Archive for the ‘Sachsen’ Category

Die Pressefotos des Jahres 2016

31. Januar 2017

Gemeinsam mit den sächsischen Tageszeitungen SZ, LVZ und Freie Presse starten wir am 1. Februar 2017 den Wettbewerb um das Pressefoto des Jahres 2016. Alle dafür wichtigen Informationen finden Sie unten als PDF. Bitte laden Sie diese Dateien herunter und nutzen Sie sie für Ihre Einreichung.

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Bis zum 28. Februar 2017 können sich Fotografen jeweils mit bis zu drei Arbeiten bzw. Fotoserien beteiligen. Die Einreichung erfolgt in digitaler Form direkt an sz.bildstelle@ddv-mediengruppe.de

Alle Fotos nehmen am Hauptwettbewerb teil, die weitere Zuordnung kann vom Bildautor festgelegt werden.

Das Pressefoto des Jahres ist mit 1000 € dotiert. Weitere Geldpreise gibt es für das beste Reportagefoto, das beste Portrait, das beste Sportfoto sowie für den Publikumspreis. Der DJV Sachsen stiftet speziell die Preise für das sächsische Lokalfoto 2016 (je 400, 200 und 100 €).

Ausschreibung  |  Bildanforderung  |  Autorenangaben

 

 

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Journalisten rauswerfen? Gehört sich nicht!

28. Januar 2017

Der Landesparteitag der sächsischen AfD hat am heutigen Samstag einen als Berichterstatter anwesenden Journalisten ausgeschlossen. Nach einer Agenturmeldung von dpa mußte der  Redakteur der „Sächsischen Zeitung“ den Saal in Klipphausen in Begleitung von Ordnern und unter Beifall der Parteitagsbesucher verlassen. Der Ausschluss war von einem Delegierten beantragt worden. Dabei hatte er dem Journalisten vorgeworfen, „Hetzartikel“ verfasst und damit schon „Existenzen zerstört“ zu haben. Eine große Mehrheit der rund 320 Delegierten stimmte dem Antrag zu. Der stellvertretende Landesvorsitzende Thomas Hartung hatte sich zuvor dagegen ausgesprochen.

Die Landesvorsitzende des DJV Sachsen Ine Dippmann twitterte unmittelbar nach dem Vorfall: „Missliebigen Journalisten rauszuwerfen, kommt einem Einschüchterungsversuch der Presse gleich. Das gehört sich in dieser Demokratie nicht.“

Presseausweis 2017 – jetzt beantragen!

16. November 2016

Schnell vorn 0In wenigen Wochen beginnt das neue Jahr, es ist an der Zeit den Presseausweis 2017 zu beantragen. Damit Sie zum Jahreswechsel den neuen Presseausweis zur Verfügung haben, sollten Sie bereits jetzt den Antrag stellen. Der DJV Sachsen stellt die Ausweise für alle Journalistinnen und Journalisten aus, die im Freistaat ihren Wohnsicht haben oder beim DJV in Sachsen Mitglied sind. Für Mitglieder gibt es die unkomplizierte Beantragung über ein Internet-Formular. Nichtmitglieder können ebenfalls einen Presseausweis beim DJV beantragen. Sie können ein Formular downloaden und die Presseausweis-Gebühr bequem online bezahlen.

http://sachsen.djvmail.de/startseite/service/fuer-mitglieder/presseausweis.html

Nein, nicht Facebook!

6. Oktober 2016

Nachdem ein tweet* die Runde machte, demnach Facebook die vertrauenswürdigste Informationsquelle für junge Sachsen sei, kam heute per twitter die Richtigstellung aus dem IfK an der TU Dresden. energyWir hatten retweetet Energy Sachsen sei am vertrauenswürdigsten und fragten daher bei Prof. Lutz Hagen nach:

„Es gibt ca. 15 Prozent Schüler, die auf der Frage nach dem allgemeinen Medium, dem sie im Zweifel vertrauen, angeben, dass sie am ehesten dem Radio trauen (TV 36%, Zeitungen 22%, Online-Nachrichtenseiten 9 %, soziale Netzwerke oder Blogs 8 %).

erenrgy-vertrauenswuerdigFragt man dann (nur unter denen, die „Radio“ angegeben haben) nach, welchen Sendern konkret am ehesten vertraut wird, wird in der Tat Energy Sachsen mit 23% am häufigsten genannt, vor MDR Jump 19%, PSR 11%, MDR Info und Hitradio Rtl mit je 8 %).“

