Archive for the ‘Leipzig, Chemnitz…’ Category

Der DJV Sachsen hat einen neuen Vorstand

5. Mai 2018

Im Zwei-Jahres-Rhythmus finden regelmäßig die Mitgliederversammlungen des DJV-Landesverbandes Sachsen statt. Am 5. Mai 2018 trafen sich die Mitglieder in Leipzig, um einen neuen Landesvorstand zu wählen und um über eine neue Beitragsordnung abzustimmen.

Der Vorstand ist gewählt und an seiner Spitze steht weiterhin die Leipziger Rundfunkjournalistin Ine Dippmann. Stellvertretende Vorsitzende sind Lars Radau und Jana Mundus. Zum Schatzmeister wurde Holger Grigutsch gewählt. Beisitzer im neuen Landesvorstand sind Katalin Vales, Alexander Grunow und Anja Mutschler. Nicht mehr dem Vorstand gehören an: Axel Arlt, Gisela Bauer, Dr. Jürgen Schlimper und Hartmut Weiße. Die anwesenden Mitglieder dankten den bisherigen Vorstandsmitgliedern, die nicht wieder zur Wahl antraten, mit kräftigem Beifall.

Die Mitgliederversammlung, die in der Sächsischen Anstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) stattfand, beschloss eine neue Beitragsordnung, die an die Verdienstsituation besser angepasste Beitragssätze fixiert. Die Haushaltspläne für die Jahre 2018 und 2019 wurden bestätigt. Im Rahmen der Entlastung des Vorstandes wurden die Berichte der Vorsitzenden, der Bericht des Schatzmeisters, der Bericht der Rechnungsprüfer sowie der Geschäftsbericht bestätigt.

Gewählt wurden auch die Delegierten für die Bundesverbandstage.

Teil 1 der Mitgliederversammlung war am Vormittag eine Diskussionsrunde zur Qualität im Privatfunk. Mit Moderatorin Ine Dippmann diskutierten Sophie Rauch (mephisto), Prof. Rüdiger Steinmetz (SLM) und Christian Bollert (detektor.fm).

Alle Informationen zur MV finden Sie hier sowie bei twitter: Hashtag #MVDJVS

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Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

5. Mai 2018

Die Mitglieder des DJV-Landesverbandes Sachsen sind heute zur Vollversammlung ihrer Interessenvertretung nach Leipzig eingeladen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Wahl des Landesvorstandes für die kommenden vier Jahre. Vorsitzende Ine Dippmann, freie Rundfunkjournalistin beim MDR, will erneut kandidieren. Vier weitere Mitglieder des aktuellen Vorstandes wollen sich nicht wieder der Wahl stellen. Dem Landesvorstand gehören insgesamt sieben Mitglieder an.

Am Vormittag gibt es im Haus der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) zunächst eine Diskussionsrunde zur Qualität des Journalismus im Privatfunk mit Sophie Rauch (mephisto), Prof. Rüdiger Steinmetz (SLM) und Christian Bollert (detektor.fm). Der Nachmittag gehört dann der Aussprache zu den vorgelegten Berichten und der Diskussion aktueller Themen. Der amtierende Landesvorstand hat einen Antrag für eine neue Beitragsordnung vorgelegt über die die Mitglieder abstimmen werden. Mit der Wahl des Landesvorstandes, der Fachausschussvertreter und der Delegierten für die kommenden zwei Bundesverbandstage geht die Mitgliederversammlung am Nachmittag zu Ende.

Dem Deutschen Journalisten-Verband gehören in Sachsen gegenwärtig 1200 Journalistinnen und Journalisten an. Sie sind in Tageszeitungen, beim Mitteldeutschen Rundfunk, in anderen elektronischen Medien sowie in Pressetellen von Wirtschaft, Kultur und Verwaltung des Freistaates tätig. Rund 50 Prozent der Mitglieder sind Freiberufler.

Offener Brief an Zeitungsverlage

9. April 2018

Faire Vergütung für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen fordert der sächsische Journalistenverband (DJV) am heutigen 9. April 2018 in einem Offenen Brief, der an alle Verlage im Freistaat gerichtet ist.
In Dresden waren am Mittag bereits zum zweiten Mal Mitglieder des Verbandes unterwegs, um unter Passanten auf die insgesamt unbefriedigende Situation der festen und freien Mitarbeiter im Tageszeitungsbereich aufmerksam zu machen. Die sächsischen Tageszeitungen sind seit Jahren von der Tarifentwicklung abgekoppelt. Der tariflose Zustand führe bereits dazu dazu, dass der Beruf unter jungen Leuten immer weniger attraktiv ist. Der DJV Sachsen sieht die Zukunft der Branche in Gefahr, heißt es in dem Schreiben. Anlass für den Brief und die heutige Aktion sind die in Frankfurt/Main stattfindenden Gehaltstarifverhandlungen (#TVTZ18) zwischen DJV, verdi und dem Bundesverband der Deutschen Zeitungsverleger (BDZV).

