Archive for the ‘MDR’ Category

DJV begrüßt Landgerichtsentscheidung

2. Februar 2017

Der DJV Sachsen begrüßt die Entscheidung des Landgerichtes Dresden, dem Richter Jens Maier die Zuständigkeit für Verfahren unter anderem aus dem Bereich des Presse- und Medienrechtes zu entziehen. Nach Medieninformationen sei eine weitere Kammer eingerichtet worden, der Maier nicht angehört. Durch die Verlagerung der Zuständigkeit solle jeder Zweifel an einer Unbefangenheit des Gerichtes vermieden werden. Meier ist durch verschiedene fragwürdige Äußerungen bekannt geworden. So hatte er den MDR als Feindsender bezeichnet, dem man kein Interview geben könne.

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Drei Beiträge aus Sachsen nominiert

10. Januar 2017

Der Deutsch-Tschechische Journalistenpreis 2016 wird Ende Januar erstmals in Prag vergeben

Logo dtjpEin Sonderpreis und insgesamt sechs deutsche beziehungsweise tschechische Kategoriepreise werden am 29. Januar 2017 im Prager Veletrzni Palac vergeben. Der Journalistenpreis dazu wurde im vergangenen Jahr erstmals ausgeschrieben. Veranstalter ist der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit den Journalistenverbänden DJV und Syndikat novinaru. Fast 100 deutsch- und tschechischsprachige Beiträge wurden in den Kategorien Text, Audio und Multimedia eingereicht. Drei gemischte Jurys bewerteten die Arbeiten, nominierten in jeder Katagorie und Sprache jeweils drei und schlugen Beiträge für den Sonderpreis Milena Jesenska vor. Für die Nominierten wird es am 29. Januar daher spannend, denn die Preisträger werden erst an diesem Tag genannt. Die Preise sind mit jeweils 2000  € dotiert. Die Preisverleihung wird mit einer Keynote von Petr Pithart eröffnet. Der Sonderpreis wird von Jan Cerny, einem Enkel von Milena Jesenska, für einen Beitrag vergeben, der sich in besonderer Weise der Zivilcourage sowie der multikulturellen Verständigung und Toleranz widmet. Unter den von der Juroren nominierten Einreichungen befinden sich auch Beiträge des MDR sowie der Sächsischen Zeitung.

www.deutsch-tschechischer-journalistenpreis.de

Presseausweis 2017 – jetzt beantragen!

16. November 2016

Schnell vorn 0In wenigen Wochen beginnt das neue Jahr, es ist an der Zeit den Presseausweis 2017 zu beantragen. Damit Sie zum Jahreswechsel den neuen Presseausweis zur Verfügung haben, sollten Sie bereits jetzt den Antrag stellen. Der DJV Sachsen stellt die Ausweise für alle Journalistinnen und Journalisten aus, die im Freistaat ihren Wohnsicht haben oder beim DJV in Sachsen Mitglied sind. Für Mitglieder gibt es die unkomplizierte Beantragung über ein Internet-Formular. Nichtmitglieder können ebenfalls einen Presseausweis beim DJV beantragen. Sie können ein Formular downloaden und die Presseausweis-Gebühr bequem online bezahlen.

http://sachsen.djvmail.de/startseite/service/fuer-mitglieder/presseausweis.html

Journalistenpreise vergeben

11. Mai 2016

Preisträger des Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki Preises 2016 ausgezeichnet

20160511_205502(0)-1Emilia Smechowski, Tilla Fuchs, Marek Tomasz Pawłowski, Małgorzata Walczak, Kinga Wołoszyn-Kowanda und Krzysztof Czajka ausgezeichnet Feierliche Preisverleihung am 11. Mai 2016 in der Media City Leipzig

Die Sieger des 19. Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2016 sind am Abend des 11. Mai 2016 auf einer Festveranstaltung während der Deutsch-Polnischen Medientage in der Leipziger Media City geehrt worden.