*aus einem Vortrag von Prof. Kutz Hagen beim Zeitungskongress

Offener Brief zu Bettina-Kudla-tweet

11. September 2016

bettina-kudla-tweetDer DJV Sachsen hat sich in einem offenen Brief zum tweet der Bundestagsabgeordneter Bettina Kudla (CDU/Leipzig) geäußert. Darin heißt es: „…mit großem Befremden haben wir Ihren twitter-Eintrag zu Can Dündar zur Kenntnis genommen. Die Art und Weise wie Sie seinen Namen verunstalten und damit suggerieren, er würde nur Schlechtes von sich geben, ist unserer Meinung nach einer Bundestagsabgeordneten nicht würdig. Hasskommentare im Netz befördern die Spaltung unserer Gesellschaft; sind immer wieder auch die Vorstufe zu physischer Gewalt.“

Can Dündar sei ein bekannter Journalist aus der Türkei, seine Lebens- und Arbeitssituation ist symptomatisch für die Situation der Pressefreiheit in seinem Heimatland. „Der mehrfach preisgekrönte Medienmann wurde in einem aus rechtsstaatlicher Sicht mindestens umstrittenen Verfahren von einem türkischen Gericht dafür verurteilt, dass er kritisch berichtet hatte. Er hat nach unseren Maßstäben keine Straftat begangen, sondern bloß Tatsachen in der Zeitung Cumhurriyet korrekt wiedergegeben.“

Zahlreiche Organisationen, vom Pen-Zentrum über „amnesty international“ bis zu „Reporter ohne Grenzen“, haben sich mit Dündar solidarisiert.

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Die besten Schülerzeitungen Sachsens

20. Juni 2016

Am vergangenen Wochenende wurden im Chemnitzer Fritz-Theater die besten Schülerzeitungen Sachsens ausgezeichnet. Nachwuchsjournalisten aus Leubnitz, Mockrehna, Dresden und Annaberg-Buchholz gewannen in ihrer Schulart jeweils eine Goldmedaille und 500 Euro. Preise gab es auch für die Zweit- und Drittplatzierten sowie für den Aufsteiger des Jahres und die besten Einzelautoren und Fotografen. Ebenfalls prämiert wurde die beste Online-Zeitung. „Schülerzeitungen sollte es in jeder Schule geben. Sie sind Ausdruck demokratischer Schulkultur. Hier können Schüler nicht nur erste journalistische Erfahrungen sammeln, sondern sie müssen sich auch mit Themen aus Schule und Gesellschaft auseinandersetzen“, so die Schirmherrin des Wettbewerbes Brunhild Kurth.

Ausschlaggebend für die Bewertung und Platzverteilung sind das journalistische Herangehen, die Themenvielfalt, die Qualität der einzelnen Beiträge und das Layout. Wichtig ist auch, ob die Schülerzeitung die Interessen der Schüler abbildet und vertritt. Die Juroren, zu denen neben Vertretern der Veranstalter unter anderem Journalisten der Sächsischen Zeitung, der Leipziger Volkszeitung und der Freien Presse, der ZEIT und der Süddeutschen Zeitung gehörten, warfen zudem einen Blick auf vorhandene Inhaltsverzeichnisse, ein vollständiges Impressum und die Qualität der Fotos. Alle teilnehmenden Schülerzeitungsredaktionen erhalten im Anschluss an den Wettbewerb ein ausführliches Feedback mit Hinweisen der Jury für die nächste Ausgabe der Schülerzeitung.

„Wir möchten mit dem Sächsischen Jugendjournalistenpreis alle Schülerzeitungsredakteure und Schülerzeitungsredakteurinnen für ihre Arbeit und ihr Engagement ehren und Verständnis für die Funktions- und Arbeitsweise der Medien schulen. Wer selbst Medien produziert, wird sich vielleicht zweimal überlegen, was ‚Lügenpresse‘ bedeuten soll“, sagt Claudia Hammermüller (26), eine von drei Projektleiterinnen des Sächsischen Jugendjournalistenpreises und Vorsitzende der Jugendpresse Sachsen e.V. Der Schülerzeitungswettbewerb ist eine gemeinsame Veranstaltung des sächsischen Staatsministeriums für Kultus und der Jugendpresse Sachsen e. V. Insgesamt haben sich in diesem Jahr 59 Schülerzeitungen beworben. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Rückgang (70 Bewerbungen).  (PR)

Preisträger Sächsischer Jugendjournalistenpreis 2016

Grundschule

1. Platz: Grundschule Leubnitz-Werdau, „Schlaumeier“
2. Platz: Friedrich-Schiller-Grundschule Rodewisch, „Schillerbote“
3. Platz: Grundschule Süd Radeberg, „Coole Schule“