Offener Brief an die sächsischen Zeitungsverleger

Uwe Krüger ab 2018 im MDR-Rundfunkrat

28. Dezember 2017

Der DJV Sachsen hat den Leipziger Medienwissenschaftler Dr. Uwe Krüger in den Rundfunkrat des Mitteldeutschen Rundfunks entsandt. Der wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig  wird ab Januar 2018 für zwei Jahre im Rundfunkrat der Dreiländer-Anstalt tätig sein. Uwe Krüger löst Markus Schlimbach vom DGB Sachsen ab. Entsprechend einer Vereinbarung der Arbeitnehmerverbände in Sachsen teilen sich DJV, DGB und Beamtenbund für jeweils zwei Jahre einen Sitz im Rundfunkrat.

 

Vorstandsbrief an SMI und SMJ

8. November 2017

In einem an die Staatsminister Ulbig und Gemkow gerichteten Brief fordert der DJV Sachsen die Wahrung der Rechte der Journalistinnen und Journalisten im Freistaat. Hintergrund sind die im Laufe dieses Jahres bekannt gewordenen Telefonüberwachungen im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen Verdachts auf „Bildung einer kriminellen Vereinigung“. Wörtlich heißt es in dem Schreiben: „Als Berufsverband können wir es nicht hinnehmen, wie leichtfertig in dem Zusammenhang mit den Rechten unserer Kolleginnen und Kollegen umgegangen wird. Quellenschutz und Informantenschutz sind wichtige Voraussetzungen für erfolgreiche Recherchen gerade in sensiblen Milieus“.

Im aktuellen Fall, bei der Telefonüberwachung wurden auch Gespräche mit Leipziger Journalisten abgehört und aufgezeichnet, sind die Betroffenen aus Sicht des DJV nachhaltig in ihrer Berufsausübung eingeschränkt. Der DJV Sachsen erwarte von den Ermittlungsorganen eine strikte Einhaltung der gesetzlichen Regelungen und einen sensiblen Umgang mit den Rechten der Journalistinnen und Journalisten im Freistaat.

 

 

Cooles Nachtreffen

24. Oktober 2017

In kleiner Runde haben MDR-Mitarbeiter und DJV-Mitglieder beim leMoMo am 23. Oktober 2017 in der Leipziger Media-City den September-Streik beim Mitteldeutschen rundfunk noch mal Revue passieren lassen. Die festen und freien Mitarbeiter hatten durch mehrtägige Warnstreiks den Abschluss des aktuellen Vergütungstarifvertrages erzwungen.

Ein Ergebnis: über Streikrecht und die Arbeit der Tarifkommission werden wir künftig noch besser informieren.

Abhören von Journalisten – unrechtmäßig!

11. Oktober 2017

Nach Berichten des Medienmagazins ZAPP wurden im Zuge der Ermittlungen wegen Verdachts auf „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ Telefongespräche von Leipziger Journalisten abgehört und aufgezeichnet. Dem Bericht zufolge wurden die betroffenen Journalisten nicht informiert und die Aufzeichnungen zunächst auch nicht gelöscht. Dies wurde bereits im Juni dieses Jahres (links die Wortmeldung des DJV Sachsen) bekannt. Neueste Medienberichte machen deutlich, dass in weit größerem Umfang mitgehört wurde.  Ein Journalist wurde nach Angaben der Leipziger Volkszeitung 130 mal belauscht, als er mit Vertretern des Fußballvereins Chemie Leipzig telefonierte. Auch Medienvertreter von Bild Leipzig, Spiegel und der Leipziger Internetzeitung stehen auf der Mithörliste. Insgesamt sollen neun Medienvertreter, zehn Rechtsanwälte und drei Ärzte betroffen sein.

Als berufliche Interessenvertretung der Journalistinnen und Journalisten kritisiert der DJV Sachsen dieses Vorgehen der Ermittlungsbehörden scharf. Das Abhören von Telefongesprächen ist ein schwerwiegender Eingriff in die Pressefreiheit. Es zeugt von wenig Sensibilität, wenn Aufzeichnungen angefertigt und aufbewahrt wurden, obwohl bekannt war, dass es sich um Gespräche handelte, bei denen Journalisten beteiligt waren. Die Daten hätten unverzüglich gelöscht werden müssen.
Der sächsische Journalistenverband fordert die Ermittlungsbehörden des Freistaates auf, die Vorgänge gründlich zu überprüfen und dafür Sorge zu tragen, dass zukünftig bei Ermittlungen die Rechte von Journalisten in vollem Umfang gewahrt werden.