Der erste Platz in der Kategorie Print ging an Emilia Smechowski für ihren Beitrag „Ich bin wer, den du nicht siehst“ in der „TAZ am Wochenende“. In der Kategorie Hörfunk setzte sich Tilla Fuchs mit ihrem Feature „New York New York oder Neues aus der alten Heimat“, erschienen im Sr2 Kulturradio, durch. Der Dokumentarfilm „Dotknięcie anioła“ („Vom Wunder des Überlebens“) von Marek Tomasz Pawłowski und Małgorzata Walczak vom TVP Redaktion Form Dokumentalnych und WDR PG Dokumentation gewann in der Kategorie Fernsehen. Den Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“, den der gastgebende Freistaat Sachsen gestiftet hat, ging an die Autoren Kinga Wołoszyn-Kowanda und Krzysztof Czajka für die Fernsehsendung „Kowalski & Schmidt“ von TVP Wrocław/RBB. (more…)

Medientreffpunkt Mitteldeutschland eröffnet

9. Mai 2016

MTP2016Seit heute steht die Leipziger Media City wieder im mitteldeutschen Medienblickpunkt. Am Nachmittag wurde der dreitägige Medientreffpunkt eröffnet. Prominentester Gast war Thüringens Ministerpräsident Bodo Rammelow. Er knüpte in seinem Grußwort an seinen Auftritt im Vorjahr an, konnte allerdings nicht viel neues vermelden. Anders der sächsische Staatskanzleichef Dr. Fritz Jaeckel: Medienkonvergenz sei das Zauberwort. Genaueres werde man später hören. Eins deutete er allerdings schon an: „Medienkonvergenz im Interesse der Medienwirtschaft“, darauf hätten sich die Medienminister der Bundesländer verständigt. Frische und Realitätssinn bewies Roland Tichy. Es sei völlig unwichtig ob es Pegida, Legida oder Lügenpresserufe gebe: Journalisten müßten ihren Job machen und die sogenannten neuen Medien mit ihren Inhalten füttern. Dienstag und Mittwoch sind mit Podiumsdiskussionen gefüllt, die sich alle mehr oder weniger intensiv dem Thema des diesjährigen Treffs widmen: Die Wucht des Wandels – In neuen Systemen leben. (kmh)

http://www.medientreffpunkt.de

 

Dreimal Media City im Mai

14. April 2016

Medientreffpunkt, Deutsch-Polnische Medientage und Deutsch-Polnischer Journalistenpreis das sind die Lockvögel der 19. Kalenderwoche. Alle drei Highlights haben sich die Leipziger Media City wechsler MTP 2016als Veranstaltungsort ausgesucht. Der Mitteldeutsche Medientreffpunkt lockt schon seit Jahren traditionell Anfang Mai in die Location nahe der MDR-Zentrale. Die Deutsch-Polnischen Medientage wandern durch die benachbarten ostdeutschen Bundesländer und die westpolnischen Wojewodschaften, ebenso die Verleihung des Medienpreises, der seit einigen Jahren Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis heißt. Leipzig bedeutet in diesem Fall auch: Der Freistaat Sachsen ist diesmal der Veranstalter. Der DJV Sachsen wird bei allen drei Veranstaltungen in der Media City präsent sein und dabei auf einen Newcomer im Dreiländereck aufmerksam machen: Den Deutsch-Tschechischen Journalistenpreis. der in diesem Jahr erstmals ausgeschrieben wird und bei dem unter anderem der Sonderpreis „Milena Jesenska“ vergeben werden soll. Für den Medientreffpunkt Mitteldeutschland und die Deutsch-Polnischen Medientage sind Anmeldungen noch möglich.

Medientreffpunkt Mitteldeutschland
Deutsch-Polnische Medientage
Deutsch-Polnischer Journalistenpreis

 

Bis 31.1. noch schnell T.O.M.

26. Januar 2016

vgwort tomAm Sonntag ist Meldeschluss für die VG Wort! Alle Autoren, also auch Journalisten, die Texte verfassen, sollten hier einen Wahrnehmungsvertrag abschließen. Die VG Wort ist eine Verwertungsgesellschaft für Publizisten der Print- und elektronischen Medien. Aufgrund des Wahrnehmungsvertrages sichern sich Autoren eine zusätzliche Vergütung für ihre publizistischen oder wissenschaftlichen Texte. Die Meldung an die VG Wort erfolgt jährlich über T.O.M. – Texte online melden. Die Mitgliedschaft in der VG Wort ist kostenfrei.

