Archive for the ‘Presseclub DD’ Category

Sächsischer Kommunikationsauftakt heute in Radebeul

31. Januar 2019

Die Veranstaltung ist ausgebucht!
Wir bitten von Nachfragen abzusehen!

Die Kommunikationsverbände und -vereine im Freistaat Sachsen veranstalten am heutigen 31. Januar 2019 ihren traditionellen Jahresauftakt. Eingeladen sind die Mitglieder des DJV Sachsen sowie der sächsischen Landesgruppen von DPRG und Bundesverband Deutscher Pressesprecher, der Presseclubs Dresden und Leipzig sowie der Marketingclubs Chemnitz, Dresden und Leipzig. Rund 200 Journalistinnen und Journalisten, Pressesprecherinnen und Pressesprecher, Referentinnen und Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PR-Beraterinnen und PR-Berater, Marketingverantwortliche, Agenturinhaberinnen und Agenturinhaber sowie Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer aus der Branche werden am Abend erwartet.

Erstmals findet die gemeinsame Veranstaltung, die es seit 2014 gibt, außerhalb Dresdens im Radebeuler Staatsweingut Schloss Wackerbarth statt. Vertreten sind mit ihren Produkten auch weitere Weingüter und Winzer aus der Region Radebeul-Meißen unter Obhut der Sächsischen Weinkönigin.

Der Jahresauftakt der Kommunikationsverbände hat sich als wichtigstes Netzwerktreffen der Kommunikationsbranche in Sachsen etabliert. Die Gäste können sich auch diesmal auf ein kleines Buffet, Netzwerken und Führungen durch das Staatsweingut freuen. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung beim jeweiligen Verband nötig. Der Eintritt ist frei, die Finanzierung erfolgt durch Unternehmen vorwiegend aus dem Freistaat.

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Tillich: Konsequent leben

21. September 2014

Erich Kästner-Preis des Presseclubs Dresden geht an Schauspielerin Iris Berben

Ein Kästner-Zitat verbindet seit heute Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich mit der Schauspielerin Iris Berben. „Entweder man lebt oder man ist konsequent.“

Heinr_Kästnerpreis_005Bei der heutigen Verleihung des Erich Kästner-Preises des Dresdner Presseclubs, verband das Zitat beide Reden, die des Laudators und die der Geehrten. Tillich würdigte Iris Berben als eine Schauspielerin, die es erstaunlich und überzeugend verstünde, ihre künstlerische Tätigkeit mit der eines politischen Menschen zu verbinden und er verwies auf Kästner, den dies ebenfalls charakterisiere. Iris Berben, die das Kästner-Zitat an den Beginn ihrer Dankesrede stellen wollte, erstaunte zwar Tillichs Auslegung „Konsequent leben“, fand aber genügend sonstige Gemeinsamkeiten und bestätigte den Gastgebern, dass sie sich mit der Auszeichnung sehr wohl fühle. Empfangen durfte sie den Erich Kästner-Preis 2014 für ihr leidenschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und jede Form der Ausgrenzung.

Das Preisgeld von 10.000 Euro geht an den Verein „Gesicht zeigen„. Die Liste der Preisträger, die in den zurückliegenden zwanzig Jahren den Erich Kästner-Preis erhielten, ist beeindruckend: Darunter: Ignatz Bubis, Marion Gräfin Donhoff, Joachim Gauck, Richard von Weizäcker, Hans-Dietrich Genscher, Peter Maffay und Dieter Hildebrand.
(kmh) Foto Ralf U. Heinrich

 

 

 

Iris Berben erhält Kästnerpreis

21. September 2014

Mit der Schauspielerin Iris Berben ehrt der Presseclub eine Künstlerin, die sich seit Jahrzehnten mit viel Leidenschaft gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und jede Form der Ausgrenzung engagiert.

„Iris Berben nutzt ihre Popularität und bezieht so oft es geht ganz klar Position für Andersdenkende und Ausgegrenzte, was ihr auch Anfeindungen und Schmähbriefe einbringt“, begründet die Vorsitzende des Presseclubs Dresden Bettina Klemm die Wahl. „Mit ihrem vielfältigen politischen Engagement erfüllt sie ohne Zweifel die Kriterien für die Vergabe des Erich Kästner-Preises – nämlich den herausragenden Einsatz für Toleranz, Humanität und Völkerverständigung“.

Die Schauspielerin ist vor allem durch ihre zahlreichen Filme bekannt geworden, zum Beispiel in der Rolle der Kommissarin „Rosa Roth“ in der gleichnamigen ZDF-Krimiserie oder aus verschiedenen Fernsehproduktionen wie „Krupp – Eine deutsche Familie“ und „Die Buddenbrooks“.

