Archive for the ‘Chemnitz’ Category

Die Pressefotos des Jahres 2016

31. Januar 2017

Gemeinsam mit den sächsischen Tageszeitungen SZ, LVZ und Freie Presse starten wir am 1. Februar 2017 den Wettbewerb um das Pressefoto des Jahres 2016. Alle dafür wichtigen Informationen finden Sie unten als PDF. Bitte laden Sie diese Dateien herunter und nutzen Sie sie für Ihre Einreichung.

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Bis zum 28. Februar 2017 können sich Fotografen jeweils mit bis zu drei Arbeiten bzw. Fotoserien beteiligen. Die Einreichung erfolgt in digitaler Form direkt an sz.bildstelle@ddv-mediengruppe.de

Alle Fotos nehmen am Hauptwettbewerb teil, die weitere Zuordnung kann vom Bildautor festgelegt werden.

Das Pressefoto des Jahres ist mit 1000 € dotiert. Weitere Geldpreise gibt es für das beste Reportagefoto, das beste Portrait, das beste Sportfoto sowie für den Publikumspreis. Der DJV Sachsen stiftet speziell die Preise für das sächsische Lokalfoto 2016 (je 400, 200 und 100 €).

Ausschreibung  |  Bildanforderung  |  Autorenangaben

 

 

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Ups: Funkturm II schon da!

3. Dezember 2015

Funkturm0001Peter Stawowy hat heute seinen zweiten Funkturm ausgeliefert – ohne der Lügenpresse den Spiegel vorzuhalten. Und um den Beweis anzutreten, dass wir das Editorial komplett und bis zum Schluss gelesen haben: Nein die DJV-Sachsen-Anzeige ist keine der gefälligen Art. Wir wollten/mussten dabei sein!

Funkturm II

Angriff auf Freie Presse in Glauchau

16. November 2015

Am gestrigen Sonntagabend flogen in Glauchau mehrere Ziegelsteine auf die Räume von Redaktion und Geschäftsstelle der Freien Presse, Scheiben von mehreren Fenstern gingen zu Bruch. Der DJV Sachsen verurteilt den Anschlag und sieht in ihm einen gezielten Angriff auf die Pressefreiheit. Offensichtlich ist es nur einem Glücksumstand zu verdanken, dass die noch anwesenden Redakteure unverletzt blieben. Der DJV Sachsen erneuert in diesem Zusammenhang seine Forderung nach besserem Schutz für Medienvertreter. Den Angriff auf die Räume der Freien Presse in Glauchau sieht der sächsische Journalistenverband auch als eine Folge der andauernden öffentlichen Hetze gegen die Medien.

Polizeibericht

Vorsicht beim Kleingedruckten

28. Januar 2014

Dass die SEPA-Umstellung nun doch nicht ganz so plötzlich kommt, wissen die meisten. Dass man eine solche Umstellung der Bankdaten auch ganz geschickt nutzen, um sich die ein odere andere putzige Kleinigkeit bestätigen zu lassen, ahnen vielleicht die wenigsten. Daher versucht’s die Freie Presse ganz einfach. Denn jeder will ja schnell an sein Geld (Honorar) und mit der neuen IBAN ist man ja auch erst mal beschäftigt: Ja nichts falsch machen oder gar Zahlen drehen… Und hat man es geschafft, dann ganz, ganz schnell unterschreiben und ab in die Post…
Gut, da ist noch ein kleiner Text mit Sozialversicherung und so Urheberrechtzeug… Ach, schnell weg damit! 

H  A  L  T  !

Vertrag Freie Bild Freie Presse 2014 bm
VORSICHT!  Lesen Sie das Kleingedruckte genau, unterschreiben Sie nicht, streichen Sie, was Ihnen missfällt, oder schreiben Sie einfach Ihre Konditionen dazu: Honorarhöhe, Nutzungsrechte nach Ihren Vorstellungen, Bezahlung von Fahrtkosten und Auslagen…..

