Archive for the ‘Pressefreiheit’ Category

DJV begrüßt Landgerichtsentscheidung

2. Februar 2017

Der DJV Sachsen begrüßt die Entscheidung des Landgerichtes Dresden, dem Richter Jens Maier die Zuständigkeit für Verfahren unter anderem aus dem Bereich des Presse- und Medienrechtes zu entziehen. Nach Medieninformationen sei eine weitere Kammer eingerichtet worden, der Maier nicht angehört. Durch die Verlagerung der Zuständigkeit solle jeder Zweifel an einer Unbefangenheit des Gerichtes vermieden werden. Meier ist durch verschiedene fragwürdige Äußerungen bekannt geworden. So hatte er den MDR als Feindsender bezeichnet, dem man kein Interview geben könne.

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Die Pressefotos des Jahres 2016

31. Januar 2017

Gemeinsam mit den sächsischen Tageszeitungen SZ, LVZ und Freie Presse starten wir am 1. Februar 2017 den Wettbewerb um das Pressefoto des Jahres 2016. Alle dafür wichtigen Informationen finden Sie unten als PDF. Bitte laden Sie diese Dateien herunter und nutzen Sie sie für Ihre Einreichung.

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Bis zum 28. Februar 2017 können sich Fotografen jeweils mit bis zu drei Arbeiten bzw. Fotoserien beteiligen. Die Einreichung erfolgt in digitaler Form direkt an sz.bildstelle@ddv-mediengruppe.de

Alle Fotos nehmen am Hauptwettbewerb teil, die weitere Zuordnung kann vom Bildautor festgelegt werden.

Das Pressefoto des Jahres ist mit 1000 € dotiert. Weitere Geldpreise gibt es für das beste Reportagefoto, das beste Portrait, das beste Sportfoto sowie für den Publikumspreis. Der DJV Sachsen stiftet speziell die Preise für das sächsische Lokalfoto 2016 (je 400, 200 und 100 €).

Ausschreibung  |  Bildanforderung  |  Autorenangaben

 

 

Journalisten rauswerfen? Gehört sich nicht!

28. Januar 2017

Der Landesparteitag der sächsischen AfD hat am heutigen Samstag einen als Berichterstatter anwesenden Journalisten ausgeschlossen. Nach einer Agenturmeldung von dpa mußte der  Redakteur der „Sächsischen Zeitung“ den Saal in Klipphausen in Begleitung von Ordnern und unter Beifall der Parteitagsbesucher verlassen. Der Ausschluss war von einem Delegierten beantragt worden. Dabei hatte er dem Journalisten vorgeworfen, „Hetzartikel“ verfasst und damit schon „Existenzen zerstört“ zu haben. Eine große Mehrheit der rund 320 Delegierten stimmte dem Antrag zu. Der stellvertretende Landesvorsitzende Thomas Hartung hatte sich zuvor dagegen ausgesprochen.

Die Landesvorsitzende des DJV Sachsen Ine Dippmann twitterte unmittelbar nach dem Vorfall: „Missliebigen Journalisten rauszuwerfen, kommt einem Einschüchterungsversuch der Presse gleich. Das gehört sich in dieser Demokratie nicht.“

Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis: Mehr Einreichungen aus Polen und Deutschland

23. Januar 2017

deutsch-polnischer-journalistenpreisFür den diesjährigen Jubiläums-Wettbewerb um den 20. Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis wurden 133 Beiträge eingereicht: 48 aus Polen und 85 aus Deutschland. Damit haben sich deutlich mehr Medienvertreter als 2015/2016 beteiligt, als 116 Einsendungen gezählt worden waren. Wie im vergangenen Jahr ist die Kategorie „Print“ am stärksten vertreten, in der 30 polnische und 25 deutsche Beiträge eingereicht wurden. Die feierliche Verleihung des Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises in den Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen und „Journalismus in der Grenzregion“ findet am 31. Mai 2017 im Rahmen der 10. Deutsch-Polnischen Medientage statt. Diesjähriger Gastgeber ist die Woiwodschaft Lebuser Land.

Die Ausrichter des Preises, die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die Robert Bosch Stiftung sowie die sechs Partnerregionen, die Bundesländer  Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Freistaat Sachsen und die Woiwodschaften Lebuser Land (Lubuskie), Westpommern (Zachodniopomorskie) und Niederschlesien (Dolny Śląsk) laden bereits jetzt Vertreter der Medien, aus Politik und Gesellschaft zur Teilnahme ein und bitten, den 31. Mai – 1. Juni 2017 im Kalender vorzumerken.