http://www.vgwort.de

DJV verurteilt Attacke auf MDR-Reporterin

12. Januar 2016

(geändert und ergänzt am 12.1.2016, 15.20 Uhr) Empörung und Entsetzen herrscht beim DJV Sachsen nach der Attacke* auf eine MDR-Reporterin am gestrigen Montagabend in Leipzig. Der Legida-Aufmarsch wurde mit Unterstützung Dresdner Pegida-Vertreter erneut genutzt, um gegen demokratische Institutionen sowie die Medien zu hetzten. Die Attacke gegen die Reporterin von MDR-info ist eine unmittelbare Folge der seit über einem Jahr anhaltenden und vor allem in Dresden geduldeten Pegida-Aktionen. Die DJV-Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, MDR und die sächsischen Zeitungsverleger hatten bereits im Oktober des zurückliegenden Jahres auf die zunehmenden Attacken auf Journalisten und Medien hingewiesen, dagegen protestiert und mehr Schutz gefordert. Angriffe auf Journalisten und die Medien insgesamt sind nicht hinnehmbare Angriffe auf die Meinungsfreiheit und damit auf einen Grundwert der Demokratie.

*Bei dem Legida-Aufmarsch am Montagabend wurde der Reporterin Ine Dippmann ins Gesicht geschlagen und zuvor das Handy herunter geschlagen. Im Interview schildert Sie die Situation. Ine Dippmann ist Vorsitzende des DJV Sachsen.

 

 

Sicherheit für Medienvertreter gefordert

5. Oktober 2015

DJV-Landesverbände, MDR und Sächsischer Zeitungsverlegerverband wollen mehr Sicherheit bei der Berichterstattung

Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Zeitungsverlegerverband und die DJV-Landesverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (DJV) protestieren gegen die Ausweitung der Hetze und Gewalt gegen Medien, die bei den Pegida- und Legida-Aufmärschen in Dresden und Leipzig besonders augenfällig ist. Das Aufputschen von teilweise tausenden Anhängern der Bewegungen mit den Rufen „Lügenpresse“ ist nicht nur für alle Medienvertreter unerträglich. Sie beschädigt die Demokratie, schafft eine Stimmung der Verunsicherung in der Bevölkerung und provoziert Handlungen bis hin zum Einsatz von Gewalt.

Zeitungsverleger, die Journalistenverbände und Mitteldeutscher Rundfunk fordern die Politik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen daher auf, dem Spuk endlich entschieden entgegen zu treten. Die Medien, sowohl der MDR als auch die Tageszeitungen in Mitteldeutschland, sind trotz der permanenten Verbalangriffe durch die Pegida- und Legida-Demonstranten stets um sachliche und objektive Berichterstattung bemüht. Die andauernden „Lügenpresse“-Rufe sorgen jedoch für eine Vergiftung des Klimas, die nicht mehr hinnehmbar ist. Wer Journalisten angreift und verletzt, muss mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zur Verantwortung gezogen werden. Die tätlichen Angriffe der letzten Zeit sollten für die politisch Verantwortlichen in den drei Bundesländern Anlass sein, den Umgang  mit Pegida-Veranstaltungen sowie ähnlichen Gruppierungen gründlich zu überdenken.

Was folgt nach einzelnen Tritten und Schlägen gegen Medienvertreter?

Die DJV-Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, der Sächsische Zeitungsverlegerverband und der Mitteldeutscher Rundfunk erwarten von den Innenministerien und den Polizeiorganen, dass sie Angriffe auf Journalisten unterbinden.

Wer die Meinungs- und Pressefreiheit derart beschädigt, greift die Demokratie insgesamt an. MDR, Zeitungsverlegerverband und Journalistenverbände schließen auch juristische Schritte nicht aus.

(Gemeinsame Erklärung von DJV Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, MDR und Sächsischem Zeitungsverlegerverband)

Deutsch-Polnische Preisträger geehrt

26. Mai 2015

Während der Deutsch-Polnischen Medientage wurden in der vergangenen Woche die Sieger im Wettbewerb um den diesjährigen Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2015 geehrt. In den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen haben Medienvertreter für Beiträge in der „Gazeta Wyborcza“, auf Radio Wrocław und des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) am Abend während einer festlichen Gala in Stettin die begehrten, mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preise erhalten. Der mit derselben Summe dotierte Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“ ging diesmal an Journalisten, die einen Beitrag für Radio Stettin produzierten. Tomasz Sobieraj, Vizemarschall der Woiwodschaft Westpommern, als Gastgeber der Gala betonte, Journalisten, die sich mit deutsch-polnischen  Angelegenheiten auseinandersetzen, verdienen spezielle Anerkennung. Die Gewinner und Nominierten wurden in Trafostacja Sztuki in Stettin geehrt. (more…)


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