Archive for the ‘Tageszeitung’ Category

Die Pressefotos des Jahres 2016

31. Januar 2017

Gemeinsam mit den sächsischen Tageszeitungen SZ, LVZ und Freie Presse starten wir am 1. Februar 2017 den Wettbewerb um das Pressefoto des Jahres 2016. Alle dafür wichtigen Informationen finden Sie unten als PDF. Bitte laden Sie diese Dateien herunter und nutzen Sie sie für Ihre Einreichung.

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Bis zum 28. Februar 2017 können sich Fotografen jeweils mit bis zu drei Arbeiten bzw. Fotoserien beteiligen. Die Einreichung erfolgt in digitaler Form direkt an sz.bildstelle@ddv-mediengruppe.de

Alle Fotos nehmen am Hauptwettbewerb teil, die weitere Zuordnung kann vom Bildautor festgelegt werden.

Das Pressefoto des Jahres ist mit 1000 € dotiert. Weitere Geldpreise gibt es für das beste Reportagefoto, das beste Portrait, das beste Sportfoto sowie für den Publikumspreis. Der DJV Sachsen stiftet speziell die Preise für das sächsische Lokalfoto 2016 (je 400, 200 und 100 €).

Ausschreibung  |  Bildanforderung  |  Autorenangaben

 

 

Drei Beiträge aus Sachsen nominiert

10. Januar 2017

Der Deutsch-Tschechische Journalistenpreis 2016 wird Ende Januar erstmals in Prag vergeben

Logo dtjpEin Sonderpreis und insgesamt sechs deutsche beziehungsweise tschechische Kategoriepreise werden am 29. Januar 2017 im Prager Veletrzni Palac vergeben. Der Journalistenpreis dazu wurde im vergangenen Jahr erstmals ausgeschrieben. Veranstalter ist der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit den Journalistenverbänden DJV und Syndikat novinaru. Fast 100 deutsch- und tschechischsprachige Beiträge wurden in den Kategorien Text, Audio und Multimedia eingereicht. Drei gemischte Jurys bewerteten die Arbeiten, nominierten in jeder Katagorie und Sprache jeweils drei und schlugen Beiträge für den Sonderpreis Milena Jesenska vor. Für die Nominierten wird es am 29. Januar daher spannend, denn die Preisträger werden erst an diesem Tag genannt. Die Preise sind mit jeweils 2000  € dotiert. Die Preisverleihung wird mit einer Keynote von Petr Pithart eröffnet. Der Sonderpreis wird von Jan Cerny, einem Enkel von Milena Jesenska, für einen Beitrag vergeben, der sich in besonderer Weise der Zivilcourage sowie der multikulturellen Verständigung und Toleranz widmet. Unter den von der Juroren nominierten Einreichungen befinden sich auch Beiträge des MDR sowie der Sächsischen Zeitung.

www.deutsch-tschechischer-journalistenpreis.de

Presseausweis 2017 – jetzt beantragen!

16. November 2016

Schnell vorn 0In wenigen Wochen beginnt das neue Jahr, es ist an der Zeit den Presseausweis 2017 zu beantragen. Damit Sie zum Jahreswechsel den neuen Presseausweis zur Verfügung haben, sollten Sie bereits jetzt den Antrag stellen. Der DJV Sachsen stellt die Ausweise für alle Journalistinnen und Journalisten aus, die im Freistaat ihren Wohnsicht haben oder beim DJV in Sachsen Mitglied sind. Für Mitglieder gibt es die unkomplizierte Beantragung über ein Internet-Formular. Nichtmitglieder können ebenfalls einen Presseausweis beim DJV beantragen. Sie können ein Formular downloaden und die Presseausweis-Gebühr bequem online bezahlen.

http://sachsen.djvmail.de/startseite/service/fuer-mitglieder/presseausweis.html

Dvoracek-Fotos im Stadtmuseum Bautzen

18. März 2016

In einer Sonderausstellung zeigt das Museum Bautzen ab 19. März 2016 rund 500 Fotos des Bildjournalisten Rolf Dvoracek. Er hielt mit seiner Kamera wesentliche Stationen und geschichtsträchtige Momente der wechselvollen Entwicklung seiner Heimatstadt und der hier lebenden Menschen im Bild fest. Dvoracek gehört damit zu den wenigen Bildchronisten der jüngeren Geschichte von Bautzen.

