Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Presseballspenden übergeben

21. März 2012

Das Lächeln in den Gesichtern ist unübersehbar. Der Landesverband Sachsen der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e. V. (DGM) kann jeden Euro gebrauchen und freut sich über 2000 Euro aus dem Erlös des Landespresseballs 2011. Für die Betroffenen gibt es keine ursächlichen Therapiemöglichkeiten, somit auch keine Heilung. In ehrenamtlicher Arbeit werden Stammtische, Elternkreise muskelkranker Kinder und Jugendkreise organisiert. Weitere 2000 Euro aus dem Erlös der Ball-Tombola übergab Ulf Mallek, Vorsitzender des Landespresseball-Vereins,  am heutigen Mittwoch im Dresdner World Trade Center (WTC) an das Sozialwerk des DJV Sachsen. Auch hier ist die Spende sehr willkommen. Das Sozialwerk des DJV Sachsen, das 1991 gegründet wurde, unterstützt unverschuldet in Not geratene Journalistinnen und Journalisten in Sachsen – unabhängig von einer Mitgliedschaft im DJV – und es fördert Aus- und Weiterbildung im Medienbereich. (sbm)

Foto: Thomas Türpe

Wer ist der beste im ganzen Land?

6. Januar 2012

NDR und WDR sind beliebteste Fernsehsender der Dritten

Mit einem Marktanteil von 2,5 Prozent lagen im Jahr 2011 WDR und NDR auf dem ersten Platz der dritten Fernsehprogramme. Durchschnittlich 3,42 Millionen Menschen haben in Norddeutschland das NDR-Fernsehen eingeschaltet, bundesweit sahen im Schnitt täglich 8,15 Millionen Menschen zu. In den fünf norddeutschen Ländern kommt das Programm auf einen Jahresmarktanteil von durchschnittlich 7,2 Prozent. Im Vergleich der dritten Programme belegt das NDR-Fernsehen gemeinsam mit dem Bayerischen Fernsehen somit Platz 2 hinter dem MDR (8,5 Prozent) und konnte sich im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz verbessern.

Kontakt: Benno H. Pöppelmann, poe@djv.de

Zu finden ist die Preisfrage (fragmentarisch abgeschrieben beim na pressportal) im heutigen DJV-Newsletter.

Freie Presse – positiver Jahresrückblick 2011

30. November 2011

Eine positive Gesamtstimmung herrscht offensichtlich bei der Freien Presse in Chemnitz. Das wurde bei der Betriebsversammlung an heutigen 30. November 2011 in der Druckerei der Chemnitzer Verlag und Druck GmbH deutlich. Geschäftsführer Ulrich Lingnau schätzt das Jahr 2011 trotz stagnierender Abo-Zahlen und Rückgang des Anzeigenaufkommens positiv ein. Die Freie Presse, so Lingnau, werde sich als das Medienhaus in der Region behaupten, wobei die „Information“ das Kerngeschäft bleibe. Optimistisch stimmende Faktoren sind für Lingnau die Übernahme des Sächsischen Boten (von DD+V Dresden), die Digitaloffensive der Freien Presse und die personelle Neuausrichtung in wichtigen Bereichen.

Die Beschäftigten profitieren von der Stimmung bereits seit 1. Oktober 2011 in Form einer Gehaltserhöhung von 2,5 Prozent. Die Freie Presse ist nicht tarifgebunden. Der DJV hatte bereits mehrfach die Aufnahme von Tarifverhandlungen gefordert. Das aktuelle Vergütungsniveau lag bisher bei rund 92 Prozent im Vergleich zum Flächentarif.  Die im Vergleich zu anderen sächsischen Zeitungshäusern relativ hohe Gehaltsanhebung solle Anreiz sowie Dank für die Mitarbeiter sein, sagte Lingnau (seit April 2010 Geschäftsführer) den Beschäftigten.