Oberschule

1. Platz: Oberschule Mockrehna, “Young People“
1. Platz: HOGA-Schulen Dresden, „HOrGAn“
2. Platz: Oberschule Leubnitz, „Teenager News“
3. Platz: 1. Oberschule Kamenz, „Blitzlicht“

Gymnasien

1. Platz: Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden, „Crux“
2. Platz: Anton-Philipp-Reclam-Schule Leipzig, „#unbenannt“
3. Platz: Evangelische Schulgemeinschaft Erzgebirge Annaberg-Buchholz, „Newspaper“

Berufsschule

1. Platz: Berufliches Schulzentrum für Ernährung, Technik und Wirtschaft des Erzgebirgskreises, „Spot(t)light“ Förderschule
1. Platz: Hort an der Schule für Erziehungshilfe „Erich Kästner“ Dresden, „Der Buchfink“
2. Platz: Werner-Vogel-Schule Leipzig, „Vogelscheuche“
3. Platz: Schule Rosenweg Leipzig „Rosenblätter“ Aufsteiger des Jahres: Käthe-Kollwitz-Gymnasium Zwickau, „KÄTHE“ Evangelische Grundschule Schneeberg „Wolfgang Schulze“ Online BSZ Meißen-Radebeul, „Der Spicker“

Autor 1 (6 – 14 Jahre)

1. Platz: Thalia Meinshausen, Grundschule Süd Radeberg
1. Platz: Vincent Koch, HOGA-Schulen Dresden
2. Platz: Robert Schröder, Moritz Westfeld, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden

Autor 2 (ab 15 Jahre)
1. Platz: Annika Grunewald, Kristina Solbrig, Lessing Gymnasium Döbeln
2. Platz: Helene Fuchs, Anton-Philipp-Reclam-Schule Leipzig
3. Platz: Lilly Marleen Wetzig, Nina Forberger, Oberlandgymnasium Seifhennersdorf

Foto
1. Platz: Pauline Donath, Oberlandgymnasium Seifhennersdorf
2. Platz: Julia Syndram, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
3. Platz: Lea Büttner, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden

Mehr Informationen zum Wettbewerb, der Jury sowie Impressionen aus den vergangenen Jahren finden Sie auf jugendjournalistenpreis.de.

Journalistenpreise vergeben

11. Mai 2016

Preisträger des Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki Preises 2016 ausgezeichnet

20160511_205502(0)-1Emilia Smechowski, Tilla Fuchs, Marek Tomasz Pawłowski, Małgorzata Walczak, Kinga Wołoszyn-Kowanda und Krzysztof Czajka ausgezeichnet Feierliche Preisverleihung am 11. Mai 2016 in der Media City Leipzig

Die Sieger des 19. Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2016 sind am Abend des 11. Mai 2016 auf einer Festveranstaltung während der Deutsch-Polnischen Medientage in der Leipziger Media City geehrt worden.

Der erste Platz in der Kategorie Print ging an Emilia Smechowski für ihren Beitrag „Ich bin wer, den du nicht siehst“ in der „TAZ am Wochenende“. In der Kategorie Hörfunk setzte sich Tilla Fuchs mit ihrem Feature „New York New York oder Neues aus der alten Heimat“, erschienen im Sr2 Kulturradio, durch. Der Dokumentarfilm „Dotknięcie anioła“ („Vom Wunder des Überlebens“) von Marek Tomasz Pawłowski und Małgorzata Walczak vom TVP Redaktion Form Dokumentalnych und WDR PG Dokumentation gewann in der Kategorie Fernsehen. Den Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“, den der gastgebende Freistaat Sachsen gestiftet hat, ging an die Autoren Kinga Wołoszyn-Kowanda und Krzysztof Czajka für die Fernsehsendung „Kowalski & Schmidt“ von TVP Wrocław/RBB. (more…)

Medientreffpunkt Mitteldeutschland eröffnet

9. Mai 2016

MTP2016Seit heute steht die Leipziger Media City wieder im mitteldeutschen Medienblickpunkt. Am Nachmittag wurde der dreitägige Medientreffpunkt eröffnet. Prominentester Gast war Thüringens Ministerpräsident Bodo Rammelow. Er knüpte in seinem Grußwort an seinen Auftritt im Vorjahr an, konnte allerdings nicht viel neues vermelden. Anders der sächsische Staatskanzleichef Dr. Fritz Jaeckel: Medienkonvergenz sei das Zauberwort. Genaueres werde man später hören. Eins deutete er allerdings schon an: „Medienkonvergenz im Interesse der Medienwirtschaft“, darauf hätten sich die Medienminister der Bundesländer verständigt. Frische und Realitätssinn bewies Roland Tichy. Es sei völlig unwichtig ob es Pegida, Legida oder Lügenpresserufe gebe: Journalisten müßten ihren Job machen und die sogenannten neuen Medien mit ihren Inhalten füttern. Dienstag und Mittwoch sind mit Podiumsdiskussionen gefüllt, die sich alle mehr oder weniger intensiv dem Thema des diesjährigen Treffs widmen: Die Wucht des Wandels – In neuen Systemen leben. (kmh)

http://www.medientreffpunkt.de

 

Dreimal Media City im Mai

14. April 2016

Medientreffpunkt, Deutsch-Polnische Medientage und Deutsch-Polnischer Journalistenpreis das sind die Lockvögel der 19. Kalenderwoche. Alle drei Highlights haben sich die Leipziger Media City wechsler MTP 2016als Veranstaltungsort ausgesucht. Der Mitteldeutsche Medientreffpunkt lockt schon seit Jahren traditionell Anfang Mai in die Location nahe der MDR-Zentrale. Die Deutsch-Polnischen Medientage wandern durch die benachbarten ostdeutschen Bundesländer und die westpolnischen Wojewodschaften, ebenso die Verleihung des Medienpreises, der seit einigen Jahren Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis heißt. Leipzig bedeutet in diesem Fall auch: Der Freistaat Sachsen ist diesmal der Veranstalter. Der DJV Sachsen wird bei allen drei Veranstaltungen in der Media City präsent sein und dabei auf einen Newcomer im Dreiländereck aufmerksam machen: Den Deutsch-Tschechischen Journalistenpreis. der in diesem Jahr erstmals ausgeschrieben wird und bei dem unter anderem der Sonderpreis „Milena Jesenska“ vergeben werden soll. Für den Medientreffpunkt Mitteldeutschland und die Deutsch-Polnischen Medientage sind Anmeldungen noch möglich.

Medientreffpunkt Mitteldeutschland
Deutsch-Polnische Medientage
Deutsch-Polnischer Journalistenpreis

 

Nach Mittweida eingeladen…

2. April 2016

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Sächsische Journalistinnen und Journalisten
werden in Hochschulstadt bei Chemnitz beraten

Am kommenden Samstag (9. April 2016) sind die rund 1300 Mitglieder des DJV Sachsen zur ordentlichen Mitgliederversammlung nach Mittweida eingeladen. Den sächsischen Ableger des Deutschen Journalisten-Verbandes verbindet seit Jahren eine enge Zusammenarbeit mit der Hochschule Mittweida, die auch bundesweit anerkannte Medienstudiengänge anbietet. Parallel dazu haben DJV Sachsen und Hochschule ein studienintegriertes Volontariat entwickelt. Die Studierenden können dies während des Studiums absolvieren und so ihr Ausbildungsprofil verbessern. Die DJV-Mitgliederversammlung soll die Zusammenarbeit weiter vertiefen. Gleichzeitig bietet sie für die Mittweidaer die Möglichkeit, den DJV hautnah zu erleben.

Plakat Diskussion kAm Vormittag wird es vor der Tagung eine öffentliche Diskussionsrunde zum Thema „Mit Sicherheit berichten“ geben. Gesprächsteilnehmer sind neben dem Leipziger Polizeipräsidenten Bernd Merbitz, der Tagesspiegeljournalist Matthias Meisner und Jane Whyatt vom Europäischen Zentrum für Presse- und Medienfreiheit. Die Runde moderiert Julia Kastein (MDR). Hintergrund für das Thema sind die zahlreichen Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten und die Sicherung der Pressefreiheit in Sachsen. Der DJV Sachsen hatte in den zurückliegenden Monaten von Politik und Polizei speziell bei Pegida- und Legida-Aufmärschen mehrfach bessere Sicherheit für Medienvertreter gefordert.

Die Mitgliederversammlung des DJV-Landesverbandes wird sich am Nachmittag mit der Arbeit der letzten zwei Jahre beschäftigen und notwendige Entscheidungen für die Zukunft treffen. So soll unter anderem eine Satzungsänderung beschlossen werden. Die DJV-Mitglieder wählen in Mittweida auch die Delegierten für die Bundesverbandstage 2016 und 2017.
Veranstaltungsort für Diskussionsrunde und Mitgliederversammlung ist das Probestudio im neuen Gebäude der Medien-Fakultät der Hochschule Mittweida.

Diskussionsrunde zum Thema „Mit Sicherheit berichten“

DJV-Mitgliederversammlung
Hochschule Mittweida   |  Fakultät Medien


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