Journalistik wieder mit Niveau!

27. April 2017

Der DJV Sachsen bedauert die Ende April bekannt gewordene Entscheidung der Universität Leipzig, für das im Herbst beginnenden Wintersemester im Journalistik-Studiengang keine Studierenden aufzunehmen. So anerkennenswert das Vorhaben sei, den Studiengang reformieren zu wollen, die vorgesehene Aussetzung der Immatrikulation werfe auf die einst sehr anerkannte Journalistik-Ausbildung an der Universität Leipzig einen Schatten, der einen wie auch immer gearteten Neustart belasten werde, heißt es in dem Brief, der an den Studiendekan der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie, Prof. Thomas Kater gerichtet ist.

Der DJV Sachsen verweist darauf, dass viele Mitglieder des Verbandes die Leipziger Journalistik-Ausbildung absolviert haben. Sie seien mit Recht stolz darauf. Die Attraktivität der Ausbildung habe aber unter anderem aufgrund der gravierenden Einschnitte Anfang der 2010-Jahre gelitten. Der offensichtlich auch darauf zurückzuführende Rückgang der Bewerberzahlen wurde an der Universität Leipzig nicht als Alarmzeichen erkannt.

DJV-Landesvorsitzende Ine Dippmann: „Gut ausgebildete Journalisten werden nach wie vor und gerade jetzt dringend benötigt. Als führende Berufsorganisation der Journalistinnen und Journalisten im Freistaat Sachsen fordern wir die Fakultät auf, die universitäre Journalistik-Ausbildung in Leipzig schnellstmöglich wieder auf das einstige hohe Niveau zurückzuführen.“ Der DJV Sachsen sei bereit, bei einer Neuprofilierung der Journalistikausbildung mitzuwirken.

Foto: Journalistik im Uni-Hochhaus ganz oben – das war einmal! [hprfoto]archiv

Ein Zeichen für Deniz Yücel

1. März 2017

prostest-denizÜberall in Deutschland solidarisieren sich Journalisten mit dem in der Türkei inhaftierten Deniz Yücel. So auch in Sachsen. Durch Leipzig fuhr am Dienstag ein Autokorso – Zeichen des Protests gegen die zunehmenden Einschränkungen der Pressefreiheit und für die Freilassung des deutsch-türkischen Korrespondenten der „Welt“.

Viele Dresdner Journalisten möchten ebenfalls zeigen, dass ihnen das Schicksal von Deniz Yücel und den anderen ungefähr 150 in türkischen Gefängnissen sitzenden Journalisten und die Gefährdung der Pressefreiheit nicht egal ist. Wir treffen uns am Donnerstag (2. März) um 13 Uhr im Zwinger für ein Foto, dass wir dann im Netz und in den Dresdner Medien verbreiten wollen. Wer sich gerne daran beteiligen würde, dass auch und gerade aus der Hauptstadt der „Lügenpresse“ ein Zeichen der Solidarität gesendet wird, ist herzlich willkommen. Plakate und Schilder mit „Free / Freiheit für Deniz Yücel“ sind es ebenfalls.

Es wäre großartig, wenn möglichst viele ein paar Minuten für die Aktion erübrigen könnten, Journalisten, aber auch alle anderen Dresdner.

Foto: Matthias Meisner

Die Pressefotos des Jahres 2016

31. Januar 2017

Gemeinsam mit den sächsischen Tageszeitungen SZ, LVZ und Freie Presse starten wir am 1. Februar 2017 den Wettbewerb um das Pressefoto des Jahres 2016. Alle dafür wichtigen Informationen finden Sie unten als PDF. Bitte laden Sie diese Dateien herunter und nutzen Sie sie für Ihre Einreichung.

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Bis zum 28. Februar 2017 können sich Fotografen jeweils mit bis zu drei Arbeiten bzw. Fotoserien beteiligen. Die Einreichung erfolgt in digitaler Form direkt an sz.bildstelle@ddv-mediengruppe.de

Alle Fotos nehmen am Hauptwettbewerb teil, die weitere Zuordnung kann vom Bildautor festgelegt werden.

Das Pressefoto des Jahres ist mit 1000 € dotiert. Weitere Geldpreise gibt es für das beste Reportagefoto, das beste Portrait, das beste Sportfoto sowie für den Publikumspreis. Der DJV Sachsen stiftet speziell die Preise für das sächsische Lokalfoto 2016 (je 400, 200 und 100 €).

Ausschreibung  |  Bildanforderung  |  Autorenangaben

 

 


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