Der DJV Sachsen fordert die Freie Presse auf, diese Kontakt- und Bankdatenabfrage zurückzuziehen!

DJV Sachsen und Freelens beim Innenministerium

28. November 2013

(29.11.2013) Seine Forderung nach angemessenem Schutz für Medienvertreter durch die Polizei hat der DJV Sachsen gestern im Sächsischen Staatsministerium für Inneres erneuert. Landesvorsitzende Ine Dippmann und Geschäftsführer Michael Hiller kritisierten das Verhalten der Polizei gegenüber Journalisten am Rand einer von der NPD organisierten Demonstration in Schneeberg Anfang November. Die Medienvertreter könnten ohne das Vertrauen auf Polizeischutz in Gefahrsituationen nicht arbeiten.

Ein Journalist aus Berlin war in Schneeberg von Demonstranten tätlich angegriffen worden und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Bericht zum Polizeieinsatz in Schneeberg erwähnt den verletzten Fotoreporter. Gleichzeitig wird von einem weitgehend friedlichen Verlauf gesprochen. Nach Schilderung des Betroffenen hatten mehrere Journalisten die Polizei bereits vor dem Angriff darauf hingewiesen, dass sie von Demonstranten bedroht wurden. Die Polizei hätte lediglich mit dem Hinweis reagiert, die Reporter „müssten ja nicht herkommen“. Auch nach dem Angriff habe es von Seiten der Polizei die Aussage gegeben, ihre Aufgabe sei gewesen, Blutvergießen zu verhindern und nicht die Pressefreiheit zu verteidigen.

Da einer der angegriffenen Fotojournalisten Mitglied von FREELENS ist, nahm auch der Vorsitzende des Fotografen-Verbandes Rainer Steußloff an dem Gespräch im Innenministerium teil. DJV und FREELENS forderten mehr Sensibilität und Aufmerksamkeit auf Seiten der Polizei, wenn es bei Ereignissen wie in Schneeberg zu Gefahrensituationen für Medienvertreter kommt. Die Vertreter des Innenministeriums entschuldigten sich für die „unglücklichen Aussagen“ der Polizei, lehnten jede Sonderbehandlung von Journalisten aber ab.

Hintergrund: Zapp-Beitrag

Besserer Schutz für Journalisten gefordert

19. November 2013

„Journalistinnen und Journalisten brauchen für ihre Arbeit die Gewissheit, durch die Polizei in geeigneter Weise ausreichend geschützt zu werden“, das fordert der DJV Sachsen in einem Schreiben an Innenminister Markus Ulbig. Hintergrund sind aktuelle Berichte im Zusammenhang mit Aufmärschen und Protestveranstaltungen in der Erzgebirgsstadt Schneeberg am vergangenen Wochenende. Im Internet sowie in verschiedenen Medien wird über offensichtlich zielgerichtete Angriffe auf Journalisten berichtet. Ein Journalist aus Berlin wurde von Demonstranten tätlich angegriffen und mußte im Krankenhaus behandelt werden. Auch der Bericht zum Polizeieinsatz in Schneeberg erwähnt einen verletzen Fotoreporter.

Nach Auffassung des DJV Sachsen kann von einem weitgehend friedlichen Verlauf keine Rede sein, wenn Medienvertreter tätlich angegriffen werden. Sollte dies zielgerichtet geschehen, so müsse auch in diese Richtung ermittelt werden.

2011: Bilanz durchwachsen

31. Dezember 2011

Eine positive Bilanz in Bezug auf die Mitgliederentwicklung kann der DJV Sachsen für das Jahr 2011 ziehen. Erstmals seit 2003 hat sich die Mitgliederzahl stabilisiert und ist sogar leicht angestiegen. Zum Jahreswechsel 2011/2012 gehören dem DJV Sachsen genau 1382 Mitglieder an. Landesvorstand und Geschäftsführung sehen darin eine Bestätigung für langjährige solide Arbeit. Medien- und Wirtschaftskrise haben in der zurückliegenden Dekade vor allem viele Freie Journalistinnen und Journalisten zum Aufgeben gezwungen. Gleichzeitig sind auch zahlreiche  journalistische Arbeitsplätze für festangestellte Redakteure in Sachsen weggefallen.