DSC01422An diesen Tagen findet die zehnte Ausgabe der Deutsch-Polnischen Medientage in der Woiwodschaft Lebuser Land statt. Das Jubiläum ist für die Organisatoren Anlass einer sachlich-kritischen Rückschau auf das bisher Erreichte sowie eines Blicks in die Zukunft. Während der Konferenz unter dem Titel „Die neue politische Realität – Folgen für die deutsch-polnischen Beziehungen” werden Journalisten und Politiker u.a. über die Glaubwürdigkeit des Journalismus sprechen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Medienlandschaft und –kritik in Deutschland und in Polen diskutieren.

Die Workshopthemen kreisen in diesem Jahr u.a. um die Themen Populismus, Migration und das „postfaktische Zeitalter“, die Politik der beiden Regierungen und ihre Konsequenzen für die regionale Zusammenarbeit beider Länder sowie die Zusammenarbeit Deutschlands und Polens im Bereich des Aufbaus einer Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union.

Mehr Informationen unter www.medientage.org

Presseausweis 2017 – jetzt beantragen!

16. November 2016

Schnell vorn 0In wenigen Wochen beginnt das neue Jahr, es ist an der Zeit den Presseausweis 2017 zu beantragen. Damit Sie zum Jahreswechsel den neuen Presseausweis zur Verfügung haben, sollten Sie bereits jetzt den Antrag stellen. Der DJV Sachsen stellt die Ausweise für alle Journalistinnen und Journalisten aus, die im Freistaat ihren Wohnsicht haben oder beim DJV in Sachsen Mitglied sind. Für Mitglieder gibt es die unkomplizierte Beantragung über ein Internet-Formular. Nichtmitglieder können ebenfalls einen Presseausweis beim DJV beantragen. Sie können ein Formular downloaden und die Presseausweis-Gebühr bequem online bezahlen.

http://sachsen.djvmail.de/startseite/service/fuer-mitglieder/presseausweis.html

Česko-německá novinářská cena

1. Juni 2016

Logo dtjpČesko-německou novinářskou cenou jsou oceňováni novinářky a novináři, kteří informují diferencovaně a bez stereotypů o sousední zemi a přispívají tak k lepšímu porozumění mezi Čechy a Němci.
Cena je vypisována jednou ročně ve třech kategoriích – text, audio a multimédia. Bude udělena nejlepšímu českému a nejlepšímu německému příspěvku v dané kategorii.

Zvláštní cenou Mileny Jesenské budou nadto oceněny příspěvky, zabývající se zvláště přínosným způsobem a se vztahem k aktuálnímu dění tématy, jako je občanská odvaha a multikulturní porozumění či tolerance.

http://www.cesko-nemecka-novinarska-cena.cz     Deutsch

Journalistenpreise vergeben

11. Mai 2016

Preisträger des Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki Preises 2016 ausgezeichnet

20160511_205502(0)-1Emilia Smechowski, Tilla Fuchs, Marek Tomasz Pawłowski, Małgorzata Walczak, Kinga Wołoszyn-Kowanda und Krzysztof Czajka ausgezeichnet Feierliche Preisverleihung am 11. Mai 2016 in der Media City Leipzig

Die Sieger des 19. Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2016 sind am Abend des 11. Mai 2016 auf einer Festveranstaltung während der Deutsch-Polnischen Medientage in der Leipziger Media City geehrt worden.

Der erste Platz in der Kategorie Print ging an Emilia Smechowski für ihren Beitrag „Ich bin wer, den du nicht siehst“ in der „TAZ am Wochenende“. In der Kategorie Hörfunk setzte sich Tilla Fuchs mit ihrem Feature „New York New York oder Neues aus der alten Heimat“, erschienen im Sr2 Kulturradio, durch. Der Dokumentarfilm „Dotknięcie anioła“ („Vom Wunder des Überlebens“) von Marek Tomasz Pawłowski und Małgorzata Walczak vom TVP Redaktion Form Dokumentalnych und WDR PG Dokumentation gewann in der Kategorie Fernsehen. Den Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“, den der gastgebende Freistaat Sachsen gestiftet hat, ging an die Autoren Kinga Wołoszyn-Kowanda und Krzysztof Czajka für die Fernsehsendung „Kowalski & Schmidt“ von TVP Wrocław/RBB. (more…)