Rolf Dvoracek Bautzen1935 in Bautzen geboren, erlernte er zunächst den Beruf des Kfz-Schlossers, bevor er sich Mitte der 1950er Jahre als Autodidakt der Fotografie zuwandte. Dvoracek wurde Redakteur der Sächsischen Zeitung und absolvierte ein Fernstudium der Journalistik. Ab 1970 arbeitete er freischaffend in Bautzen als Journalist und Fotoreporter für lokale und regionale Tageszeitungen.

Die Ausstellung bietet ausgehend von einem fotografischen Rundgang durch Bautzen im Jahre 1958 mit den seinerzeit noch sichtbaren Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges folgen Aufnahmen, welche die zeitlose Schönheit der alten Stadt abbilden. Serielle Bildreihen aus den 1970er und 1980er Jahren dokumentieren mit kritischem Blick, wie die Bautzener Altstadt in einer Zeit, in der am Rande der Stadt große Neubauviertel entstanden, dem Verfall preisgegeben war. Sie verdeutlichen aber auch die zum Erhalt der historischen Bausubstanz eingeleiteten Maßnahmen, sowie die grundlegende Umgestaltung von städtischen Quartieren. Zu diesen Stadtbildaufnahmen treten Bilder vom Alltag der Bautzener, eingebunden in die Entwicklung von Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Sport. Auch viele bekannte Persönlichkeiten der Zeitgeschichte rückten in das Blickfeld von Dvoraceks Kamera.
Rolf Dvoracek war seit der Gründung des DJV-Landesverbandes in Sachsens aktiv an dessen Entstehen beteiligt. Er war Mitglied des Landesvorstandes und vertrat mehr als zwei Jahrzehnte die die Interessen sächsischen Bildjournalisten im Deutschen Journalisten-Verband. (mdr/kmh)

Foto Jürgen Männel

Museum Bautzen

Fotografen haben Namen – Auszeichnung in Bautzen

15. März 2016

Die Redaktion der Serbske Nowiny hatte am heutigen Vormittag (15.3.2016) eine zusätzliche Pause und Grund zum Feiern: DJV-Bundesvorsitzender Prof. Frank Überall war nach Bautzen gekommen, um die Redaktion für eine Selbstverständlichkeit zu ehren, die so selbstverständlich eben nicht ist…

Ehrung Fotografen haben Namen in Bautzen bei der Sorbischen Zeitung mit  Vertretern des FA Bild und dem neuen DJV Vorsitzenden Frank Ueberall sowie zweites Motiv er bei der Übergabe der Urkunde an den Chefredakteur der SERBSKE NOWINY Janel Wowcer links Axel Arlt 15.03.16. 150316 Juergen Maennel, Erich-Ponto-Str.18, -01097 Dresden;Tel.: 0151 15650555  Deutsche Bank, BLZ.: 870700 24, KN 772576502;

Ehrung Fotografen haben Namen in Bautzen bei der Sorbischen Zeitung mit Vertretern des FA Bild und dem neuen DJV Vorsitzenden Frank Ueberall sowie zweites Motiv er bei der Übergabe der Urkunde an den Chefredakteur der SERBSKE NOWINY Janel Wowcer links Axel Arlt 

Foto Jürgen Männel

Beim jährlichen Vergleich der Tageszeitungen im März des Vorjahres war die Serbske Nowiny aufgefallen, weil sie zu allen Fotos akkurat die Bildautoren genannt hat. Die alljährliche Aktion des DJV „Fotografen haben Namen“ soll auf die Urheberrechte der Bildautoren aufmerksam machen. Die Namensnennung ist aber auch wichtig für die Mitgliedschaft der Fotografen in der VG Bild.

 

https://djvs.wordpress.com/2015/04/23/serbske-nowiny-ist-spitze/

Burgstädt muss Medienrechte wahren!

16. Februar 2016

Burgstädt Freie PresseAuch in Burgstädt gelten das Grundgesetz, das Sächsische Pressegesetz und die Sächsische Gemeindeordnung. Darauf hat der DJV Sachsen heute den Bürgermeister der Kleinstadt in der Nähe von Chemnitz hingewiesen. Veranlasst durch Bürgermeister Lars Naumann waren hier kürzlich Medienvertreter von einer Einwohnerversammlung ausgeschlossen worden. Der DJV Sachsen verweist auf die einschlägigen Gesetze und die im Grundgesetz verankerte Pressefreiheit. Der Ausschluss der Medien bei einer öffentlichen Veranstaltung sei ein unerhörter Vorgang, heißt es in einem Schreiben an die Stadtverwaltung. Das gelte auch für die Ankündigung, dies gegebenenfalls erneut zu tun. Die Klage der Freien Presse ist daher die einzig richtige Antwort.