Nicht nur in Interviews und Podiumsdiskussionen steht Iris Berben klar zu ihrer politischen Haltung, auch ihre Lesungen verdeutlichen ihr Engagement. Besondere Wertschätzung erfuhr ihre Lesereise, in der sie die Tagebücher von Anne Frank und Josef Goebbels gegenüberstellte. In Kürze ist sie in Dresden im Militärhistorischen Museum zu Gast und liest zur Eröffnung der Sonderausstellung “Schuhe von Toten” berührende Gedichte des jüdischen Mädchens Selma Meerbaum-Eisinger, das 18jährig im KZ Michailowka gestorben ist.

Besondere Verbundenheit zeigt Iris Berben mit den Menschen in Israel, wohin sie im Jahr 1967 zum ersten Mal gereist war. Die Geschichte des Landes beschäftigt sie bis heute. Sie ist Erstunterzeichnerin der Initiative “Stop the Bomb“, die sich gegen das Iranische Atomwaffenprogramm wendet. Ferner unterstützt Iris Berben den Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V.“, der sich bundesweit gegen Fremdenfeindlichkeit und rechtsextreme Gewalt einsetzt.
(Information des Presseclubs Dresden)

Erich-Kästner-Preis an Dieter Hildebrandt

2. September 2013

Dieter Hildebrandt Foto Jürgen MännelWenn man mit 86 seinen 32. Preis bekommt, dann kann das durchaus schon fast Routine sein. Dieter Hildebrandt machte  d e n  Eindruck nicht, als er am 1. September im Dresdner Schloss Albrechtsberg den 18. Erich Kästner Preis des Presseclubs der Landeshauptstadt entgegen nahm. Er freute sich… und erzählte in seiner Dankesrede von den Begegnungen mit Kästner, dem freundlichen Nicken bei morgendlichen Begegnungen und dem Erstkontakt mit beflecktem Jacket. Schlichte, bewegende Bilder vom Anfang einer großen Karriere, die wie Roger Willemsen in seiner mehr als flüssigen Laudatio anmerkte, eine Kultur verkörpere. Sagen, was die Menschen nicht hören wollen und Loyalität mit denen, die keine Stimme haben.

Ausgesprochen viele Paralellen zwischen Geehrtem und Namensgeber waren bei der Verleihung zu spüren, sodass Hildebrandt wohl mit Fug und Recht als der Kästnerschste Preisträger aller bisherigen gelten kann. Folgerichtig fließt auch das Preisgeld von 10.000 Euro dem Dresdner Erich-Kästner-Museum zu. Dem Namensgeber verpflichtet: Hildebrandt, Willemsen und Roland Fröhlich, der als „Kästner“ ausgerechnet bei dem Satz ins Holpern kam, der wohl zu allen Zeiten Berechtigung hat: Wer warnen will, den straft man mit Verachtung
… Reichlich Bezüge zu unseren ganz aktuellen Skandalen und Problemen mit Politikern, Wahlen und zu treffenden Entscheidungen.

Und dann gab es bei der Preisverleihung noch ein besonderes Bonmot: Da unsere Politiker immer von nichts gewußt haben wollen und die schlimmen Dinge immer erst aus der Zeitung erfahren: müssen Zeitungen erhalten bleiben…

Dem ist nichts hinzuzufügen als ein herzlicher Glückwunsch und ein ebensolches Dankeschön an den diesjährigen Preisträger, den Kabarettisten Dieter Hildebrandt. (kmh)

Laudatio Willemsen und Dankesrede Hildebrandt

Foto:  Jürgen Männel

Dieter Hildebrandt erhält Kästnerpreis 2013

13. August 2013

PC 2m [hprfoto]Den Erich Kästner Preis 2013 erhält am 1. September in Dresden der Kaberettist Dieter Hildebrandt. Die Auszeichnung des Dresdner Presseclubs wird bereits zum 18. Mal verliehen. Laudator für die Auszeichnung Hildebrandts ist Roger Willemsen. Beide verbindet unter anderem das gemeinsame Programm „Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort“.

„Mit Dieter Hildebrandt ehrt der Presseclub einen engagierten politischen Kabarettisten“, heißt es in einer Information des Dresdner Clubs. Der Mitbegründer der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, den Erich Kästner in einem Interview als hoffnungsvolles Nachwuchstalent gelobt hatte, sei einem Millionen-Publikum durch die Kabarettsendung “Scheibenwischer” bekannt.

„Dieter Hildebrandt setzt sich seit Jahrzehnten mutig  für Toleranz und Völkerverständigung ein “, betont die Vorstandsvorsitzende des Presseclubs Bettina Klemm.

Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbunden. Der Preisträger spendet dieses Geld für künstlerische, kulturelle oder karitative Projekte.

mehr Informationen

Nach Regierungssprecher nun der TU-Rektor

15. Oktober 2012

Nachdem am heutigen Abend  (15.10.2012) Sachsens Regierungssprecher Christian Hoose den Mitgliederen des Dresdner Presseclubs einen interessanten, aufschlussreichen Abend verschaffte, steuert der wohl aktivste Presseclub Deutschlands auf einen weiteren Höhepunkt zu. Am 22. Oktober 2012 laden Presseclub Dresden und DJV Sachsen zum Clubabend mit dem Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen. ein. Die Technische Universität Dresden gehört zu den größten Arbeitgebern in Sachsens Landeshauptstadt. Jetzt ist sie eine der elf Exzellenzuniversitäten Deutschlands: Wie wirkt sich dieser Status auf Wirtschaft und Industrie in Dresden und Sachsen aus? Welche Chancen ergeben sich damit sowohl für die Forschung als auch für die Studierenden? Welcher Weg führt zur „Synergetischen Universität“, dem Ziel des Zukunftskonzepts der TU? Das sind Fragen, die an diesem Abend im Zentrum des Interesses stehen dürften. Presse-Clubmitglied Viola Klein wird den Abend moderieren.

Montag, 22. Oktober 2012, 19:30 Uhr bei EIPOS (Europäisches Institut für postgraduale Bildung an der Technischen Universität
Dresden e. V.), Goetheallee 24, 01309 Dresden.

Tatort Presseclub: Hilmar Eichhorn

21. Februar 2012

Auf die Frage, ob es heute noch erstrebenswert sei, Schauspieler zu werden? anwortet Hilmar Eichhorn im Presseclubgespräch mit Sabine Bachert: „Das muß jeder für sich selbst entscheiden, wenn er es gar nicht mehr aushält, dann soll er es versuchen.“ Hilmar Eichhorn hat es versucht und ist erfolgreich, auch dank einer guten Agentur. Seit 37 Jahren bedeuten für ihn die Bühnenbretter „die Welt“. Aber nicht nur als Tempelherr, Jedermann, Othello, Puntilla, Jago und Mephisto bewies er schauspielerisches Talent. Seine künstlerische Palette wuchs mit Filmrollen in „Lotte in Weimar“, in der DEFA Büchner-Verfilmumg „Adio piccola mia“, in Quentin Tarantinos „Inglorious Basterds“, als Gast in „Familie Dr. Kleist“, als Militärstaatsanwalt in der Verfilmung „Der Turm“ oder als Stimme des Jost Fischer im ARD Radio-Tatort, um nur einige zu nennen. Theaterstationen waren Berlin, Magdeburg, Halle, Hamburg. In Radebeul übernahm er zweimal Regieaufgaben bei den Landesbühnen Sachsen. Demnächst kommt die Ukrainische Produktion „Russendisco“ ins Kino. Die bisher schwierigste Rolle sei das Solo-Stück „Der Theatermacher“ des Österreichers Thomas Bernhard gewesen, wegen des gigantischen Textes. Nach seiner Ausbürgerung 1989 holte ihn nach der Wende Theaterintendant Peter Sodan aus Nürnberg nach Halle zurück. Kindheitserinnerungen führten Hilmar Eichhorn nach Freital, wo er sich und seiner Frau ein Häuschen mit Erzgebirgsblick gebaut hat. Sein Labrador und Fitness halten das Schwergewicht Eichhorn auf Trab.

Roland Fröhlich

Presseclub startet Jahresprogramm 2012

31. Januar 2012

Auf eine interessante Exkursion begab sich der Presseclub Dresden zum Programmbeginn im neuen Jahr. Dabei erhielten etwa 20 Mitglieder einen tiefen Einblick in die hochspezialisierte Herstellung von Fertigungsapparaturen für die pharmazeutische und chemische Industrie, Agrarchemie und Lebensmittelherstellung beim Besuch der Glatt GmbH Systemtechnik und Hollomet GmbH im Grunaer Weg durch Vermittlung von Presseclub-Vorstandsmitglied Viola Klein. Den beiden Geschäftsführern Ralf Kretzschmar und Wolfgang Hungerbach gelang die Quadratur des Kreises, nämlich das komplizierte Forschungsprozedere und nachfolgende technische Prozessabläufe beim Bau von Edelstahlgeräten wie Wirbelschicht-oder Strahlschicht-Anlagen und deren Verwendung als integrierte Systeme der industriellen Produktion von Pillen, Granulat und Pellets, für neugierige Journalisten schlüssig und verständlich zu erklären. Merke: Pellets sind nicht pille-palle.
Mit Metallstaub beschichtete Styroporkügelchen werden bei Hollomet zu verschiedenformigen Hohlkugelkörpern verarbeitet und „zusammengeschweißt“, welche dann als gewichtsparendes formstabiles Füllmaterial für alle möglichen Konstruktionsteile beim Bau von Containern, in Hydraulikkolben oder beim Fahrzeugbau in Crashzonen Verwendung finden kann. Da kamen die Pressekollegen aus dem Staunen nicht raus.
Ihren 1954 als Ofenrohrproduzent gegründeten Stammsitz hat Glatt im badischen Binzen. Derzeit arbeiten 1500 Mitarbeiter in über 20 internationalen Firmen für Planung und Anlagenbau, davon etwa 380 in Dresden.
Roland Fröhlich


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