Archive for the ‘Pressefreiheit’ Category

Mahnwache vor der Frauenkirche

14. Februar 2018

Rund 40 Dresdner Journalistinnen und Journalisten waren am frühen Nachmittag des heutigen 14. Februar 2018 dem Aufruf des DJV Sachsen auf den Neumarkt der Landeshauptstadt gefolgt. „Free Deniz“ forderten sie vor der Kulisse der Frauenkirche. Sie erinnerten mit ihre Mahnwache daran, dass der deutsch-türkische Journalist Deniz Yucal unschuldig und ohne Anklage in der Türkei seit genau einem Jahr in Untersuchungshaft sitzt. Mit der Aktion forderten sie gleichzeitig die Freilassung weiterer mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten, die ebenfalls in türkischer Untersuchungshaft sitzen.   

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Mahnwache: Free Deniz 14.2.2018

12. Februar 2018


Ein Jahr ist ein Jahr zu viel!

Am 14. Februar 2017 wurde der deutsch-türkische Journalist und „Welt“-Korrespondent Deniz Yücel in Istanbul von der Polizei in Gewahrsam genommen, nachdem er der Aufforderung zu einer Befragung Folge geleistet hatte. Nach einem Jahr sitzt er noch immer in Haft – ohne Anklage. Das ist weder mit dem Grundsatz der Pressefreiheit noch mit rechtsstaatlichen Prinzipien vereinbar. freedeniz.de

Der DJV Sachsen organisiert deshalb eine kurze Mahnwache – und einen (Foto-)Termin für die Dresdner Medien – am

14. Februar um 13 Uhr
am Lutherdenkmal vor der Frauenkirche
in Dresden, Neumarkt

Ansprechpartner des DJV Sachsen werden vor Ort auch für O-Töne zur Verfügung stehen. Eventuelle Rückfragen beantworten gerne DJV-Landesgeschäftsführer Michael Hiller (0351/2527464, Mobil: 0177/2527464) und Lars Radau (0351/50074009, Mobil. 0179/5156516)

Uwe Krüger ab 2018 im MDR-Rundfunkrat

28. Dezember 2017

Der DJV Sachsen hat den Leipziger Medienwissenschaftler Dr. Uwe Krüger in den Rundfunkrat des Mitteldeutschen Rundfunks entsandt. Der wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig  wird ab Januar 2018 für zwei Jahre im Rundfunkrat der Dreiländer-Anstalt tätig sein. Uwe Krüger löst Markus Schlimbach vom DGB Sachsen ab. Entsprechend einer Vereinbarung der Arbeitnehmerverbände in Sachsen teilen sich DJV, DGB und Beamtenbund für jeweils zwei Jahre einen Sitz im Rundfunkrat.

 

Deutsch-Polnischer Journalistenpreis ausgeschrieben

20. November 2017

Zum 21. Mal wird der Deutsch-Polnische Journalistenpreis ausgeschrieben. Die Auslobung richtet sich an alle Medien aus beiden Ländern. Erstmals gibt es die Kategorie Multimedia/Online. Gesucht werden darüber hinaus in Print, Hörfunk und Fernsehen journalistische Beiträge, die das Wissen über das Nachbarland erweitern und zum besseren gegenseitigen Verständnis von Polen und Deutschen führen.  Die Gewinner werden im Rahmen der 11. Deutsch-Polnischen Medientage vom 06. bis 07. Juni 2018 in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet. Das Preisgeld beträgt  jeweils 5.000 Euro. Das Land Mecklenburg-Vorpommern stiftet zusätzlich den Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“.
(more…)

Vorstandsbrief an SMI und SMJ

8. November 2017

In einem an die Staatsminister Ulbig und Gemkow gerichteten Brief fordert der DJV Sachsen die Wahrung der Rechte der Journalistinnen und Journalisten im Freistaat. Hintergrund sind die im Laufe dieses Jahres bekannt gewordenen Telefonüberwachungen im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen Verdachts auf „Bildung einer kriminellen Vereinigung“. Wörtlich heißt es in dem Schreiben: „Als Berufsverband können wir es nicht hinnehmen, wie leichtfertig in dem Zusammenhang mit den Rechten unserer Kolleginnen und Kollegen umgegangen wird. Quellenschutz und Informantenschutz sind wichtige Voraussetzungen für erfolgreiche Recherchen gerade in sensiblen Milieus“.

Im aktuellen Fall, bei der Telefonüberwachung wurden auch Gespräche mit Leipziger Journalisten abgehört und aufgezeichnet, sind die Betroffenen aus Sicht des DJV nachhaltig in ihrer Berufsausübung eingeschränkt. Der DJV Sachsen erwarte von den Ermittlungsorganen eine strikte Einhaltung der gesetzlichen Regelungen und einen sensiblen Umgang mit den Rechten der Journalistinnen und Journalisten im Freistaat.