Der DJV Sachsen fordert die Verantwortlichen in Burgstädt auf, zukünftig die Rechte von Medien und Medienschaffenden in vollem Umfang zu wahren.

 

Angriff auf Freie Presse in Glauchau

16. November 2015

Am gestrigen Sonntagabend flogen in Glauchau mehrere Ziegelsteine auf die Räume von Redaktion und Geschäftsstelle der Freien Presse, Scheiben von mehreren Fenstern gingen zu Bruch. Der DJV Sachsen verurteilt den Anschlag und sieht in ihm einen gezielten Angriff auf die Pressefreiheit. Offensichtlich ist es nur einem Glücksumstand zu verdanken, dass die noch anwesenden Redakteure unverletzt blieben. Der DJV Sachsen erneuert in diesem Zusammenhang seine Forderung nach besserem Schutz für Medienvertreter. Den Angriff auf die Räume der Freien Presse in Glauchau sieht der sächsische Journalistenverband auch als eine Folge der andauernden öffentlichen Hetze gegen die Medien.

Polizeibericht

Medien zu Medien…

28. Oktober 2015

Eine Meldung aus der vergangenen Woche im Originaltext
(vermutlich nicht vom Robi)

München (dpa) – Roboterjournalismus ist in deutschen Medienhäusern keine Zukunftsmusik mehr. Bei den Münchner Medientagen berichteten Verlagsmanager und Chefredakteure am Donnerstag über ihre aktuellen  Projekte. «Alle testen, was möglich ist», sagte Saim Alkan, Geschäftsführer des auf Textprogramme spezialisierten  Software-Anbieters Aexea.

Programme verschiedener Anbieter könnten zum Beispiel Fußballergebnisse aus der Kreisliga in Tabellenform mit Informationen aus Datenbanken verknüpfen und daraus individuelle Texte erstellen, mit Augenmerk etwa auf dem Lieblingsspieler des Lesers.

Die Maschinen schrieben Millionen Texte am Tag und könnten alles betexten, was in Datenbanken stehe – wenn Trainer Pep Guardiola allerdings die Hose reiße, dann seien sie überfordert, sagte Alkan.

«Focus-online»-Chefredakteur Daniel Steil sagte: «Wir testen Robotertexte beim Portal Finanzen100.» Die Technik könne helfen, Leser schnell über sich gerade anbahnende Veränderungen bei seinem Aktienportfolio oder auch beim Wetter in seiner Gegend zu informieren. Von Maschinen geschnittene und betextete Videos ließen sich teilweise nicht mehr von anderen unterscheiden.

«Zeit-online»-Chefredakteur Jochen Wegner sagte: «Wenn kein Mensch mehr Börsenkurse in Worte fassen muss, ist das wunderbar.» Das gebe Journalisten mehr Zeit für kreatives Arbeiten und ganz eigene «bockige Texte» abseits der 08/15-Routine. Seine Redaktion nutze die Datenanalyse auch, um soziale Medien zu durchkämmen und Trends früh zu erkennen. Der Leiter der Unternehmensentwicklung der «Neuen Osnabrücker Zeitung», Johannes Rohde, sagte: «Roboterjournalismus gehört für uns dazu – wir experimentieren damit, vor allem im
Sportbereich.» Aber die Ergebnisse seien noch nicht sehr gut.

Sicherheit für Medienvertreter gefordert

5. Oktober 2015

DJV-Landesverbände, MDR und Sächsischer Zeitungsverlegerverband wollen mehr Sicherheit bei der Berichterstattung

Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Zeitungsverlegerverband und die DJV-Landesverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (DJV) protestieren gegen die Ausweitung der Hetze und Gewalt gegen Medien, die bei den Pegida- und Legida-Aufmärschen in Dresden und Leipzig besonders augenfällig ist. Das Aufputschen von teilweise tausenden Anhängern der Bewegungen mit den Rufen „Lügenpresse“ ist nicht nur für alle Medienvertreter unerträglich. Sie beschädigt die Demokratie, schafft eine Stimmung der Verunsicherung in der Bevölkerung und provoziert Handlungen bis hin zum Einsatz von Gewalt.

Zeitungsverleger, die Journalistenverbände und Mitteldeutscher Rundfunk fordern die Politik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen daher auf, dem Spuk endlich entschieden entgegen zu treten. Die Medien, sowohl der MDR als auch die Tageszeitungen in Mitteldeutschland, sind trotz der permanenten Verbalangriffe durch die Pegida- und Legida-Demonstranten stets um sachliche und objektive Berichterstattung bemüht. Die andauernden „Lügenpresse“-Rufe sorgen jedoch für eine Vergiftung des Klimas, die nicht mehr hinnehmbar ist. Wer Journalisten angreift und verletzt, muss mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zur Verantwortung gezogen werden. Die tätlichen Angriffe der letzten Zeit sollten für die politisch Verantwortlichen in den drei Bundesländern Anlass sein, den Umgang  mit Pegida-Veranstaltungen sowie ähnlichen Gruppierungen gründlich zu überdenken.

Was folgt nach einzelnen Tritten und Schlägen gegen Medienvertreter?

Die DJV-Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, der Sächsische Zeitungsverlegerverband und der Mitteldeutscher Rundfunk erwarten von den Innenministerien und den Polizeiorganen, dass sie Angriffe auf Journalisten unterbinden.

Wer die Meinungs- und Pressefreiheit derart beschädigt, greift die Demokratie insgesamt an. MDR, Zeitungsverlegerverband und Journalistenverbände schließen auch juristische Schritte nicht aus.

(Gemeinsame Erklärung von DJV Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, MDR und Sächsischem Zeitungsverlegerverband)

Presseversorgung: Alles top

12. Juni 2015

Presseversorgung„In einem Kapitalmarkt, in dem negative Zinsen Realität geworden sind, hat sich die langfristige Ausrichtung der Presseversorgung auch in 2014 bewährt.“ Mit diesem Einstieg des Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Presseversorgung, Dr. Laurent Fischer, in die Geschäftsberichte der Gremien des Versorgungswerkes ist eigentlich schon fast alles gesagt.

Die berufsständische Presse-Versorgung kann bei ihrer Jahreshauptversammlung, die gegenwärtig in München stattfindet, erneut auf eine insgesamt positive Marktpräsenz und Entwicklung verweisen. Am deutlichsten zeigt sich dies in der für alle Versicherten aktuellen Gesamtverzinsung für das laufende Jahr: 4,6 Prozent, das ist nicht nur ein Spitzenwert in der Versicherungsbranche, sondern sucht im Kapitalmarkt insgesamt seines Gleichen. Geschäftsführer Manfred Hoffmann verweist in diesem Zusammenhang auf die hohe Sicherheit der Kapitalanlagen durch die vorausschauende Investitionspolitik der Presseversorgung. Nur deshalb seien beispielsweise die Bewertungsreserven im zurückliegenden Jahr um 16 Prozent gestiegen. Auch der Wert der Kapitalanlagen erhöhte sich um 2,2 Prozent. Deren breite Streuung sorge dabei für hohe Sicherheit und begrenze die Auswirkungen des anhaltend niedrigen Zinsniveaus. Die Produkte der Presseversorgung seien daher alternativ- und konkurrenzlos.

Der auch bei der Presseversorgung zu verzeichnende Branchen-Trend hoher Einmalzahlungen von Versicherten belege zudem die Attraktivität von Lebensversicherungen, so Manfred Hoffmann. Die Presseversorgung habe durch Einmalzahlungen im Jahr 2014 insgesamt eine Zugang von 52 Millionen Euro zu verzeichnen. Bei Neuabschlüssen stehen Steigerungen von 5 Prozent im fakultativen und 9 Prozent im obligatorischen Bereich zu Buche. Letzterer ist speziell durch einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag abgedeckt.

Um den Kreis der Versicherten zu erweitern, fasste eine Außerordentliche Gesellschafterversammlung am Nachmittag einen Beschluss zur Satzungsänderung. Zukünftig wird es möglich sein, die gesamte Belegschaft eines Medienunternehmens zu versichern, statt – wie bisher -nur die journalistisch Tätigen. Auch die turnusmäßige Aktualisierung der Berufsbilder und Wirtschaftsbereiche durch den Verwaltungsrat wird mit der Satzungsänderung ermöglicht. Die Presseversorgung trägt damit dem Wandel in der Medienbranche Rechnung. Speziell für die Fest-freien Mitarbeiter bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wird die Presseversorgung mit Wirkung zum 1. Juli dieses Jahres neue Sonderkonditionen vereinbaren, die Leistungsverbesserungen um fünf bis sechs Prozent vorsehen.

Bei der Münchener Jahreshauptversammlung tagen auch die Gremien der Versorgungskasse und der Hilfsverein der Deutschen Presse. Hier geht es vor allem um Leistungen für besonders Hilfsbedürftige, so Witwen-/Witwerleistungen sowie Leistungen für unverschuldet in Not geratene Angehörige der Presseberufe. (kmh)

www.presse-versorgung.de

 

 


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