Sandro Viroli in Russenkaserne

10. Oktober 2011

Was eher wie ein mediteranes Gericht klingt ist für die MDR-Mitarbeiter des Landesfunkhauses Sachsen seit Anfang Oktober alltägliches Chefangebot. Sandro Viroli tritt die Nachfolge von Ulrike Wolf als Funkhauschef in Dresden an. Am heutigen Monatagabend stellte er sich im Presseclub der Landeshauptstadt seinen Medienkollegen vor. Bekannt in und mit der Stadt ist er schon lange. Bereits in den Neunzigerjahren war er – damals noch auf dem Wilden Mann – hier beim MDR tätig. Nun ist er in die ehemalige Kaserne der Sowjetarmee als Funkhauschef eingezogen. Sein Schwanken zwischen Saarbrücken und Dresden entschied, so erfuhren die Dresdner, letztendlich seiner Frau. Was aus diesem Bekenntnis zu Elbflorenz folgt, wird sich zeigen. Viroli selbst kennt die Schwächen des MDR, wird aber wohl kaum generelle Änderungen durchsetzen können. Und der Vergötterung der Quote habe er längst abgeschworen.  Wichtig sei, dass man nicht völlig daneben liege. Trotz des hohen Altersschnitts der Rezipienten der MDR-Programme, habe der Dreiländersender immer noch das jüngste Publikum… Sachsen und Dresden will Viroli stärker in den MDR einbringen und es so Hauptfeind Nummero 1 – der Fernbedienung – etwas schwerer machen. Seine Sympathie für die eben nomminierte Kandidatin für den Leipziger Intendantenstuhl, Karola Wille, schwang heute deutlich mit bei dem lockeren Gespräch mit Heinrich Löbbers, Kulturressort-Chef der Sächsischen Zeitung.

Der Presseclub Dresden ist einer der aktivsten in Deutschland. An jedem zweiten Montag lädt der Vorstand zu Clubabenden mit interessanten Gästen ein. Meist sind die Eingeladenen selbst Dresdner. So auch beim nächsten Mal am 24. Oktober 2011, dann ist der derzeit amtieren OB der Landeshauptstadt Dirk Hilbert zu Gast. (KMH)

Presseball: Künstler unter Dach und Fach

9. September 2011

Mit Songs wie „Can’t Hide Love“ oder „September“ schrieb die Band  „Earth, Wind & Fire“ (Foto) in den 1970er und 1980er Jahren Musikgeschichte. Die US-amerikanische Combo mixte einst Soul, Rock und Jazz mit Tanzmusik und machte daraus einen  Disco-Sound noch bevor er so genannt wurde. Zum Sächsischen Landespresseball am 12. November im Dresdner Albertinum soll die 14-köpfige Combo für den richtigen Schwung auf dem Tanzparkett sorgen. Zu den Künstlern, die die Agentur festunion für den Landespresseball 2011 verpflichtet hat, gehören weiter die Chris Genteman Group, das international besetzte Kontrabass-Ensemble Bassiona Amorosa und die Griechin Evgenia Papadimas. Sie gilt, so der Veranstalter, als ein Wunderkind am Klavier. Besondere künstlerische Akzente setzen zum Ball Holger John und Studenten der Dresdner Kunstakademie. Auch das Logo des Balls, der den Titel „Arche Saxonia“ trägt, stammt von ihm.

Mit großem logistischen Aufwand muss auch in diesem Jahr Produktionsleiter Markus Richter mit seinem Team das Albertinum in einen glanzvollen Ballsaal verwandeln. Insgesamt 86 Tonnen Material, 94 Lautsprecher, 226 Lampen, 5,3 Kilometer Kabel und ein halber Kilometer Traversentechnik, müssen dafür verbaut werden. Zwei Monate vor der Balleröffnung setzt der Veranstalter darauf, dass auch in diesem Jahr das Interesse an dem Ball groß sein wird, dessen Tombolaerlös wieder an das Sozialwerk des Journalistenverbandes und weitere noch nicht benannte Begünstigte geht. Von den 800 Karten seien bereits über 400 verkauft. (sbm)

www.landespresseball-sachsen.de 

 

Gegen Strafbefehle für journalistische Fragen

28. Mai 2011

Der vom Amtsgericht Weißwasser erlassene Strafbefehl gegen einen aus Bayern stammenden Journalisten ist nach Ansicht des DJV Sachsen eine völlig unangemessene Reaktion auf eine Medien-Anfrage an ein Gericht. Laut Strafbefehl soll der Journalist einen Richter beleidigt haben. Die Presseanfrage enthält Fragen nach einer Nebentätigkeit des Richters als Reiseveranstalter. Gefragt wird u. a. nach dem Inhalt des Specials bei Reisen nach Thailand. Dies enthalte nach Ansicht des Gerichtes die ehrverletzende Unterstellung, der Richter würde im Bereich des Sex-Tourismus tätig sein. Zwischen Presse-Anfrage und dem Anfang April erlassenen Strafbefehl liegen mehr als vierzehn Monate. Der Vorfall war bereits Thema beim Medienjournal Zapp am 25. Mai 2011.


%d Bloggern gefällt das: