachsen weggefallen.

Der DJV setzt sich vor allem für eine insgesamt gerechte Vergütung  journalistischer Arbeit ein. Tarifpolitische Arbeit wird jedoch immer komplizierter. Mit dem Wechsel in eine OT-Mitgliedschaft im Sächsischen Zeitungsverlegerverband haben im Sommer 2011 die Verlage von LVZ und DNN im sächsischen Printbereich praktisch eine tariffreie Zone geschaffen. Erst durch Vereinbarung eines Haustarifes für beide Zeitungsverlage konnte den Mitarbeitern wieder eine zeitverschobene Anbindung an den Flächentarif in Aussicht gestellt werden. Ein bei der Sächsischen Zeitung/Morgenpost Dresden bestehender Haustarifvertrag wird seit Jahren missachtet und unterwandert. Lobenswert ist hingegen eine 2,5prozentige Gehaltsanhebung für die Mitarbeiter der Freien Presse Chemnitz. Der nichttarifgebundene Verlag hat damit eine längst fällige Einkommensverbesserung für seine Beschäftigten vollzogen.

Beim Mitteldeutschen Rundfunk konnten für Feste und Freie ebenfalls Einkomensverbesserungen erhandelt werden. Hier sind vor allem die Bedingungen für die Freien verbesserungswürdig. Honoraranhebungen sind nicht automatisch auch Einkommensverbesserungen, weil der MDR die Möglichkeit hat, das Auftragsvolumen zu verringern. Der DJV sowie die beim MDR vertretenen Gewerkschaften ver.di und DOV haben mit der Geschäftsleitung daher Bestandsschutzregeln vereinbart, die für die oft langjährig beschäftigten Freien mehr Sicherheit für die Zukunft bringen sollen.

Auch für Journalistinnen und Journalisten im tariffreien Bereich (Privatfunk, Zeitschriften, PR) ist der DJV Sachsen attraktiv. Beratungs- und Rechtsschutzleistungen werden von den Mitgliedern ebenso gern angenommen, wie die Ausstellung des Presseausweises.

Heute MDR-Intendantenwahl

26. September 2011

Der derzeitige Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung (seit 2003), Bernd Hilder (52), soll am heutigen 26. September 2011  nach dem Willen des MDR-Verwaltungsrates neuer Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks werden. Prof. Dr Udo Reiter, Gründungsintendant und seit zwanzig Jahren im Amt, hatte im Mai dieses Jahres sein vorzeitiges Ausscheiden angekündigt. Bernd Hilder wurde am 5. September  nominiert. Der Verwaltungsrat brauchte nach Medienberichten vier Wahlgänge, um sich für den 52jährigen zu entscheiden. Seitdem wird die Personalie Hilder in der Öffentlichkeit heftig diskutiert. Fürsprecher finden sich dabei allerdings kaum. Wird der Kandidat heute gewählt und somit ins Intendantenhaus der Dreiländeranstalt einziehen?


Mehr zum Thema: Intendanten-Wiki  Gutachten zur Wahl-des-Intendanten-des-MDR 
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