 

 

Protest im Dresdner Zwinger

2. März 2017

dsc03066 (hprfoto)Dresdner Journalistinnen und Journalisten zeigten heute Mittag, dass ihnen das Schicksal von Deniz Yücel und den anderen ungefähr 150 in türkischen Gefängnissen sitzenden Journalisten sowie dsc03068-from-dddie Gefährdung der Pressefreiheit nicht egal ist. Für eine Viertelstunde trafen sie sich im Zwinger und setzten damit aus der „Hauptstadt der Lügenpresse“ ein Zeichen der Solidarität.

Fotos [hprfoto]2017

Ein Zeichen für Deniz Yücel

1. März 2017

prostest-denizÜberall in Deutschland solidarisieren sich Journalisten mit dem in der Türkei inhaftierten Deniz Yücel. So auch in Sachsen. Durch Leipzig fuhr am Dienstag ein Autokorso – Zeichen des Protests gegen die zunehmenden Einschränkungen der Pressefreiheit und für die Freilassung des deutsch-türkischen Korrespondenten der „Welt“.

Viele Dresdner Journalisten möchten ebenfalls zeigen, dass ihnen das Schicksal von Deniz Yücel und den anderen ungefähr 150 in türkischen Gefängnissen sitzenden Journalisten und die Gefährdung der Pressefreiheit nicht egal ist. Wir treffen uns am Donnerstag (2. März) um 13 Uhr im Zwinger für ein Foto, dass wir dann im Netz und in den Dresdner Medien verbreiten wollen. Wer sich gerne daran beteiligen würde, dass auch und gerade aus der Hauptstadt der „Lügenpresse“ ein Zeichen der Solidarität gesendet wird, ist herzlich willkommen. Plakate und Schilder mit „Free / Freiheit für Deniz Yücel“ sind es ebenfalls.

Es wäre großartig, wenn möglichst viele ein paar Minuten für die Aktion erübrigen könnten, Journalisten, aber auch alle anderen Dresdner.

Foto: Matthias Meisner

DJV begrüßt Landgerichtsentscheidung

2. Februar 2017

Der DJV Sachsen begrüßt die Entscheidung des Landgerichtes Dresden, dem Richter Jens Maier die Zuständigkeit für Verfahren unter anderem aus dem Bereich des Presse- und Medienrechtes zu entziehen. Nach Medieninformationen sei eine weitere Kammer eingerichtet worden, der Maier nicht angehört. Durch die Verlagerung der Zuständigkeit solle jeder Zweifel an einer Unbefangenheit des Gerichtes vermieden werden. Meier ist durch verschiedene fragwürdige Äußerungen bekannt geworden. So hatte er den MDR als Feindsender bezeichnet, dem man kein Interview geben könne.

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Die Pressefotos des Jahres 2016

31. Januar 2017

Gemeinsam mit den sächsischen Tageszeitungen SZ, LVZ und Freie Presse starten wir am 1. Februar 2017 den Wettbewerb um das Pressefoto des Jahres 2016. Alle dafür wichtigen Informationen finden Sie unten als PDF. Bitte laden Sie diese Dateien herunter und nutzen Sie sie für Ihre Einreichung.

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Bis zum 28. Februar 2017 können sich Fotografen jeweils mit bis zu drei Arbeiten bzw. Fotoserien beteiligen. Die Einreichung erfolgt in digitaler Form direkt an sz.bildstelle@ddv-mediengruppe.de

Alle Fotos nehmen am Hauptwettbewerb teil, die weitere Zuordnung kann vom Bildautor festgelegt werden.

Das Pressefoto des Jahres ist mit 1000 € dotiert. Weitere Geldpreise gibt es für das beste Reportagefoto, das beste Portrait, das beste Sportfoto sowie für den Publikumspreis. Der DJV Sachsen stiftet speziell die Preise für das sächsische Lokalfoto 2016 (je 400, 200 und 100 €).

Ausschreibung  |  Bildanforderung  |  Autorenangaben

 

 

Journalisten rauswerfen? Gehört sich nicht!

28. Januar 2017

Der Landesparteitag der sächsischen AfD hat am heutigen Samstag einen als Berichterstatter anwesenden Journalisten ausgeschlossen. Nach einer Agenturmeldung von dpa mußte der  Redakteur der „Sächsischen Zeitung“ den Saal in Klipphausen in Begleitung von Ordnern und unter Beifall der Parteitagsbesucher verlassen. Der Ausschluss war von einem Delegierten beantragt worden. Dabei hatte er dem Journalisten vorgeworfen, „Hetzartikel“ verfasst und damit schon „Existenzen zerstört“ zu haben. Eine große Mehrheit der rund 320 Delegierten stimmte dem Antrag zu. Der stellvertretende Landesvorsitzende Thomas Hartung hatte sich zuvor dagegen ausgesprochen.

Die Landesvorsitzende des DJV Sachsen Ine Dippmann twitterte unmittelbar nach dem Vorfall: „Missliebigen Journalisten rauszuwerfen, kommt einem Einschüchterungsversuch der Presse gleich. Das gehört sich in dieser Demokratie nicht.“


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