Der DJV setzt sich vor allem für eine insgesamt gerechte Vergütung  journalistischer Arbeit ein. Tarifpolitische Arbeit wird jedoch immer komplizierter. Mit dem Wechsel in eine OT-Mitgliedschaft im Sächsischen Zeitungsverlegerverband haben im Sommer 2011 die Verlage von LVZ und DNN im sächsischen Printbereich praktisch eine tariffreie Zone geschaffen. Erst durch Vereinbarung eines Haustarifes für beide Zeitungsverlage konnte den Mitarbeitern wieder eine zeitverschobene Anbindung an den Flächentarif in Aussicht gestellt werden. Ein bei der Sächsischen Zeitung/Morgenpost Dresden bestehender Haustarifvertrag wird seit Jahren missachtet und unterwandert. Lobenswert ist hingegen eine 2,5prozentige Gehaltsanhebung für die Mitarbeiter der Freien Presse Chemnitz. Der nichttarifgebundene Verlag hat damit eine längst fällige Einkommensverbesserung für seine Beschäftigten vollzogen.

Beim Mitteldeutschen Rundfunk konnten für Feste und Freie ebenfalls Einkomensverbesserungen erhandelt werden. Hier sind vor allem die Bedingungen für die Freien verbesserungswürdig. Honoraranhebungen sind nicht automatisch auch Einkommensverbesserungen, weil der MDR die Möglichkeit hat, das Auftragsvolumen zu verringern. Der DJV sowie die beim MDR vertretenen Gewerkschaften ver.di und DOV haben mit der Geschäftsleitung daher Bestandsschutzregeln vereinbart, die für die oft langjährig beschäftigten Freien mehr Sicherheit für die Zukunft bringen sollen.

Auch für Journalistinnen und Journalisten im tariffreien Bereich (Privatfunk, Zeitschriften, PR) ist der DJV Sachsen attraktiv. Beratungs- und Rechtsschutzleistungen werden von den Mitgliedern ebenso gern angenommen, wie die Ausstellung des Presseausweises.

Freie Presse – positiver Jahresrückblick 2011

30. November 2011

Eine positive Gesamtstimmung herrscht offensichtlich bei der Freien Presse in Chemnitz. Das wurde bei der Betriebsversammlung an heutigen 30. November 2011 in der Druckerei der Chemnitzer Verlag und Druck GmbH deutlich. Geschäftsführer Ulrich Lingnau schätzt das Jahr 2011 trotz stagnierender Abo-Zahlen und Rückgang des Anzeigenaufkommens positiv ein. Die Freie Presse, so Lingnau, werde sich als das Medienhaus in der Region behaupten, wobei die „Information“ das Kerngeschäft bleibe. Optimistisch stimmende Faktoren sind für Lingnau die Übernahme des Sächsischen Boten (von DD+V Dresden), die Digitaloffensive der Freien Presse und die personelle Neuausrichtung in wichtigen Bereichen.

Die Beschäftigten profitieren von der Stimmung bereits seit 1. Oktober 2011 in Form einer Gehaltserhöhung von 2,5 Prozent. Die Freie Presse ist nicht tarifgebunden. Der DJV hatte bereits mehrfach die Aufnahme von Tarifverhandlungen gefordert. Das aktuelle Vergütungsniveau lag bisher bei rund 92 Prozent im Vergleich zum Flächentarif.  Die im Vergleich zu anderen sächsischen Zeitungshäusern relativ hohe Gehaltsanhebung solle Anreiz sowie Dank für die Mitarbeiter sein, sagte Lingnau (seit April 2010 Geschäftsführer) den Beschäftigten.


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