Archive for the ‘Soziales’ Category

KSK-Petition geht in Bundestagsausschuss

27. Juli 2013

KSK LogoDie Online-Petition zur Stärkung der Künstlersozialkasse (KSK) hat die erforderlichen 50.000 Unterschriften bekommen, die für eine Behandlung im zuständigen Ausschuss des Deutschen Bundestags nötig sind. Die 50,000er Marke wurde am Freitag erreicht, nachdem mehrere Verbände (auch der DJV Sachsen) ihre Mitglieder aufgerufen hatten, die Petition zu unterzeichnen. Gestartet wurde die Eingabe vom Deutschen Tonkünstlerverband. Die Petition zielt darauf ab, die Deutsche Rentenversicherung gesetzlich zur Kontrolle der von Unternehmen zu leistenden KSK-Abgaben im Rahmen ihrer Betriebsprüfungen zu verpflichten.

Der DJV hält die Künstlersozialversicherung für unverzichtbar zur sozialen Absicherung aller Freien, insbesondere der freien Journalisten. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken kritisiert in einer Pressemitteilung: „Gerüchte und Halbinformationen über angebliche Abbaupläne aus dem zuständigen Sozialministerium verunsichern Künstler und Journalisten.“ Damit müsse Schluss sein, so Konken. Gleichzeitig appelliert er an den Petitionsausschuss, wegen der Dringlichkeit für die KSK möglichst zeitnah die Initiatoren und Vertreter der Versicherten noch in dieser Legislaturperiode öffentlich anzuhören. Nach der Wahl im September müsse darüber hinaus der neue Bundestag zügig und aktiv die Existenz der Künstlersozialkasse dauerhaft sichern.

Du bist als freie Journalistin/freier Journalist noch nicht in der KSK? Informationen gibt’s bei der KSK und beim DJV Sachsen.

Presseversorgung gut im Markt

7. Juni 2013

PresseversorgungEine insgesamt positive Bilanz konnte die Presseversorgung bei ihrer Jahrestagung am 6. und 7. Juni 2013 in Salzburg ziehen. Die berufsständische Versorgungseinrichtung blickte dabei auf ein Rekordjahr zurück: 2012 wurden 373,5 Mio Euro an die Versicherten ausgeschüttet – rund 20 Prozent mehr als im Jahr 2011. Gleichzeitig ging dadurch der Versicherungsbestand zurück. Das Neugeschäft mit 207 Mio belegt, dass die Presseversorgung von den Versicherten als Hort der Stabilität gesehen wird, denn viele Neuabschlüsse (20,5 % mehr als im Vorjahr) sind Einmalbeitragsversicherungen und vorwiegend für sofort beginnende Renten bestimmt. Seit Jahren Beleg für das Vertrauen in die Presseversorgung ist die geringe Stornoquote, die mit 2,8 Prozent bei rund 50 Prozent der Branche liegt.

„Die Presseversorgung hat sich damit auch im Jahr 2012 gut im Markt behauptet“, so Dr. Gerhard Falk, der als Geschäftsführer Ende 2013 sein Amt an seinen Nachfolger übergeben wird.

http://www.presse-versorgung.de

Neue Altersversorgung für Zeitschriftenredakteure

1. April 2013

PresseversorgungAm heutigen 1. April 2013 startet eine neue tarifliche Regelung für die Altersversorgung von Redakteuren bei Zeitschriftenverlagen. Für Neueinstellungen gibt es neue Konditionen in der traditionellen Presseversorgung. Die tarifliche Regelung wurde zwischen dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), dem DJV und ver.di geschlossen. Damit, so der DJV in einer Pressemeitteilung, sei eine Lösung gelungen, von der alle Seiten profitieren. Weiterhin werden die Redakteure paritätisch über das Presseversorgungswerk versichert. Dort werden für diejenigen, die ab dem Stichtag am 1. April 2013 erstmals versichert werden, insgesamt acht Prozent des Monatsgehalts (bisher 7,5 %) bis zu einer Bemessungsgrenze von derzeit 4675 Euro eingezahlt. Verlag und Redakteur bringen davon jeweils die Hälfte auf. Durch Nutzung der gesetzlichen Möglichkeiten wird dieser Beitrag  – anders als nach den bisherigen Regeln – weitgehend ohne Lohnsteuer- und Sozialabgabenbelastung abgeführt. Die Besteuerung erfolgt erst bei der Rentenauszahlung. Die steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Normen bewirken eine Nettoentlastung der Redakteure. Der neue Tarifvertrag ist frühestens zum 31. März 2017 kündbar.

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