Dreimal Media City im Mai

14. April 2016

Medientreffpunkt, Deutsch-Polnische Medientage und Deutsch-Polnischer Journalistenpreis das sind die Lockvögel der 19. Kalenderwoche. Alle drei Highlights haben sich die Leipziger Media City wechsler MTP 2016als Veranstaltungsort ausgesucht. Der Mitteldeutsche Medientreffpunkt lockt schon seit Jahren traditionell Anfang Mai in die Location nahe der MDR-Zentrale. Die Deutsch-Polnischen Medientage wandern durch die benachbarten ostdeutschen Bundesländer und die westpolnischen Wojewodschaften, ebenso die Verleihung des Medienpreises, der seit einigen Jahren Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis heißt. Leipzig bedeutet in diesem Fall auch: Der Freistaat Sachsen ist diesmal der Veranstalter. Der DJV Sachsen wird bei allen drei Veranstaltungen in der Media City präsent sein und dabei auf einen Newcomer im Dreiländereck aufmerksam machen: Den Deutsch-Tschechischen Journalistenpreis. der in diesem Jahr erstmals ausgeschrieben wird und bei dem unter anderem der Sonderpreis „Milena Jesenska“ vergeben werden soll. Für den Medientreffpunkt Mitteldeutschland und die Deutsch-Polnischen Medientage sind Anmeldungen noch möglich.

Medientreffpunkt Mitteldeutschland
Deutsch-Polnische Medientage
Deutsch-Polnischer Journalistenpreis

 

Mehr Öffentlichkeit bei Prozessen

7. April 2016

Der DJV Sachsen begrüßt die vorgesehene Gesetzesänderung zur Medienberichterstattung über Gerichtsverfahren. Es ist legitim, dass die Öffentlichkeit zeitnah über Entscheidungen der Gerichte informiert wird. Nichts spricht dagegen, dass auch die Urteilsverkündung in wichtigen Prozessen, die von öffentlichem Interesse sind, live übertragen oder mitgeschnitten werden kann.

Ine Dippmann k1„Wir plädieren auch vor dem Hintergrund der Möglichkeit der zeitgleichen Internetkommunikation für Live-Übertragungen“ so Ine Dippmann, Vorsitzende des DJV- Sachsen. „Die klassischen Medien können ihrer Aufgabe in hoher Qualität nur gerecht werden, wenn sie nicht schlechter gestellt sind als Laienberichterstatter, die über allen zugängliche Soziale Medien kommunizieren. Wir begrüßen daher die Gesetzesinitiative von Bundesjustizminister Maas, die unter anderem die Übertragung von Urteilsverkündungen vorsieht. Journalisten und Medien brauchen dringend mehr Rechtssicherheit bei der Herstellung von Öffentlichkeit bei Gerichtsprozessen.“

Deutsch-Tschechischer Journalistenpreis wird ausgeschrieben

5. April 2016

Erstmals schreibt der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds (DTZF) in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) und dem Tschechischen Journalistenverband (Syndikát novinářů ČR) den Deutsch-tschechischen Journalistenpreis aus.

Logo dtjpMit dem Preis sollen die besten Beiträge des zurückliegenden Jahres ausgezeichnet werden, in denen klischeefrei und differenziert über das jeweilige Nachbarland berichtet wird. Der Preis wird in den drei Kategorien Text, Audio und Multimedia ausgeschrieben und jeweils an den besten tschechischsprachigen und den besten deutschsprachigen Beitrag aus jeder Kategorie verliehen. Mit dem Sonderpreis „Milena Jesenska“ werden darüber hinaus Beiträge gewürdigt, die sich in besonderer Weise der Zivilcourage sowie der multikulturellen Verständigung und Toleranz widmen und einen aktuellen Gegenwartsbezug haben. Milena Jesenská war eine tschechische Journalistin, Schriftstellerin und Übersetzerin; sie gehörte zum engeren Freundeskreis des Romanciers Franz Kafka. Sie wurde vor 120 Jahren in Prag geboren.

„In einer Zeit, in der sich quer durch Europa gegenseitiges Unverständnis und Pauschalisierungen breit zu machen scheinen, verdienen Journalisten mit einem unvoreingenommenen Blick eine besondere Würdigung“, so Tomáš Jelínek, Geschäftsführer des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds. „Sensible Berichterstattung über den Nachbarn ist eine Grundvoraussetzung für einen konstruktiven Dialog.“

Das Preisgeld beträgt in allen Kategorien jeweils 2000 Euro. Die offizielle Ausschreibung des Preises erfolgt im Mai dieses Jahres.

http://www.cesko-nemecka-novinarska-cena.cz/de/home/

 


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